Michael Brunn
Chefredakteur

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Der Clean Industrial Deal (CID) wurde von der Europäischen Kommission Ende Februar veröffentlicht. Zwar ist er nicht rechtlich bindend, umfasst aber eine Reihe von Initiativen, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen. Expert*innen des Wuppertal Instituts haben den CID einer ersten Analyse unterzogen. Ziel des CID sei die Zusammenführung des Ziels der Dekarbonisierung mit der Stärkung der ökonomischen Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der europäischen Industrie in einer übergeordneten Wachstumsstrategie. Der CID fokussiert sich auf sechs Themenschwerpunkte.

Die Tagesordnung des Treffens war umfangreich und spiegelte die Vielfalt der Aufgaben des Netzwerks wider. So wurden unter anderem neue Partnerunternehmen im ZARE-Netzwerk vorgestellt, bevor zentrale Themen wie das ZARE-Commitment, die politische Interessenvertretung sowie die Weiterentwicklung des Anfragenportals behandelt wurden. Auch technische und ökologische Fragen standen im Fokus - insbesondere die Recyclingfähigkeit von Seal- und Silentreifen und das Thema Export ins außereuropäische Ausland.
Als inhaltliche Schwerpunkte nennt der Veranstalter für dieses Jahr recyclinggerechte Produktgestaltung, verstärkter Rezyklateinsatz, schnelles Ende der Abfalleigenschaft, höhere Rezyklateinsatzquoten, Schließung der Rezyklatlücke und gleiche Wettbewerbsbedingungen zwischen Primär- und Recyclingkunststoffen.

„Die politische Festlegung auf eine praxisorientierte Weiterentwicklung der NKWS ist ein Schritt in die richtige Richtung", so Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse. Positiv bewertet der Verband die Ankündigung, ein konkretes Eckpunktepapier mit kurzfristig umsetzbaren Maßnahmen vorzulegen. „Wir haben die NKWS wiederholt dafür kritisiert, dass sie zu vage und zu wenig umsetzungsorientiert ist. Wenn die neue Koalition nun Ernst macht und für eine konkrete, praxisnahe Umsetzung sorgt, kann das einen echten Fortschritt für die Kreislaufwirtschaft bedeuten - vorausgesetzt, den Worten folgen entschlossene Taten."
Die EU-Kommission hat gegen 15 große Automobilhersteller und die Vereinigung europäischer Automobilhersteller (ACEA) Geldbußen in Höhe von insgesamt rund 458 Mio. EUR verhängt, weil sie sich über viele Jahre lang an einem Kartell zum Recycling von Altfahrzeugen beteiligt hatten.
Der erste Veranstaltungstag widmet sich den neuen und überarbeiteten gesetzlichen Vorgaben der Europäischen Union, die die Alttextilbranche nachhaltig beeinflussen. Besonders im Fokus stehen die überarbeitete EU-Abfallverbringungsverordnung, neue Ökodesign-Vorgaben sowie die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) für Textilien.

CDU, CSU und SPD haben gestern ihren Koalitionsvertrag vorgestellt. Erste Kommentare dazu aus der Branche.

Das neue Indianapolis Polymer Center baut auf den Erfolg der Anlage in Las Vegas auf und verstärkt die vertikal integrierten Kunststoff-Recyclingaktivitäten von Republic Services. Die Anlage ist für die Verarbeitung von vorsortierten, von Republic Services gesammelten Kunststoffen zur Rückgewinnung von PET und Polyolefinen (PO) ausgelegt. Sie wird hochwertige, lebensmitteltaugliche recycelte Kunststoffe zur Wiederverwendung in der Produktion von neuen Flaschen, Kanistern und anderen Behältnissen liefern.

„Mit dem Batteriespeicherprojekt in Premnitz betreten wir Neuland und setzen zugleich ein starkes Signal: EEW erweitert sein Portfolio und investiert in innovative Speicherlösungen. Damit leisten wir nicht nur einen Beitrag zur Netzstabilität, sondern entwickeln unsere Anlagenflotte zu flexiblen Speicherkraftwerken weiter, die Strom liefern, wenn Wind nicht weht und Sonne nicht scheint. Wir sind Partner der Energiewende in den volatilen Strommärkten der Zukunft", sagt Timo Poppe, CEO von EEW.

In den jüngsten Versuchen, die in der Materialverwertungsanlage (MRF) von Hündgen Entsorgung in Swisttal, Deutschland, durchgeführt wurden, wurde die Effizienz des digitalen Wasserzeichens bei starren Haushaltsverpackungen, die in Deutschland und Dänemark gesammelt wurden, bewertet. Die Anlage, in der jährlich 100.000 Tonnen Abfall aus 3 Millionen Haushalten verarbeitet werden, wurde mit Erkennungsprototypen und Zusatzmodulen ausgestattet, die vom Technologieanbieter Digimarc und dem Maschinenlieferanten Pellenc ST gemeinsam entwickelt wurden. Diese Module kombinierten Nahinfrarot- (NIR) und digitale Wasserzeichentechnologie (DW) für eine verbesserte Sortiergenauigkeit.