Wachsender Markt für die Vergärung von Bioabfällen in Europa
Ecoprog geht davon aus, dass bis 2030 Kapazitäten für die Vergärung kommunaler Bioabfälle in einer Größenordnung von rund 8,1 Millionen Jahrestonnen errichtet werden.
Ecoprog geht davon aus, dass bis 2030 Kapazitäten für die Vergärung kommunaler Bioabfälle in einer Größenordnung von rund 8,1 Millionen Jahrestonnen errichtet werden.

Die deutsche Ziegelindustrie hat in den vergangenen Jahren neue Strategien entwickelt, um ihre Produkte dem Materialkreislauf zurückführen zu können.

Auf der IFAT zeigt Phoenix Contact, wie Wasser- und Abwasserwirtschaft von der Digitalisierung profitieren können. Automatisierung und vorausschauende Instandhaltung spielen dabei eine zentrale Rolle.

Aus den unterschiedlichsten Gründen ist in vielen Märkten derzeit kaum Optimismus angesagt. Das gilt auch für die NE-Metallhändler und -Recycler, wie der VDM-Geschäftsklimaindex zeigt. Allerdings geht der Verband davon aus, dass sich die Situation möglicherweise positiver gestalten werde, als viele Verbandsmitglieder es befürchten.

In den vergangenen Jahren konnten wir feststellen, dass die Versorgung mit Rohstoffen deutlich weniger sicher ist als immer angenommen. Um dies zu ändern, hat die Europäische Kommission nun den „Critical Raw Materials Act" vorgelegt. Es sollen Wertschöpfungsketten in der EU entwickelt, Lieferketten diversifiziert und die Kreislaufwirtschaft gestärkt werden.

München hat sich viel vorgenommen: Die Stadt will Circular City werden und bis 2035 klimaneutral sein. Der erstmals auf Städteebene erstellte „Circularity Gap Report" der Circle Economy Foundation wirkt da zunächst ernüchternd: Die Zirkularitätsrate von 2,4 Prozent liegt weit unter dem globalen Durchschnitt von 7,2 Prozent. Der Bericht zeigt aber auch, warum die Chancen, die Ziele zu erreichen, gar nicht so schlecht stehen.

In vielen deutschen Branchen entstehen Umweltauswirkungen nicht vor Ort, sondern in den vor- und nachgelagerten Liefer- und Wertschöpfungsketten. Mit dem Gesetz zur „Sorgfaltspflicht in der Lieferkette" müssen sich immer mehr Unternehmen mit diesem Thema auseinandersetzen. Am Beispiel der Elektronikindustrie zeigen Adelphi und Systain Consulting in der Studie „Umweltrisiken und -auswirkungen in globalen Lieferketten deutscher Unternehmen" im Auftrag des Umweltbundesamtes, welche Risiken bestehen und was Unternehmen dagegen machen können.

Mit der verpflichtenden Getrenntsammlung für Alttextilien soll auch eine erweiterte Herstellerverantwortung eingeführt werden. Aber in welcher Form? Das haben Cyclos und Solutions for business im Auftrag des Umweltbundesamts in der Studie „Erarbeitung möglicher Modelle der erweiterten Herstellerverantwortung für Textilien" untersucht.

Mit der zunehmenden Relevanz der Klimakrise ist die Digitalisierung zumindest in der öffentlichen Diskussion etwas in den Hintergrund gerückt. Dabei kann sie eine wichtige Rolle bei der Reduzierung von Emissionen und dem Erreichen der Klimaziele spielen. Das ist zumindest die Aussage des Berichts „Digitale Transformation für mehr Nachhaltigkeit" von Arthur D. Little, der Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen in Deutschland und Eco - Verband der Internetwirtschaft.
Die Novelle der europäischen Verpackungsrichtlinie sieht einen verpflichtenden Mindestanteil an Mehrwegverpackungen vor. Im Auftrag des Verbandes der Wellpappen-Industrie hat die GVM untersucht, wie sich eine solche Mehrwegquote auf den deutschen Markt für Wellpappenverpackungen auswirkt. Vor allem betont die GVM in der Studie aber immer wieder, dass Mehrwegverpackungen nicht grundsätzlich ökologisch vorteilhafter als Einwegverpackungen sind.

