Michael Brunn
Chefredakteur

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Die Geschäftsführende BDE-Präsidentin Anja Siegesmund betonte zu diesem Anlass: „Die Konstituierung des Arbeitskreises Metallrecycling stellt einen wesentlichen Schritt für den BDE dar. Wir setzen wichtige Impulse, um die Zukunft der Metallindustrie am Produktionsstandort Deutschland gemeinsam mit den Unternehmen der Kreislaufwirtschaft und der Recyclingbranche zu gestalten. Unsere Expertinnen und Experten aus den BDE-Mitgliedsunternehmen werden ihre wertvollen Erfahrungen und innovativen Ideen einbringen. Wir setzen als BDE ein klares Zeichen für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung des Metallrecyclings. Der Verband freut sich auf einen konstruktiven Dialog und die gemeinsame Erarbeitung praxisnaher Lösungsansätze."

Biokunststoffe - vor allem jene, die bioabbaubar sind - werden oft als Lösung im Kampf gegen Kunststoffabfälle in der Umwelt gesehen. „Theoretisch zerfällt der Biokunststoff und wird von der Natur restlos abgebaut. Bei näherer Betrachtung wird jedoch schnell klar: Reine Polymilchsäure (PLA), einer der gängigsten Biokunststoffe am Markt, baut nur sehr langsam ab. Die Zugabe von thermoplastischer Stärke (TPS) würde diesen Umstand verbessern, allerdings lässt sich die veränderte Rezeptur meist schlechter verarbeiten", erklärt Projektleiter Christoph Burgstaller, Geschäftsführer des TCKT - Transfercenter für Kunststofftechnik.
Dennoch weist der Aktionsplan aus Sicht des bvse-Präsidiumsmitglieds und Stellvertretenden Vorsitzenden des Fachverbandes Schrott-, E-Schrott und Kfz-Recycling, Sebastian Will, in relevanten Bereichen deutliche Lücken auf und könnte somit unbeabsichtigte Entwicklungen auslösen, welche den hohen Grad der Zirkularität von Stahl- und Metallschrotten erheblich beeinträchtigen.

Forschende und Branchenexpertinnen und -experten sind eingeladen, ihre neuesten Erkenntnisse und Fortschritte einem internationalen Fachpublikum vorzustellen und diese in Form eines Abstracts einzureichen. Beiträge können bis zum 31. Juli 2025 eingereicht werden.

Die EU-Kommission hat einen Aktionsplan für eine wettbewerbsfähige und kohlenstoffarme Stahl- und Metallindustrie vorgelegt. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sollen unter anderem eine erschwingliche und sichere Energieversorgung für den Sektor gewährleisten, die Verlagerung von CO₂-Emissionen verhindern, europäische Industriekapazitäten schützen und ausbauen sowie hochwertige Arbeitsplätze erhalten.
„Wir freuen uns sehr auf diesen Neustart und auf eine erfolgreiche Zukunft gemeinsam mit unseren Kunden", so Lars Holzhey. Neben der 3S Baumaschinen wird die Schwab GmbH aus Dettenheim am Standort Heidelberg ein Büro und Lager einrichten und so vor Ort auch die Kompetenzfelder Baukrane und Baugeräte abdecken. „Die langjährige Expertise im Bereich Recycling und Baumaschinen im Raum Heidelberg und überregional bleiben dadurch erhalten", ergänzt Jochen Schwab.

Das Konzept der neuen Forschungsanlage auf dem Gelände des Deutschen Biomasseforschungszentrums in Leipzig verbindet sowohl etablierte als auch innovative Technologien und verarbeitet biogene Reststoffe, Nebenprodukte und Abfälle sowie grünen Wasserstoff für die Bereitstellung von erneuerbarem Methan als Hauptprodukt und wertigen Nebenprodukten. Das in der Anlage erzeugte Biomethan soll in einer sich anschließenden Tankanlage in komprimierter Form als erneuerbares CNG im DBFZ-Fuhrpark genutzt werden. Im Sinne einer innovationsunterstützenden Dienstleistung werden im Vorhaben umfangreiche Versuche durchgeführt, Prozessparameter kontinuierlich optimiert und die dabei erhobenen Daten umfassend analysiert und bewertet. Ziel ist es, das Gesamtkonzept weiterzuentwickeln sowie dessen Skalierung hin zum kommerziellen Maßstab zu begleiten und zu unterstützen.

Das Ende der 70er Jahre gegründete Unternehmen J. Obermeier bietet von seinem Standort in Abersberg aus, ein breites Spektrum an Erdbau-, Abbruch-, Tiefbau- und Speditionsleistungen im Großraum Freising und München an.

2024 stieg die Kunststoffproduktion in Deutschland zwar um drei Prozent, das Vorkrisenniveau aus dem Jahr 2021 wurde allerdings weiterhin klar untertroffen. Aufgrund rückläufiger Erzeugerpreise sank der Branchenumsatz von 27,5 Milliarden auf 26,7 Milliarden Euro, um 3 Prozent. Die Exporte gingen um 0,8 Prozent zurück, während die Importe um 4,9 Prozent sanken. Insbesondere die Auftragseingänge in Deutschland fielen schwach aus, während die Bestellungen aus dem Ausland leicht zunahmen.

Auf fossilem Kohlenstoff basierende Industrien in Mitteldeutschland, wie die Chemie- und kunststoffverarbeitende Industrie, stehen vor einem tiefgreifenden Wandel. Eine neue Studie des Wuppertal-Instituts und des Unternehmensberaters Arvid Friebe im Auftrag des Forum Rathenau beleuchtet vor diesem Hintergrund erstmals die Bedeutung der nachhaltigen Kohlenstoffwirtschaft im Mitteldeutschen Revier.