Michael Brunn
Chefredakteur

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Mehrere hundert Millionen Tonnen CO₂ pro Jahr in der weltweiten Stahlproduktion einsparen - das wollen Forschende des KIT und der Industriepartner SMS group mit einem neuen Verfahren vorantreiben.

Eine von der Alliance to End Plastic Waste veröffentlichte und von Roland Berger unterstützte Studie zeigt mögliche Wege auf, die Kunststoffsammel- und -recyclingraten weltweit deutlich zu erhöhen.

Die Kunststoffrecyclingunternehmen kämpfen mit existenzbedrohenden Herausforderungen. Das machte bvse-Vizepräsident Dr. Herbert Snell auf der 6. Konferenz Verpackungsrecycling, einer Veranstaltung von AGVU, BDE und bvse, am 5. Dezember in Berlin deutlich.
IK Industrievereinigung Kunststoffverpackunge, Plastics Europe und TecPart haben scharfe Kritik an den Plänen der Bundesregierung geübt, die die Einführung einer Plastiksteuer plant.

Dr. Dirk Textor, Vorsitzender des bvse-Fachverbandes Kunststoffrecycling, hat bei der Anhörung zur EU-Verpackungsverordnung des Bundestagsumweltausschusses die Positionen der Kunststoffrecyclingunternehmen dargelegt. Hier der Redetext im Wortlaut.

Die Technologie ist vorhanden. An der notwendigen Kooperationsbereitschaft, sie konsequent für einen ressourcenschonenden Umgang mit Kunststoffen zu nutzen, muss noch gearbeitet werden.

Aus Anlass des heutigen vbw-Kongresses „Rohstoffversorgung langfristig sichern" hebt der VBS die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft hervor.

Cirplus hat gemeinsam mit dem IKK-Institut für Kunststoff- und Kreislauftechnik und dem Kunststoff-Institut Lüdenscheid einen neuen Standard für den Einsatz recycelter Kunststoffe entwickelt.

Das chemische Recycling wird von bestimmten Interessengruppen seit geraumer Zeit als die Lösung der Kunststoffabfallkrise verkauft. Doch es gibt auch zahlreiche Stimmen, die die Verfahren erheblich kritischer sehen. Dazu gehören auch Beyond Plastic und IPEN, die in ihrem Bericht sehr deutliche Worte finden, warum das chemische Recycling das Kunststoffproblem nicht lösen wird.