Michael Brunn
Chefredakteur

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Im Zentrum steht die Idee einer Batteriefreiheitserklärung: Sie geht vom annehmenden Entsorgungsbetrieb aus und zielt darauf ab, die vorgelagerte Lieferkette zu mehr Verantwortung und der Einhaltung geltender Entsorgungsregeln zu verpflichten. Ziel ist es, Fehlwürfe von Batterien und Akkus konsequent zu vermeiden und so das Brandrisiko signifikant zu senken.

Die von Renolit produzierten Weich-PVC-Folien sind mit Polyester beschichtet und trotz Trennverfahren enthält der Ausschuss noch eine geringe Menge Restpolyester. Dies reicht aus, um mit herkömmlichen Platten-Siebwechslern Probleme zu verursachen. Häufige Siebwechsel aufgrund der Schmutzbelastung führen zu Produktionsunterbrechungen und Strömungsstörungen, die bei Weich-PVC zu häufigen Bränden führen.

Die Anlage, die sich im Nordwesten der Türkei befindet, verarbeitet derzeit monatlich mehr als 4.200 Tonnen PET-Flaschen und produziert monatlich 1.000 Tonnen PET-Flakes und 2.000 Tonnen rPET-Granulate.

Die Mitgliederversammlung honorierte ihre Vorreiterrolle und wählte sie am 25. April 1997 mit überwältigender Mehrheit in den Vorstand, wo sie sich sehr schnell den Respekt ihrer männlichen Kollegen erwarb. Neun Jahre später wurde Rita Dapont zur ersten Präsidentin in der Geschichte des VDM gewählt.

In der modernen Konsumgesellschaft werden Haushaltsgeräte häufig schnell entsorgt und gegen neuere und vermeintlich bessere Produkte ausgetauscht. Ein Argument dabei ist die größere Energieeffizienz des Neugeräts. Eine neue Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) zu Spülmaschinen, Wäschetrocknern, Staubsaugern sowie Kühl- und Gefriergeräten zeigt nun ein deutlich differenziertes Bild. Meist ist es für den eigenen Geldbeutel und das Klima sinnvoll, ältere Haushaltsgeräte weiter zu nutzen und zu reparieren.

Herzstück der Anlage ist laut Unternehmen der eigens entwickelte mechanische Recyclingprozess, der durch den Verzicht auf hohe Temperaturen und Chemikalien besonders umweltfreundlich ist. Mit dem Verfahren verfolgt Solar Materials einen neuen Ansatz im Recycling. Denn statt der traditionellen mechanischen Zerkleinerung und anschließenden Sortierung zerlegt Solar Materials die Module schrittweise in die einzelnen Komponenten. Alle enthaltenen Rohstoffe werden sortenrein zurückgewonnen - darunter Glas, Aluminium, Kupfer, Kunststoff sowie das von der EU als kritischer Rohstoff deklarierte Silizium und das Edelmetall Silber.

Mit der neuen Waste Management Plattform will Interzero die betriebliche Abfallwirtschaft digitalisieren und den administrativen Aufwand für Unternehmen reduzieren. Die Plattform soll eine zentrale Steuerung aller Abfallmanagementprozesse über mehrere Standorte hinweg ermöglichen, die Kostenkontrolle optimieren und Arbeitszeit einsparen. Interessierte Unternehmen können die Waste Management Plattform laut Interzero kostenlos und unverbindlich testen.
Zuletzt war die Börse zwar wieder fester, zwischenzeitlich mussten aber immer wieder deutlich niedrigere Notierungen hingenommen werden. Deutlich wurde erneut, wie weit sich die LME von fundamentalen Entwicklungen entfernt hat, jede Äußerung des US-Präsidenten oder der US-Notenbank hat inzwischen mehr Einfluss auf das Börsengeschehen als Produktionsengpässe oder Probleme in der Lieferkette. Der Handel beklagte das insgesamt zähe Geschäft. Der April werde, wenn es gut laufe, allenfalls ein Nullsummenspiel werden, heißt es aus Händlerkreisen. Die Stimmung bleibt gedrückt, die Aussichten für die kommenden Monate zurückhaltend.
Allein in den vergangenen Wochen gab es diverse Großschäden. So kam es beispielsweise in Löhne zu einem größeren Brand in einer Verwertungsanlage für Batterien. Die Feuerwehr war stundenlang im Einsatz, um die Flammen zu löschen. Ein weiterer Vorfall ereignete sich in Elsenfeld, wo in einem Betrieb für die Aufbereitung von Baumischabfällen ein Feuer ausbrach. Die Aufzählung lässt sich lange weiterführen: Augsburg, Bernburg, Delitzsch, Eitting, Forchheim, Nützen, Quarzbichl, Wiefels,…

Auch der Umsatz schrumpfte und lag im vierten Quartal bei rund 6,4 Milliarden Euro. Dem Außenhandel erging es nicht besser, die Exporte sanken um 9,4 Prozent.