Michael Brunn
Chefredakteur

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Das Kreislaufwirtschaftsunternehmen der Schwarz Gruppe stellt ReValue auf der IFAT in München externen Interessenten vor. Nach Angaben von PreZero steuert der Service bereits heute jährlich Millionen Einzelartikel im internationalen Warenfluss der Schwarz Gruppe.

Eine aktuelle Auswertung von 53 Städten mit zusammen rund 22 Millionen Einwohnern zeigt erhebliche Unterschiede bei der kommunalen Erfassung von Elektroschrott. Gleichzeitig wird ein zentraler Rückgabeweg bislang kaum genutzt.

Bereits seit mehreren Jahren nutzt Schlenter eine Pfreundt WK60 Radladerwaage mit dem Pfreundt Web Portal. Mit der neuen Fahrzeugwaage führt das Unternehmen nun Radlader- und Fahrzeugverwiegung in einer gemeinsamen digitalen Umgebung zusammen.

Die neue Gesellschaft soll Recyclingkompetenz im Ostallgäu bündeln und regionale Kapazitäten für Bau- und Abbruchabfälle ausbauen. DG Recycling tritt mit eigenem Namen und eigenständigem Marktauftritt auf.

Eggersmann stellt den Backhus Alpha 55 vor. Der elektrische Mietenumsetzer arbeitet vollautomatisiert, erfasst Mieten in Echtzeit und kommt ohne Fahrerkabine aus.

Bereits zur Eröffnung zeigte sich die politische Bedeutung der Branche. Am Hauptstand des BDE begrüßten Matthias Harms, kommissarischer Präsident, Andreas Bruckschen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer, und Christian Suhl, Geschäftsführer und Leiter der Brüsseler Vertretung, mehrere politische Gäste. Dazu gehörten EU-Kommissarin Jessika Roswall, Bundesumweltminister Carsten Schneider und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber. Auch Stefan Böhme, Präsident des Verbands der Bayerischen Entsorgungsunternehmen, und Geschäftsführer Rüdiger Weiß nahmen teil. Als weiterer Gast war Florian Bilic, Berichterstatter für Kreislaufwirtschaft der CDU-Bundestagsfraktion, vor Ort.

Die gesellschaftliche Zustimmung zum Umwelt- und Klimaschutz ist vorhanden, aber sie wird fragiler. Während Umweltpolitik dort unterstützt wird, wo sie Infrastruktur verbessert und Lebensqualität erhöht, wachsen Skepsis und Widerstände bei als ungerecht empfundenen Belastungen. Die „Umweltbewusstseinsstudie 2024" des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung und Sociodimensions im Auftrag des Umweltbundesamts macht deutlich, dass sozial gerechte Gestaltung und glaubwürdige Kommunikation entscheidend sind, um Transformationspolitik mehrheitsfähig zu halten.

Die Rohstoffversorgung Deutschlands steht 2024 unter zunehmendem Druck. Hohe Importabhängigkeiten, volatile Märkte und geopolitische Risiken machen deutlich, dass eine ausschließlich auf internationale Primärrohstoffmärkte ausgerichtete Versorgungsstrategie an ihre Grenzen stößt. Der aktuelle Rohstoffbericht der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe zeigt, dass die inländische Rohstoffgewinnung zwar bei mineralischen Baurohstoffen stabil ist, bei Metallen, Energierohstoffen und insbesondere kritischen Rohstoffen jedoch kaum zur Versorgungssicherheit beiträgt.

Wie halten es die Deutschen mit der Nachhaltigkeitstransformation? Diese Frage versucht die Leuphana Universität Lüneburg mit ihrem „Transformationsbarometer 2025: Perspektiven der Bevölkerung auf Transformation und Nachhaltigkeit" zu beantworten. Die Autor*innen betonen, dass es zwar umfangreiche Untersuchungen zur Bevölkerungsperspektive auf Umwelt, Nachhaltigkeit und Klimawandel gibt. Die Meinung zu nachhaltigkeitsorientierten Veränderungs- und Transformationsprozessen sei allerdings bisher kaum untersucht worden. Zudem werde die Ebene der Bundesländer grundsätzlich kaum betrachtet. Das soll das „Transformationsbarometer 2025" ändern.

Von einem Recyclingweltmeister Deutschland spricht schon länger niemand mehr. Aber es stellt sich dennoch die Frage, wo Deutschland im internationalen Vergleich in der Kreislaufwirtschaft positioniert ist. Anhand von Patentanmeldungen hat Prognos im Auftrag der Bertelsmann Stiftung versucht, mit der Studie „Innovationsanalyse zur Circular Economy" diese Frage zu beantworten.