Michael Brunn
Editor-in-Chief

Editor-in-Chief


Bestandteil der Vereinbarung ist die Einrichtung einer nordischen Arbeitsgruppe, die den regelmäßigen fachlichen Austausch sicherstellen soll.

Dazu zählen unter anderem der CO₂-Fußabdruck, der Recyclinganteil, die chemische Zusammensetzung sowie der eingesetzte Input-Mix. Ziel ist es, relevante Produktdaten konsistent und nachvollziehbar verfügbar zu machen.

Der 34-jährige Daniel Wild war zuvor als Geschäftsfeldleiter der Werkstatt tätig und ist nun Teil des fünfköpfigen Führungsteams. Dieses besteht aus Elmar, Jochen, Christian, Markus und Daniel Wild.

Mit der Ankündigung EU-weit einheitlicher End-of-Waste-Kriterien für mechanisch recycelte Kunststoffe bereitet die EU-Kommission ein zentrales Steuerungsinstrument für den europäischen Rezyklatmarkt vor. Einheitliche Kriterien können den Marktzugang für Rezyklate erleichtern und bestehende Handelshemmnisse abbauen. Entscheidend wird jedoch sein, dass diese Regelungen praxistauglich ausgestaltet sind und den Übergang vom Abfall zum Produkt tatsächlich ermöglichen. Für mittelständische Recyclingunternehmen ist dabei von zentraler Bedeutung, dass neue Kriterien nicht zu zusätzlichen bürokratischen Belastungen führen. End-of-Waste muss Marktöffnung bedeuten - und darf nicht zu einem weiteren Hemmnis für das Recycling werden.
Die Weltrohstoffpreise stagnierten im Dezember 2025 mit 0,3 % zum Vormonat auf Dollarbasis. In Inlandswährung betrug der Preisrückgang 1,0 % aufgrund einer Aufwertung des Euro zum US-Dollar.

Der steigende globale Ressourcenverbrauch und die begrenzte Verfügbarkeit von Primärrohstoffen stellen die industrielle Produktion vor strukturelle Herausforderungen. Die Transformation von linearen zu zirkulären Wertschöpfungsmodellen ist ein zentraler Ansatz zur Reduktion von Treibhausgasemissionen und zur Entlastung von Ökosystemen. Digitale Technologien gelten dabei als wesentlicher Enabler, da sie neue Formen der Vernetzung, Datennutzung und Prozesssteuerung ermöglichen.

Damit erhält das sechsköpfige Team eine Förderung von über einer Million Euro durch die Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND) für ein Jahr. Ziel ist die Erprobung und Weiterentwicklung eines Verfahrens zur Rückgewinnung von Technologiemetallen aus Elektroschrott. Bei erfolgreicher Evaluierung kann das Projekt in die nächste Phase des dreistufigen Innovationswettbewerbs übergehen.
Die KS Gleitlager GmbH, ein Tochterunternehmen von Rheinmetall, fungierte in den vergangenen drei Jahren als Konsortialführer des vom Bund geförderten Projekts „Edelmetallfreie Elektroden für die nächste Generation der alkalischen Elektrolyse" (E2ngel). Das Vorhaben ist Teil der Nationalen Wasserstoffstrategie. Ziel war die Weiterentwicklung der Wasserelektrolyse durch den Einsatz edelmetallfreier Katalysatoren, um Leistungsdichte und Wirkungsgrad gegenüber bestehenden Systemen zu erhöhen.

Ziel ist es, Prozesslösungen für eine emissionsärmere Eisen- und Stahlerzeugung bereitzustellen, die sich an unterschiedliche Standortbedingungen, Erz- und Energieprofile sowie regulatorische Anforderungen anpassen lassen.

Der BDE bewertet den politischen Ansatz grundsätzlich positiv, sieht jedoch keine ausreichenden Antworten auf die aktuelle wirtschaftliche Lage der Kunststoffrecycler.