Michael Brunn
Chefredakteur

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Präsidentin von der Leyen erklärte: „Unsere Europäische Union wurde auf einer Gemeinschaft aus Kohle und Stahl aufgebaut. Stahl ist überall, von der Windkraft bis zur Verteidigung. Aber die europäischen Stahlhersteller stehen an einem Scheideweg und sind mit den Herausforderungen der notwendigen Dekarbonisierung und des teilweise unlauteren globalen Wettbewerbs konfrontiert. Der heutige Dialog soll zu einem maßgeschneiderten Plan führen, um diesem Sektor zu helfen, zu dekarbonisieren und weltweit erfolgreich zu sein. Wir bündeln unsere Kräfte, um einen starken Business-Case für Stahl made in Europe zu schaffen."
Die tschechischen Unternehmen planen, die Synergieeffekte vor Ort zu nutzen und werden das bei der Thermolyse entstehende Gas zur weiteren Verwertung in das bereits bestehende Werk integrieren. Die geplante Anlage wird künftig jährlich 23.000 Tonnen Altreifen in wertvolle Ressourcen umwandeln. Das geplante Investitionsvolumen beträgt 1,4 Billionen CZK (ca. 57 Mio. EUR).
Die derzeitige Entwicklung ist maßgeblich strukturellen Schwächen in zentralen Anwendungsbereichen sowie wirtschaftlichen und industriellen Herausforderungen in den europäischen Kernregionen geschuldet. Besonders betroffen ist Deutschland, als nach wie vor größte Volkswirtschaft innerhalb der EU.

Mit einer Jahresproduktion von 60.000 t Biokohle wird Europas größte Torrefizierungsanlage Ende April 2025 in Joensuu, Finnland, den Betrieb aufnehmen. Die von Joensuu Biocoal betriebene Anlage wurde von der NextFuel AB entwickelt. Deren Ingenieure kooperierten während des Aufbaus mit mehreren namhaften Partnern. Dazu zählt auch die dänische 20 C.F Nielsen A/S, die seit 2018 Teil der Ruf-Gruppe ist.

Kronimus trat 2022 als Leiter für Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft bei PlasticsEurope Deutschland ein, wurde 2023 in die Geschäftsleitung des Verbandes berufen und ist derzeit stellvertretender Hauptgeschäftsführer.

Die Experten für Eisenhüttenschlacken, die ähnliche Ziele in ihren Kernforderungen für ein nachhaltiges Ressourcenmanagement formuliert haben, fordern aber eine schnelle Umsetzung: zum Beispiel beim europäischen Vergaberecht und bei den Regelwerken für die Verwendung der neuen Schlacken aus einer dekarbonisierten Stahlherstellung.

Die Zusammenarbeit soll auch dazu dienen, das Potenzial für eine engere Geschäftsbeziehung auszuloten. Primobius' Technologie umfasst ein zweistufiges Verfahren zur Rückgewinnung hochwertiger Rohstoffe aus alten und fehlerhaften Lithium-Ionen-Batterien, das dazu beiträgt, die Kohlenstoffemissionen zu reduzieren. Dieser Ansatz ergänzt die nachhaltigen, ertragsstarken und kostengünstigen Rückgewinnungsanlagen für Mineralien von Watercycle und bildet eine solide Grundlage für die Zusammenarbeit. Die Partnerschaft hat zum Ziel, ein innovatives Business-Ökosystem zu schaffen und Technologien, die den Bedarf an neuen Rohstoffen in der Batterielieferkette verringern, schneller zur Industriereife zu bringen.
Die geänderte Fassung soll künftig eine klare Definition des Begriffs „Abfall" im Vergleich zu „wiederverwendbaren Textilien" liefern. Dies ist wichtig für soziale Einrichtungen und Secondhand-Märkte, da sie auf eine gute Qualität von Textilien angewiesen sind. Die Deutsche Kleiderstiftung appelliert, bereits jetzt nur tragbare und intakte Textilien sowie Schuhe zu spenden.

Die Kundenplattform MyUntha stellt eine wichtige Verbindung zwischen Kund*innen und Zerkleinerungs-Hersteller dar. Auf MyUntha finden Kund*innen all ihre individuellen Daten und Informationen zu ihren Zerkleinerungslösungen, haben Zugriff auf weiterführende Inhalte und einen direkten Draht zum Service-Team des Unternehmens.
Die bundesweite Dachmarke Re-Use Deutschland hat die Rezertifizierung 2024 erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt 27 Secondhand- und Gebrauchtwarenhäuser von neun Trägern aus Bayern, Nordrhein-Westfalen und Hessen wurden nach strengen Kriterien überprüft und für ihre herausragende Qualität im Bereich Wiederverwendung und Ressourcenschonung ausgezeichnet. Die Erstzertifizierung fand 2022 statt.