Michael Brunn
Chefredakteur

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Petra Zieringer, die den Verband über sieben Jahre hinweg engagiert und mit sicherer Hand - insbesondere während der herausfordernden Corona-Zeit - geführt hatte, trat nicht erneut zur Wahl an. Dem Vorstand bleibt sie weiterhin als Mitglied erhalten. Zum neuen Präsidenten wurde Murat Bayram gewählt, der in seiner Antrittsrede die Bedeutung eines freien und fairen Welthandels für die Metallwirtschaft unterstrich.

Im ersten Schritt hat EEW eine mobile Testanlage von GEA erworben. Die Anlage soll ab Sommer 2025 an verschiedenen EEW-Standorten zum Einsatz kommen, zunächst im niederländischen Delfzijl. Die Anlage liefert praxisrelevante Erkenntnisse über Effizienz, Skalierbarkeit und Integration der CO₂-Abscheidung in bestehende thermische Abfallverwertungsprozesse.

Mit bis zu 18 Tonnen Nennlast, langer Auslegerreichweite und flexibel kombinierbaren Sicherungssystemen lässt sich praktisch jeder Absetzbehälter aufnehmen und transportieren - unabhängig von Größe, Gewicht oder Platzsituation. Die präzise Meiller-Hydraulik, der lastabhängige Eilgang und die stufenlos arbeitenden Teleskoparme sorgen dafür, dass der Arbeitszyklus schnell und kontrolliert abläuft - auch bei schweren Behältern und unebener Standfläche.

Rohstoffe aus recycelten Materialien werden gegenüber primären Rohstoffen benachteiligt. Die neue Regierung will dem ein Ende setzen und hat im aktuellen Regierungsprogramm mehrere Maßnahmen beschlossen, um eine Gleichstellung von Primär- und Sekundärrohstoffen voranzutreiben. Beim diesjährigen Treffen der Abfall- und Ressourcenwirtschaft in Steyr (Oberösterreich) bekräftigte Umweltminister Norbert Totschnig, Wettbewerbshürden für Rezyklate abschaffen zu wollen. Aktuell produziert die österreichische Abfall- und Ressourcenwirtschaft 20 Millionen Tonnen Sekundärrohstoffe pro Jahr.
Im Zentrum der Eröffnungsrede von bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock standen die neue Getrenntsammlungspflicht für Textilien ab 2025 sowie die dringend benötigte Einführung einer erweiterten Herstellerverantwortung (EPR), die auch im Koalitionsvertrag der neuen Regierung festgeschrieben wurde. Rehbock forderte eine schnelle, unbürokratische Umsetzung der EU-Vorgaben, betonte den unverzichtbaren Erhalt des bestehenden bewährten Sammelsystems in Deutschland und forderte faire Wettbewerbsbedingungen für alle Marktakteure.

Ein Mitarbeiter wurde vorsorglich zur Beobachtung nach Rauchgasinhalation in ein Krankenhaus gebracht. „Wir sind außerordentlich dankbar für das schnelle und professionelle Handeln der zahlreichen Feuerwehrleute", sagt Jeff Lippert, Geschäftsführer der Veolia Umweltservice Nord GmbH. „Durch ihr beherztes Eingreifen konnte ein Übergreifen der Flammen auf unsere Anlage und die Anlagentechnik verhindert werden."
Die Schrottzukäufe der deutschen Stahlwerke erhöhten sich im Berichtsjahr signifikant um 9,5 % und lagen damit bei 12,7 Mio. t (vgl. Vorjahr: 11,6 Mio. t). Diese Entwicklung korrespondiert mit der gestiegenen Rohstahlproduktion. Die deutschen Stahlhersteller produzierten im Jahr 2024 37,2 Mio. t Rohstahl, was einem Anstieg von 5,2 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.Wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist die Elektrostahlroute, die nahezu ausschließlich Stahlschrott als Einsatzmaterial nutzt. Mit einem markanten Produktionszuwachs von 10,2 % auf 10,8 Mio. t Rohstahl leistete sie einen entscheidenden Beitrag zum Anstieg des Schrottverbrauchs.Trotz der positiven Impulse blieb die gesamtdeutsche Rohstahlerzeugung auch 2024 zum dritten Mal in Folge unter der angestrebten 40-Millionen-Tonnen-Marke und verharrt damit auf einem insgesamt niedrigen Produktionsniveau.Der Schrottaußenhandel war 2024 von gegenläufigen Entwicklungen geprägt und hat auf die gestiegene Stahlproduktion entsprechend reagiert. Während die Importe gegenüber dem Vorjahr um 22 % auf 4,3 Mio. t zunahmen, gingen die Exporte um 11,9 % auf 7 Mio. t zurück. In der Folge verringerte sich der Netto-Exportüberschuss deutlich um 38,9 % auf 2,7 Mio. t.Im Jahr 2024 wurden in Deutschland insgesamt 17 Mio. t Stahlschrott für die Rohstahlerzeugung eingesetzt - ein Plus von 11,2 % gegenüber dem Vorjahr. Unter Einbeziehung von Eisen-, Stahl- und Temperguss beziffern bvse und BDSV den gesamten Stahlschrottverbrauch auf 20,65 Mio. t, was einem Anstieg von 5,7 % entspricht.

Anlässlich der Jahrestagung des VOEB betonten Gabriele Jüly, Präsidentin des VOEB und Anja Siegesmund, Geschäftsführende Präsidentin des BDE, die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Österreich im Bereich der Kreislaufwirtschaft.

Wie in vielen anderen Städten und Landkreisen Bayerns wird es auch in München nach einer Umstellungsphase zu einer erheblichen Verbesserung des Stadtbilds, effizienteren Sammelabläufen und in der Folge zu viel mehr Recycling kommen. Nicht zuletzt wird durch die getrennte Sammlung von Verpackungen auch das Volumen der Restmüllabfuhr spürbar verringert.

Gemäß den diesjährigen Projektionsdaten würde das im Klimaschutzgesetz festgelegte Emissionsbudget für die Jahre 2021 bis 2030 mit einem Puffer von 81 Mt CO2-Äq. eingehalten werden. In seiner Prüfung der Daten gelangt der Expertenrat zum Ergebnis, dass die Projektionsdaten die Emissionsmengen bis 2030 tendenziell unterschätzen. Das Maß der Unterschätzung liegt nach Einschätzung des Expertenrats aber etwa in der Größenordnung des in den Projektionsdaten 2025 ausgewiesenen Puffers. Vor dem Hintergrund der gegebenen Unsicherheiten stellt der Expertenrat im Sinne seines Auftrags fest, dass die Summe der Treibhausgasemissionen der Jahre 2021 bis 2030 die entsprechende nach Klimaschutzgesetz zulässige Menge weder über- noch unterschreitet. Somit liegt keine zweite Überschreitung im Sinne von § 8 Absatz 1 KSG vor und der Auslösemechanismus zur Nachsteuerung kommt nicht zur Anwendung.