Michael Brunn
Editor-in-Chief

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Laut einer Studie, die das Öko-Institut im Auftrag des Dualen Systems Deutschland durchgeführt hat, besteht ein Einsparpotential von 4,7 Millionen Tonnen klimaschädlicher Treibhausgase.
Durch die sächsischen Entsorgungsunternehmen wurden 2014 rund 1,5 Millionen Tonnen gefährliche Abfälle entsorgt. Das waren rund 69 000 Tonnen mehr als im Vorjahr (plus 5 Prozent).

In den Münchner Restmülltonnen befinden sich noch rund 10.000 Tonnen Altpapier. Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) hat sich als Ziel gesetzt, dieses Potenzial zu heben und damit die Recyclingquote weiter zu verbessern. Deshalb startet in diesen Tagen in München eine weit reichende Informationskampagne zur Abfalltrennung.
Mit der Initiative „R'cycle!" von dm und Unilever soll für den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen sensibilisiert und ein 100%iger Recyclingkreislauf erlebbar gemacht werden.

Fünf Tage Ifat haben viel zu viele Eindrücke hinterlassen. Wir haben einige Highlights der Messe für Sie zusammengestellt.

Wie die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) meldet, sammelten österreichischen Haushalte 2015 mehr als 1,06 Mio. Tonnen Verpackungen und Altpapier.

Bis 2025 werden weltweit rund 2.600 MWel an Biogaskapazitäten neu errichtet. Der wesentliche Markttreiber ist die Förderung erneuerbarer Energien. Trotz des Einbruchs des deutschen Marktes bleibt Europa im weltweiten Vergleich führend. Das ist das Ergebnis einer Marktuntersuchung der ecoprog GmbH.

Für den Bau der grössten Trockenvergärungsanlage Europas liefert Hitachi Zosen Inova seine Kompogas-Technologie. Die Anlage vergärt in Zukunft jährlich rund 100'000 Tonnen Bioabfälle.
BDSV und VDM beharren darauf, dass die gewerblichen Sammlungen von Schrott durch das Inkrafttreten des Kreislaufwirtschaftsgesetzes im Juni 2012 massiv eingeschränkt worden sind.

Alba SE, die börsennotierte Tochter der Alba Group, erwartet nach der Rückkehr in die schwarzen Zahlen im Jahr 2015 auch für das laufende Geschäftsjahr eine positive Entwicklung.