Michael Brunn
Chefredakteur

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Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) begrüßt die von der Europäischen Kommission vorgestellte Strategie zur Vermeidung von Plastikabfall in der Umwelt und wertet dies als starkes politisches Signal.

Die EU-Kommission hat eine neue Plastikstrategie vorgestellt. Ziel ist es, Plastikabfälle zukünftig effektiver zu vermeiden, die Recyclingfähigkeit von Kunststoffprodukten zu verbessern und einen Markt für recycelbare Produkte zu schaffen.
Heute haben nach Angaben der Gemeinsamen Stelle alle Systeme mit ihrer Unterzeichnung des neuen Vertrages das Clearing einvernehmlich vereinbart.

Die Strategie sei „Teil des Übergangs zu einer stärker kreislauforientierten Wirtschaft", heißt es in einer Erklärung der Kommission Sie werde „die Umwelt vor der Belastung durch Kunststoffe schützen und gleichzeitig Wachstum und Innovation fördern".
Die umfassenden Einfuhrrestriktionen Chinas für Kunststoffabfälle betreffen die europäische und deutsche Kreislaufwirtschaft insgesamt. Es sei nun offensichtlich, dass das Schließen von Kunststoffkreisläufen schnell vorangetrieben werden muss.
Ab dem 1. Juli 2018 gelten auf deutschen Bundesfernstraßen die neuen Mautsätze. Unklar ist bis dato, in welcher Höhe diese ausfallen werden. Die Verbände bvse, BDSV und VDM fordern das Bundesverkehrsministerium daher in einem aktuellen Schreiben auf, bis Ende Januar die neuen Mautsätze zu veröffentlichen.
Nach Ansicht des Naturschutzbundes schlägt Kommissar Oettinger das richtige Instrument zur richtigen Zeit vor.
Die digitale Transformation, in der Stoff- und Informationsflüsse stärker und effizienter denn je koordiniert werden, könnte der „Missing Link" zur Umsetzung der Kreislaufwirtschaft und einem erhöhten Einsatz von hochwertigen Sekundärrohstoffen sein", erklärte Dr. Henning Wilts vom Wuppertal Institut auf dem 16. bvse-Elektro(nik)-Altgeräte-Tag.
Anlässlich des Importstopps von Plastikabfall nach China appelliert NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller an deutsche Hersteller, Händler und Entsorgungswirtschaft die damit verbundenen ökologischen und wirtschaftlichen Chancen zu nutzen.

„Das chinesische Importverbot für Kunststoffabfälle wird weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen müssen. Es gibt gegenwärtig keine vernünftige Alternative, die Materialien, die bisher nach China exportiert wurden, auf andere Exportmärkte umzulenken. Es ist daher ein Umdenken bei Industrie, Handel und der Politik erforderlich", erklärt Herbert Snell, Vizepräsident des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung.