Die Betriebe der Metallrecyclingwirtschaft müssen infolge des neuen Mess- und Eichgesetzes bei der Abwicklung von Handelsgeschäften mit einem deutlich höheren Verwaltungsaufwand und damit einem Anstieg der Kosten rechnen. Darauf weisen der VDM und die BDSV auf ihrem jährlichen Euregio-Trefftag am 14.01.2016 in Aachen hin.
Das Unternehmen erwartet für die kommenden zwölf Jahre einen kumulierten Umsatz von 287 Mio. €.
In seiner gestern veröffentlichten Entscheidung hat das Verwaltungsgericht Berlin das Verbot der Berliner Umweltverwaltung gegen sechs private Entsorger aufgehoben, Sperrmüll aus privaten Haushalten zu sammeln. Der BDE begrüßt die Entscheidung, die sich in eine ganze Reihe von bundesweit gefällten Gerichtsentscheidungen zu Gunsten der Sperrmüllsammlung durch private Entsorger einreiht.
Der Österreichische Gemeindebund und der Verband Österreichischer Entsorgungsbetriebe (VÖEB) haben gemeinsam eine Musterausschreibung für Bestbietervergaben in der Entsorgungswirtschaft vorgelegt. Nachhaltige Standards, soziale sowie ökologische Verantwortung und Anreize für Innovation und Investitionen sollen künftig bei Auftragsvergaben stärkere Berücksichtigung finden.

Die Prognosen führender Wirtschaftsinstitute zur Konjunkturentwicklung in 2016 sind durchaus positiv. Trotzdem können die mittelständischen Recycling- und Entsorgungsunternehmen nicht sorgenfrei in die Zukunft blicken, stellte bvse-Präsident Bernhard Reiling in seinem Neujahrsanschreiben an die Mitglieder fest.
Seit Anfang Januar 2016 gehört die Systec Mixed Plastics GmbH (SMP), mit Sitz in Genthin, zu CABKA - unter dem neuen Namen CABKA GmbH Genthin. Das gaben die Geschäftsführer der Unternehmen, Gat Ramon (CABKA) und Michael Wiener (Duales System Holding), bekannt.
Trotz stabiler Nachfragesituation seitens der deutschen Papierindustrie in 2015 und unverändert hohem Bedarf, insbesondere im Karton- und Pappesegment, haben besonders die mittelständischen Altpapierunternehmen mit Problemen zu kämpfen, stellte der Vorsitzende des bvse-Fachverbandes Papierrecycling, Reinhold Schmidt, in seinem Weihnachtsrundschreiben an die Mitglieder fest.
Allerdings sei es aufgrund der Fokussierung auf die Gemische noch kein großer Wurf.
Laut Konjunkturtrend der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK) für das erste Quartal 2016 beurteilen 70 Prozent der Mitgliedsunternehmen die allgemeine wirtschaftliche Lage mit gut. Vor einem Jahr waren es laut IK lediglich 37 Prozent.
In Thüringen wurden nach Angaben des Thüringischen Umweltministeriums 2014 227 Kg Wertstoffe pro Einwohner gesammelt, was einer gesamten Menge von 490.000 Tonnen entspricht. Das Hausmüllaufkommen lag mit 130 kg pro Einwohner auf einem unveränderten Niveau.