Michael Brunn
Chefredakteur

Chefredakteur


Laurent Auguste, CEO von GreenDot: „Wir freuen uns sehr, dass Forplast der GreenDot-Gruppe beitritt. Gemeinsam werden wir unser Angebot für Verarbeiter und Marken um echte 100% Bottle-to-Bottle-Lösungen der Kreislaufwirtschaft erweitern. Die über Jahre entwickelte Expertise von Forplast ist einzigartig. GreenDot wird Forplast dabei unterstützen, sein volles Geschäftspotenzial auszuschöpfen und seine Marktpräsenz nachhaltig zu erweitern. Diese Integration bestätigt unsere Ambition, eine Führungsposition im mechanischen Recycling von Kunststoffverpackungen in Europa einzunehmen und zeigt die Attraktivität unseres Teams für Unternehmer in einer Zeit des Wandels in der Kunststoffrecyclingbranche."
Die Vorstellung durch Dr. Andrea Menz, Generalbevollmächtigte der stiftung ear, und Jan Mascher vom Institut mindline stieß bei den Gästen aus Politik, Gesellschaft und Entsorgungsbranche auf erstaunte Reaktionen.
Die Partner wollen eine Machbarkeitsstudie durchführen. Darin wollen sie untersuchen, ob und wie Polycarbonat aus solchen medizinischen Anwendungen zurückgewonnen und in neuen Materialien mit recyceltem Anteil verwertet werden kann.

Bundesumweltminister Carsten Schneider betonte, dass die Bundesregierung die Kreislaufwirtschaft aktiv voranbringen möchte - ein Ziel, das auch im Namen von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche unterstützt wird.

Der landwirtschaftliche Lohnunternehmer leitet unter anderem einen bekannten Pferdehof mit insgesamt mehr als 350 betreuten Tieren bei Pulheim. Da wird Pferdemist zur relevanten Dimension mit mehr als 5000 Tonnen im Jahr. Die gilt es zusammen mit anderen landwirtschaftlichen Restprodukten aus dem Lohnunternehmen zu verwerten.
Darin kritisieren die Verbände die in Brüssel diskutierten Exportbeschränkungen für Stahl- und Metallschrotte als massiven Eingriff in funktionierende Recyclingmärkte - mit erheblichen Risiken für Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft und Investitionen.

Die Nachfrage nach Industrierohstoffen dürfte angesichts der weiterhin schwachen globalen Konjunkturdynamik vorerst keinen spürbaren synchronen Preisauftrieb erzeugen. Überkapazitäten sowie die schwache Binnennachfrage in China - unter anderem infolge der anhaltenden Probleme im Immobiliensektor - begrenzen zusätzliche Preissteigerungen. Der Ölpreis dürfte angesichts eines insgesamt gut versorgten Marktes und nur moderat steigender Nachfrage eher in einer breiten Seitwärtsbewegung verlaufen.

Die zugelassenen OfHs werden in einem öffentlichen Verzeichnis geführt. Die Zulassung der OfHs ist ein wichtiger Schritt für die Hersteller von Batterien. Denn diese müssen bis spätestens 15. Januar 2026 ihre Batteriemengen bei einer OfH beteiligen. Tun sie dies nicht, verlieren auch bereits registrierte Hersteller ihre Registrierungen und unterliegen damit wieder einem Vertriebsverbot in Deutschland.

Im Programm wurden Fortschritte bei physikalischen, chemischen, biochemischen und thermochemischen Recyclingverfahren vorgestellt. Dazu zählen Extrusion und Solvolyse, enzymbasierte Verfahren sowie Pyrolyse und Gasifizierung. Digitale Anwendungen wie KI-gestützte Sortierung und Blockchain-basierte Rückverfolgbarkeit wurden als Instrumente für verbesserte Stoffströme und Skalierungsmöglichkeiten dargestellt. Sie sollen die Qualität von Rezyklaten stabilisieren und Kreislaufsysteme bei variierenden Materialstrukturen unterstützen.

Statement von Anja Siegesmund, Geschäftsführende Präsidentin des BDE: „Die heutigen Beiträge von Bundesumweltminister Carsten Schneider und von Staatssekretär Stefan Rouenhoff setzen ein klares Signal: Deutschland will bei der Kreislaufwirtschaft an die Weltspitze. Die angekündigte Kabinettsbefassung am 7. Januar 2026 mit konkreten Maßnahmen des Aktionsprogramms Kreislaufwirtschaft ist ein wichtiger Schritt, den wir ausdrücklich begrüßen.