Im kommenden Jahr will die Bundesregierung eine Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie vorstellen. Ein wichtiger Aspekt dabei wird der Umgang mit Kunststoffen sein. BDE, Plastics Europe Deutschland und der VCI haben sich jetzt mit einem gemeinsamen „Leitbild zu einer Kreislaufwirtschaft mit Kunststoffen" positioniert. Die wichtigste Aussage: Das mechanische Recycling hat Priorität, soll aber durch das chemische Recycling ergänzt werden.

Das Geld ist knapp, dennoch fließen jedes Jahr in Deutschland Milliarden Euro als Subventionen. Nicht alle davon sind der Umwelt zuträglich. Mit dem Bericht „Durcheinander um den Subventionsbegriff" gibt das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung einen Überblick über die aktuelle Lage und zeigt auf, wo die Probleme liegen.

Seltene Erdmetalle gewinnen im Kontext von Mobilitäts- und Energiewende sowie Digitalisierung massiv an Bedeutung. Zwar sind die meisten dieser Metalle in ausreichenden Mengen vorhanden, allerdings eben nicht überall. Beim Recycling sieht es bisher auch noch nicht allzu rosig aus. Wissenschaftler aus China, Deutschland und den USA haben nun ein Konzept für eine Kreislaufwirtschaft für seltene Erdmetalle entwickelt. Klar ist: Recycling alleine wird auch in Zukunft nicht ausreichen. Der Beitrag wurde in der Zeitschrift „Nature" veröffentlicht.

Die zukünftige Energieversorgung und die Digitalisierung werden die Nachfrage nach Rohstoffen drastisch erhöhen. Permanentmagnete aus seltenen Erdmetallen stehen im Mittelpunkt des Interesses. Der Krieg in der Ukraine hat die Notwendigkeit aufgezeigt, die Lieferketten für diese Magnete zu sichern. Aufgrund ihrer Eigenschaften sind Seltene-Erdmetall-Permanentmagnete Schlüsselkomponenten in vielen Technologien der Energiewende. Allerdings gehen ihre Anwendungen weit darüber hinaus. CEPS erläutert die aktuelle Situation und skizziert einen Weg zur Entwicklung einer Lieferkette für Seltenerd-Permanentmagnete in Europa.

Das Ziel ist klar: Deutschland soll bis 2045 klimaneutral werden. Dazu gibt es Zwischenziele für 2030 und 2040, die regelmäßig anhand von Projektionen überprüft werden. Der „Projektionsbericht 2023 für Deutschland" von Öko-Institut, Fraunhofer ISI, IREES und Thünen-Institut im Auftrag des Umweltbundesamtes zeigt deutlich: Die bestehenden und geplanten Maßnahmen reichen nicht aus, um die Ziele zu erreichen. Verantwortlich dafür sind vor allem die Bereiche Gebäude und Verkehr.

Wenige Branchen nehmen eine derart wichtige Rolle auf dem Weg zur Klimaneutralität ein wie der Bausektor. Allerdings sind hier auch die Herausforderungen Besonders hoch. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) zeigt in ihrer Studie „Geschäftsmodelle für zirkuläres Bauen und Sanieren - Die Rolle innovativer Geschäftsmodelle in der Transformation des Bausektors", welche Rolle die Kreislaufwirtschaft dabei spielen kann.
Das VG Gelsenkirchen hat mit Beschluss vom 20.03.2023 (Az.: 8 L 1438/22) einem Antragsteller im Eilrechtschutzverfahren recht gegeben, der unter anderem 5.850 Tonnen Betonbruch auf seinem Grundstück lagerte beziehungsweise noch lagern wollte.

Obwohl die Wiederverwendung in der Abfallhierarchie an zweiter Stelle steht, verlassen sich Hersteller in vielen Fällen weiterhin auf Einwegprodukte. Einer der immer wieder genannten Gründe ist die Kosten. In ihrer Studie "The economics of reuse systems - a study into what makes a finanzally viable reusable reusable packaging system" wollen Zero Waste Europe und Searious Business zeigen, dass wiederverwendbare Systeme nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Wirtschaft sind.

Mit dem Artikel "From Waste-to-Energy to Integrated Resource Recovery Facility - Recovering the non-recyclable" möchte ESWET, die Interessengruppe der Hersteller thermischer Recyclinganlagen, die Rolle von Abfall-zu-Energie neu definieren.
Stellt die Annahme und Entsorgung von Abfallen zur Beseitigung aus anderen Herkunftsbereichen am Wertstoffhof gegen Benutzungsgebühr nach Auslaufen der Optionsfrist zur Anwendung des § 2 Abs. 3 UStG a.F. eine steuerbare Leistung dar?