Michael Brunn
Chefredakteur

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Demnach reduziert der Einsatz von aufbereitetem Stahlschrott in der Stahlproduktion die Kosten für Rohstoffe und Umweltbelastungen um rund 6,2 Milliarden Euro pro Jahr. Auf europäischer Ebene ergibt sich ein jährliches Einsparpotenzial von etwa 28 Milliarden Euro.

Ein Bündnis aus Organisationen aus Umwelt- und Wirtschaftsbereichen bewertet die Entscheidung als Signal für eine veränderte Abfallpolitik auf kommunaler Ebene. Neben der Reduzierung von Abfallmengen steht die verursachergerechte Verteilung von Entsorgungskosten im Fokus.

Mit 5.082 Fachbesuchenden lag die Beteiligung um 22 Prozent über dem Vorjahreswert. Im Mittelpunkt standen der fachliche Austausch sowie konkrete Projektansätze entlang der Wertschöpfungskette der Kreislaufwirtschaft. Ergänzt wurde die Ausstellung durch ein Rahmenprogramm mit inhaltlichem Fokus auf aktuelle Branchenthemen.

Am Stand in Halle B6 werden Einblicke in die technologische Entwicklung der vergangenen drei Jahrzehnte gegeben. Dabei reicht der Überblick von frühen optischen Sortierlösungen bis hin zu aktuellen, integrierten Systemen, die verschiedene Sensor- und KI-Technologien kombinieren.

Das Netzwerk umfasst unter anderem plastship, Hannawald Plastik, PACKLIANCE sowie die DAkkS-akkreditierte Einheit PlastCert. Ziel ist es, Anforderungen aus Regulierung und Markt entlang der Wertschöpfungskette zu verbinden und in operative Prozesse zu überführen.

Steigende Energie- und Kraftstoffpreise erhöhen die Kosten der Entsorgungswirtschaft Österreich. Betriebe tragen Mehrbelastungen, strukturelle Anpassungen werden notwendig.

Sesotec zeigt auf der IFAT 2026 sensor- und KI-basierte Sortiertechnologien für Kunststoff- und Glasrecycling sowie Lösungen für schwarze Kunststoffe und flexible Anlagenintegration.

Die Chemieagenda für die Chemieindustrie in Deutschland setzt auf niedrigere Energiepreise, regulatorische Anpassungen und Investitionen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit.

Das Projekt SäureWert entwickelt ein Verfahren zur Säurerückgewinnung und Rohstoffrückgewinnung in der metallverarbeitenden und chemischen Industrie und stärkt die Kreislaufwirtschaft.

Wenn das sortierte Material direkt in die eigene Betonproduktion geht, gibt es keinen Puffer. Was die Sortierung durchlässt, landet im eigenen Produkt. Das macht die Qualitätsanforderung an SORTAG besonders konkret: Die Anlage muss so sortieren, dass die mineralische Fraktion den Normen für RC-Beton genügt, die in der Schweiz zu den strengsten weltweit gehören.