Michael Brunn
Editor-in-Chief

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Mit dem „Critical Raw Materials Act" will die Europäische Kommission die Versorgung Europas mit kritischen Rohstoffen verbessern. Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigt ein Bericht der University of Cambridge, CLG Europe, der Materials & Product Taskforce, des Wuppertal Instituts und der „We mean business coalition". Die Kreislaufwirtschaft spielt dabei eine zentrale Rolle.

Geben SieCO₂ einfach einfangen und speichern - und schon wird alles gut. So wird zumindest bisweilen der Eindruck geweckt, wenn über Carbon Capture and Storage (CCS) gesprochen wird. Das Umweltbundesamt hat eine etwas differenziertere Sicht und führt in einem aktuellen Bericht aus, wobei CCS helfen kann - und wobei nicht.

Das Geld ist knapp, dennoch fließen jedes Jahr in Deutschland Milliarden Euro als Subventionen. Nicht alle davon sind der Umwelt zuträglich. Mit dem Bericht „Durcheinander um den Subventionsbegriff" gibt das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung einen Überblick über die aktuelle Lage und zeigt auf, wo die Probleme liegen.

Schon seit geraumer Zeit wird über die Bedeutung der Digitalisierung für die Kreislaufwirtschaft diskutiert. Der Bericht „Die digitale Circular Economy - Zirkuläre Daten-Governance für eine Ressourcennutzung von der Wiege zur Wiege" im Auftrag von Friedrich-Ebert-Stiftung und Cradle-to-Cradle beleuchtet die möglichen Auswirkungen für vier Branchen.

Im kommenden Jahr will die Bundesregierung eine Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie vorstellen. Ein wichtiger Aspekt dabei wird der Umgang mit Kunststoffen sein. BDE, Plastics Europe Deutschland und der VCI haben sich jetzt mit einem gemeinsamen „Leitbild zu einer Kreislaufwirtschaft mit Kunststoffen" positioniert. Die wichtigste Aussage: Das mechanische Recycling hat Priorität, soll aber durch das chemische Recycling ergänzt werden.

Knapp 30 Organisationen aus dem erweiterten Umfeld des Netzwerk Ressourcenwende, unter anderem Bund, DUH, Greenpeace, Nabu, WWF, Zero Waste Germany, haben im Papier „Handlungsbedarf für eine erfolgreiche Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie: Impulse auf dem Weg zur NKWS" ihre Vorstellungen zur Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie skizziert.

Laut einer Studie, die von Crown Holdings und dem International Aluminium Institute (IAI) in Auftrag gegeben wurde, könnten Verbesserungen der Recyclingpraktiken für Getränkedosen in sechs Ländern der Welt dazu beitragen, die globalen CO2-Emissionen bis 2030 um bis zu 60 Millionen Tonnen zu reduzieren. Die Studie wurde von der Unternehmensberatung Roland Berger durchgeführt und zeigt 20 kurz- und langfristige Maßnahmen auf, um die Recyclingsysteme zu stärken und die Recyclingquoten für Getränkedosen in verschiedenen Ländern zu erhöhen, darunter Vietnam, Thailand, Kambodscha und die Vereinigten Arabischen Emirate - wichtige Märkte, in denen Crown tätig ist.

Batteriebrande, schwache Konjunktur, Fachkräftemangel: Die Stahlrecyclingbranche steht derzeit vor vielen Herausforderungen. Was dagegen getan werden kann, diskutierten 460 Branchenvertreter auf dem BDSV Branchentreff Stahlrecycling 2023 in Dresden. Im Mittelpunkt: der Beitrag der Branche zur Transformation der Stahlindustrie und die Forderung nach öffentlicher Forderung innovativer Sortier- und Aufbereitungstechnologien für Stahl- und Edelstahlschrott.

Seltene Erdmetalle gewinnen im Kontext von Mobilitäts- und Energiewende sowie Digitalisierung massiv an Bedeutung. Zwar sind die meisten dieser Metalle in ausreichenden Mengen vorhanden, allerdings eben nicht überall. Beim Recycling sieht es bisher auch noch nicht allzu rosig aus. Wissenschaftler aus China, Deutschland und den USA haben nun ein Konzept für eine Kreislaufwirtschaft für seltene Erdmetalle entwickelt. Klar ist: Recycling alleine wird auch in Zukunft nicht ausreichen. Der Beitrag wurde in der Zeitschrift „Nature" veröffentlicht.

Der komplette Rückbau eines Altenheims in Nordrhein-Westfälischen Vechta wurde von Scheele Erdbau ausschließlich mit einem KMC400P-7 realisiert.