Michael Brunn
Chefredakteur

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Weniger Abfälle als im Jahr 2023 waren in Deutschland zuletzt 2010 (373,0 Millionen Tonnen) angefallen. Das Aufkommen an Bau- und Abbruchabfälle sank 2023 erstmals seit 2012 unter 200 Millionen Tonnen.

Der BDE begrüßt die aktuellen Vorschläge von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil zur steuerlichen Entlastung von Unternehmen und sieht darin ein positives Signal zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Gleichzeitig fordert der Verband, die nun angestoßenen Infrastrukturmaßnahmen auf die Zukunft auszurichten - mit konsequentem Fokus auf Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung und Innovationsfähigkeit.

Die Herstellung von Schwarzmasse ist ein wichtiger Schritt im Batterierecycling-Prozess und basiert auf der mechanischen Behandlung der Batterien. Die produzierte Schwarzmasse enthält große Mengen an Schlüsselmetallen, die zur Herstellung von Kathodenmaterialien (CAM) verwendet werden: Lithium, Nickel, Kobalt und Mangan. Diese wertvollen Metalle können chemisch zurückgewonnen und zur Herstellung neuer Kathodenmaterialien verwendet werden. Das fördert den Kreislaufgedanken und verringert den CO₂-Fußabdruck im Vergleich zur ausschließlichen Verwendung von neuen Rohstoffen.
Solche Ankündigungen dieser protektionistischen Politik hätten weitreichende negative Auswirkungen. Obwohl die direkten Zölle auf Stahl und Aluminium gerichtet sind, seien die Folgen für die gesamte Wertschöpfungskette, einschließlich der Hersteller von Nichteisenmetallen, gravierend. Eine solche Eskalation des Handelsstreits gefährde nicht nur Exportvolumina, sondern auch die Stabilität internationaler Lieferketten, die für eine effiziente und nachhaltige Produktion unerlässlich sind.
Wie eine aktuelle Studie des Bundesverbands Deutscher Versicherungsmakler (BDVM) zeigt, gehört die Abfallwirtschaft zu den am stärksten betroffenen Branchen im gegenwärtigen „Deckungsnotstand" der Gewerbe- und Industrieversicherung. Zwei Drittel der befragten Versicherungsmaklerinnen und -makler sehen ernsthafte Probleme bei der Versicherbarkeit von Risiken in diesem Bereich - ein dramatischer Wert, der nur noch von wenigen anderen Branchen erreicht wird.
Die Masse der insgesamt zurückgenommenen Batterien liegt bei 5.656,8Tonnen. Nach Berücksichtigung des Verkaufs von 640 t zurückgenommener Geräte-Altbatterien ergibt sich eine Sammelquote von 53,6 Prozent sowie eine Verwertungsquote von 100,7 Prozent.

Frau Fricke bringt laut Tomra bringt umfassende Erfahrungen aus verschiedenen Führungspositionen in unterschiedlichen Branchen mit und verfügt über erhebliche Expertise in Betriebsführung, Unternehmensstrategie und Digitalisierung. Zuletzt war sie als EVP und Geschäftsführerin der Electronics-Division (Marke Katek) der Kontron Group tätig.

Die in der vergangenen Woche vorgestellte Binnenmarktstrategie der Europäischen Kommission setzt ein starkes Signal für einen funktionierenden europäischen Binnenmarkt - auch für Recyclingrohstoffe bzw. Sekundärrohstoffe.
Die den Rücknahmesystemen der GRS Batterien Service GmbH angeschlossenen Batteriehersteller haben im Jahr 2024 erstmals mehr als 50.000 Tonnen Geräte- und Industriebatterien in Verkehr gebracht. Bei den Rücknahmesystemen für Geräte-Altbatterien wurden Sammelquoten zwischen 52,9 % und 64,2 % erreicht.

Aktuelle Daten zeigen: Schredder und Zerkleinerer stellen erhebliche Risikobereiche dar, gefolgt von Förderbändern und auch Siebtrommeln. Die mechanische Beanspruchung kann bei leicht entzündlichen Materialien zu Glutnestern führen, die sich durch Sauerstoffzufuhr beim Transport rasch zu Bränden entwickeln können.