Michael Brunn
Chefredakteur

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Interzero betreibt im Kunststoffrecycling nach eigenen Angaben die größte Sortierkapazität Europas. Die Wartung der komplexen Anlagentechnik erfordert eine strukturierte Planung, Koordination und Dokumentation. Seit mehr als zwei Jahren setzt das Unternehmen hierfür die modular aufgebaute ESA App ein. Die Softwarelösung wurde speziell für das digitale Anlagenmanagement und die Prozessoptimierung in der Recyclingwirtschaft entwickelt. Sie umfasst unter anderem Module für Performance Monitoring, Wartungsmanagement, Anomalieerkennung, ein digitales Logbuch sowie eine zentrale Dokumentenablage.

Grundlage der Zulassung waren umfangreiche Prüfungen. Bei Concrelat handelt es sich um ein keramisches Nebenprodukt aus der Ziegelherstellung der Hörl & Hartmann GmbH & Co. KG, das als Bestandteil in Betonrezepturen eingesetzt wird. Der Zusatzstoff wird bereits in den Transportbetonwerken der Geiger Gruppe verwendet.

Durch die Zusammenführung des Mietgeschäfts mit dem Bereich Gebrauchtmaschinen im Vertriebsinnendienst steht Kunden in Deutschland ein größerer, zentral verwalteter Maschinenpool zur Verfügung. Die organisatorische Integration erfolgte Anfang November.

Mit dem Mittelstandspreis würdigen der bvse und die Unternehmensgruppe Aufbereitungszentrum Nürnberg - DIE GRÜNEN ENGEL Recyclinglösungen, technische Entwicklungen sowie Persönlichkeiten der Kreislaufwirtschaft. Die Auszeichnung richtet sich an Unternehmen des Recycling-Mittelstands und an Akteure, die durch technologische Entwicklungen oder unternehmerisches Handeln zur Weiterentwicklung der Kreislaufwirtschaft beitragen.

An fünf Standorten in Maine, New Hampshire und Massachusetts sind derzeit sechs Anlagen zur Nichteisenabscheidung im Einsatz. Eine der Maschinen ist seit neun Jahren ohne größere Wartungsmaßnahmen in Betrieb.

Nach zwei Brandereignissen im Jahr 2022, bei denen Teile der Anlage erheblich beschädigt wurden, übernahm Stadler die Neugestaltung und den Wiederaufbau der betroffenen Bereiche. Der Fokus lag auf der Erhöhung der Brandsicherheit, der Optimierung der Prozessstabilität und der Vorbereitung weiterer Automatisierungsschritte.

Dr. Christine Bunte, Hauptgeschäftsführerin von Plastics Europe Deutschland, erklärt: „Der Reformwille ist erkennbar. Insbesondere bei Umsetzungsaufwand und -kosten wurde der Entwurf deutlich verbessert. Wichtige Chancen für die Kreislaufwirtschaft bleiben jedoch ungenutzt."

Damit bleibt der Standort seit vier Jahren ohne Wachstum. Neben der anhaltend schwachen Konjunktur wirken strukturelle Anpassungsprozesse sowie wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen belastend. Trotz einer teilweise stabilisierten Entwicklung einzelner Segmente bleibt die Kapazitätsauslastung insgesamt deutlich reduziert. Besonders betroffen ist die mittelständisch geprägte Strangpressindustrie, in der weiterhin erhebliche Unterauslastungen bestehen.

Jährlich werden mehrere hundert Millionen Lithium-Ionen-Akkus nach Deutschland importiert - Tendenz weiter steigend. Sie stecken längst nicht mehr nur in Smartphones oder Werkzeugen, sondern auch in Alltags- und Wegwerfprodukten wie Grußkarten, Spielzeugen oder Einweg-E-Zigaretten. Vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern ist dabei nicht bewusst, dass sich Lithium-Akkus bei Beschädigung oder Druck blitzschnell selbst entzünden können. Brände in Abfallsammelfahrzeugen, Recyclinganlagen und Wertstoffhöfen nehmen seit Jahren deutlich zu und verursachen Millionenschäden.

Die Bewertung der aktuellen Geschäftslage hat sich gegenüber der vorangegangenen Erhebung eingetrübt. Während zuvor in allen betrachteten Regionen eine positive Tendenz erkennbar war, wird die Situation in Europa und Deutschland nunmehr mehrheitlich negativ eingeschätzt. Die weltweite Lage wird verhalten positiv beurteilt. Gleichzeitig bewerten die Unternehmen ihre eigene wirtschaftliche Situation in allen Regionen kritischer als in der vorherigen Befragung.