Michael Brunn
Chefredakteur

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Christian Kley, Vorsitzender des bvse-Ausschusses für Logistik, Technik und Digitalisierung, eröffnete den Summit mit einem klaren Appell: „Ich bin ein großer Fan der Digitalisierung. Ich sehe das als Riesenchance, sich wirklich auf die operativen Abläufe zu konzentrieren - auf den Kunden, auf die Mitarbeitenden." Er unterstrich, dass Digitalisierung kein Selbstzweck sei, sondern ein Instrument zur Stärkung von Effizienz, Transparenz und Zukunftsfähigkeit.

Die Kabine der Teleradlader wurde laut Hersteller komplett überarbeitet. Die neue Komfortkabine Plus soll sowohl mehr Platz als auch ein 10-Zoll-Touchdisplay bieten. Über das Display können verschiedene Funktionen der Maschinen eingestellt und überwacht werden. Ein zusätzliches Soft-Touch-Bedienfeld ermöglicht den Zugriff auf wichtige Funktionen wie die Steuerung der Scheinwerfer. Ein beleuchteter Aufstieg, eine größere Türöffnung und zusätzliche Handgriffe sorgen für einen komfortablen und sicheren Einstieg. Die neuen Teleradlader sind laut Schäffer mit einer dynamischen Lastmomentkontrolle ausgestattet, die die Ladevorgänge kontinuierlich überwacht und so die Sicherheit erheblich erhöht.

GFK sind weit verbreitet in der Luftfahrt, im Fahrzeugbau und bei Windkraftanlagen. Ihr Verbund aus Kunststoff und Glasfasern macht das Recycling äußerst schwierig. „Bisher landen GFK-Abfälle auf Deponien oder werden als Füllstoff oder Brennstoff genutzt - mit negativen Umweltfolgen wie CO₂-Emissionen und Schadstofffreisetzung", erläutert Dr. Diego Gonzalez, Projektleiter am INP.

Im AZuR-Netzwerk arbeiten zahlreiche Partner daran, die Prozesse der Runderneuerung kontinuierlich weiterzuentwickeln und umweltfreundlicher zu gestalten. Ein wichtiger Beitrag hierzu ist die zunehmende Nutzung innovativer Reparaturverfahren.
Der hohe Bedarf an Materialien für die Energiewende kann zumindest in Teilen durch die Rückgewinnung bereits vorhandener Materialien gedeckt werden. Dabei ist das Recycling aber nur eine von verschiedenen Strategien. Die International Energy Agency hat in ihrem Bericht „Recycling of Critical Minerals - Strategies to scale up recycling and urban mining" den aktuellen Stand bei der Rückgewinnung von Materialien für die Energiewende untersucht.

Der Sustainability Transformation Monitor (STM) von der Bertelsmann Stiftung, der Universität Hamburg, der Hochschule Weimar und der Stiftung Mercator untersucht zum einen, wie der Stand in den Unternehmen zum Thema Nachhaltigkeit ist. Zum anderen wird die Verzahnung der Realwirtschaft mit der Finanzwirtschaft untersucht.

Jedes Jahr veröffentlicht die World Meteorological Organization einen Bericht über den aktuellen Zustand des Klimas. Wer den „State of the global climate 2024"liest, muss starke Nerven haben. Denn alle Anzeichen weisen darauf hin, dass der Klimawandel ziemlich zügig voranschreitet.

Seit Beginn des Jahres gilt in der EU die verbindliche Getrenntsammlung von Textilabfällen. Das stellt vor allem die Kommunen vor große Herausforderungen. Zero Waste Europe hat in einem Papier dargelegt, was die Kommunen gegen den übermäßigen Textilkonsum tun können.

Laut Circle Economy zufolge befindet sich die Textilindustrie am Scheideweg einer globalen Krise. Aufgrund zunehmend nicht nachhaltiger Produktions- und Konsummuster wird die Branche immer ressourcenintensiver und umweltschädlicher. Die Umweltkosten des Wachstums der Branche sind enorm und beeinträchtigen nicht nur die Ökosysteme, sondern auch die Gesundheit und Lebensgrundlage der Menschen, insbesondere in Regionen, die bereits von Armut und Ressourcenknappheit betroffen sind. Der „Circularity Gap Report Textiles" will das Ausmaß des Problems verdeutlichen und gleichzeitig Wege zur Transformation der Branche aufzeigen.

Mit dem Clean Industrial Deal will die Europäische Kommission die Wirtschaft wieder wettbewerbsfähiger machen. Der Deal sieht dabei eine Reihe einzelner Maßnahmen vor, unter anderem einen „Aktionsplan für eine wettbewerbsfähige und kohlenstoffarme Stahl- und Metallindustrie". Der wurde Mitte März veröffentlicht.