Michael Brunn
Chefredakteur

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Das modulare Flexloop-System lässt sich in bestehende Lindner Wasch- und Recyclinganlagen integrieren. Damit können Recycler ihre vorhandene Infrastruktur nutzen, um Rezyklate mit höherer Reinheit und Qualität zu erzeugen und neue Absatzmärkte zu erschließen.
Die Branche der thermischen Abfallbehandlung zeigt sich 2025 in einem weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld insgesamt robust. Bei den Betreibern von thermischen Abfallbehandlungsanlagen lagen Geschäftsklima und Geschäftserwartungen mit 92,5 bzw. 87,6 Punkten noch über den bereits hohen Werten des Vorjahres. Allein die aktuelle Geschäftslage wurde mit 97,6 Punkten leicht schlechter eingeschätzt (2024: 102,0).

Die OPEC+ Staaten beschlossen Anfang November die Erhöhung ihrer Fördermengen im ersten Quartal 2026 aussetzen zu wollen. Im Dezember soll wie zuvor geplant eine moderate Erhöhung stattfinden. Ziel sei keinen Überschuss am Ölmarkt aufkommen zu lassen.

Gäste aus den gesamten Vereinigten Staaten und dem Ausland kamen zum neuen Stadler-Unternehmenssitz im Centre Park Court und nahmen an Führungen, der Einweihungszeremonie und einer feierlichen Abendveranstaltung teil. Im Rahmen der Zeremonie hieß Nick Reid, Präsident der Handelskammer von Winston-Salem, Stadler in der Gemeinde willkommen und hob Stadlers Investitionen in die Region hervor: „Stadlers Entscheidung, seinen US-Hauptsitz hier in Winston-Salem zu errichten, ist ein starker Vertrauensbeweis zugunsten unserer Stadt, unserer Arbeitskräfte und unserer Zukunft. Investitionen wie diese schaffen erstklassige Arbeitsplätze und stärken die Position unserer Stadt als Zentrum für nachhaltige Industrie und Innovation."
Der BDE bezeichnet die Initiative des sogenannten Entlastungskabinetts der Bundesregierung als „überfälligen Schritt, um die Bürokratielasten für Unternehmen in Deutschland spürbar zu reduzieren." Aus Sicht des Verbandes müssen die angekündigten Maßnahmen aber Teil einer langfristigen, strukturell verankerten Entlastungsstrategie werden - insbesondere für mittelständische Betriebe der Entsorgungs- und Kreislaufwirtschaft.

Anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums zieht die IPR darin Bilanz: Seit 2000 hat sich der Marktanteil von Büropapier mit dem Blauen Engel in Deutschland von 7 auf 18 Prozent mehr als verdoppelt. Immer mehr Unternehmen und öffentliche Verwaltungen setzen auf Recyclingpapier - und bewirken damit messbare ökologische Einspareffekte.

Bereits zum dritten Mal in Folge drehte sich beim RAL Forum in Bonn alles um die Kreislaufwirtschaft. Im Fokus diesmal: das Potenzial der sekundären Rohstoffe. Diese werden aus Abfällen oder ausgedienten Produkten gewonnen und durch Recycling wieder in den Rohstoffkreislauf zurückgeführt. Sie kommen in vielen Bereichen zum Einsatz, z. B. in der Verpackungs-, Bau- oder Textilindustrie. Die Nutzung von Sekundärrohstoffen schont wertvolle Ressourcen, stärkt die wirtschaftliche Unabhängigkeit und reduziert gleichzeitig Umweltbelastungen. So die Theorie - denn trotz aller Vorteile stehen Sekundärrohstoffe noch vor einigen Hürden. Es fehlen häufig finanzielle Anreize, regulatorische Rahmenbedingungen oder schlicht die Akzeptanz der Verbraucher*innen.

Unter dem Motto „Frische Impulse für die Reifen-Kreislaufwirtschaft" tauschten sich die Wissenschaftler*innen über aktuelle Forschungsprojekte und Studien rund um die nachhaltige Verwertung und Wiederverwendung von Altreifen aus.
Der dreijährige Aktionsplan der G7 legt den Fokus auf die Sektoren Textilien, Kunststoffe und kritische Rohstoffe - und zielt darauf, Ressourceneffizienz und Recycling entlang des gesamten Lebenszyklus zu stärken. Aus Sicht des BDE zeigt der Beschluss: Die Zeit des Abwartens ist vorbei - Kreislaufwirtschaft ist ein weltweites Zukunftsprojekt. Dazu erklärte Anja Siegesmund, Geschäftsführende Präsidentin des BDE: „Die G7 zeigen, dass Kreislaufwirtschaft kein Nischenthema, sondern eine strategische Antwort auf Ressourcenknappheit, Klimawandel und geopolitische Abhängigkeiten ist. Jetzt kommt es darauf an, dass auch Deutschland und Europa den Anspruch aus Toronto in entschlossenes Handeln übersetzen - mit klaren Zielen, verbindlichen Maßnahmen und einer ambitionierten Umsetzung der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie." Der Verband verweist zugleich auf seine Forderungen im Rahmen des Aktionsprogramms Kreislaufwirtschaft des Bundesumweltministeriums (BMUKN). Dieses müsse nun mit konkreten politischen und wirtschaftlichen Instrumenten unterlegt werden - etwa durch marktwirksame Recyclingquoten, eine stärkere Produktverantwortung und gezielte Investitionsanreize für Kreislauftechnologien. Auf europäischer Ebene gelte es, an die Vorarbeiten der Kommission anzuknüpfen: Mit dem Circular Economy Action Plan und den Initiativen zu Ökodesign, Abfallrahmenrichtlinie und kritischen Rohstoffen habe die EU die richtigen Leitplanken gesetzt. Entscheidend sei nun die Umsetzung in den Mitgliedstaaten und die enge Verzahnung mit internationalen Initiativen wie der G7. Siegesmund weiter: „Es braucht jetzt Mut, Zuversicht und Entschlossenheit - von den Bundesländern, dem Bundesrat über die Bundesregierung bis hin zu Bundestag, Europäischer Kommission und Europaparlament. Die Herausforderungen sind global, und sie lassen sich nur mit gemeinsamen Antworten lösen. Die G7 haben einen Rahmen gesetzt - Deutschland und Europa sollte ihn mitgestalten und nicht nur beobachten." Der BDE betont, dass insbesondere Bundesumweltminister Carsten Schneider gefordert sei, den nationalen Prozess mit Tempo und Klarheit voranzutreiben. Die Kreislaufwirtschaftsbranche stehe bereit, den Weg in Richtung einer ressourcenschonenden und wettbewerbsfähigen Wirtschaft aktiv zu begleiten. „Unsere Unternehmen leisten schon heute einen entscheidenden Beitrag für Klimaschutz, Rohstoffsicherung und Wertschöpfung in Deutschland und Europa. Jetzt braucht es politische Entschlossenheit, um die Kreislaufwirtschaft als Innovationsmotor und Wirtschaftsfaktor zu stärken", so Siegesmund abschließend.
Die deutsche Kunststoffrecyclingbranche steht unter massivem wirtschaftlichem Druck. Neben rückläufiger Nachfrage und sinkenden Erlösen für Rezyklate belasten die Unternehmen vor allem die hohen Energiepreise. Gleichzeitig steigen die Produktionskosten in nahezu allen Bereichen. Branchenvertreter fordern daher, dass Recyclingbetriebe beim geplanten Industriestrompreis der Bundesregierung berücksichtigt werden - und warnen vor einer Wettbewerbsverzerrung, sollte dies nicht geschehen.