Marius Schaub
Redakteur

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Seit dem 19. Juli 2026 dürfen große Unternehmen unverkaufte Kleidung, Schuhe und Retouren grundsätzlich nicht mehr vernichten. Die Deutsche Umwelthilfe begrüßt den Schritt, warnt jedoch vor zahlreichen Ausnahmeregelungen, die das Verbot in der Praxis aushöhlen könnten.

Zum 20-jährigen Bestehen hat der Verband Baustoff Recycling Bayern eine neue Verbandsspitze gewählt: Markus Brutscher übernimmt das Präsidentenamt von Gründungspräsident Matthias Moosleitner, der zum Ehrenpräsidenten ernannt wurde.

Der Verband ITAD sieht durch die geplante BEHG-Novelle steigende Kosten für die thermische Abfallbehandlung, ohne dass ein Klimaschutzeffekt erkennbar sei. Der Verband fordert Nachbesserungen beim Versteigerungsverfahren und mehr Planungssicherheit ab 2028.

Die EU-Kommission hat einen Aktionsplan zur Elektrifizierung sowie eine Reform des Emissionshandels vorgelegt. Während der BDE vor allem die Einbeziehung der Müllverbrennung ohne wirksame Deponie-Regulierung kritisiert, warnt das Öko-Institut vor einem neuen Zertifikate-Überschuss, der die Klimaziele 2040 gefährden könnte.

Seit mehr als zehn Jahren wird über Vertical Farming gesprochen.

Kann künstliche Intelligenz dabei helfen, aus einer Problemfraktion ein Geschäftsmodell zu machen? Ja, sagt Lars Enge. Im Interview auf der IFAT hat der Executive Vice President von Tomra Recycling erklärt, welche Bedeutung Deep Learning dabei hat, wie die Technik auch Brandrisiken reduzieren kann und wie effizientere Sortiertechnik das Recycling trotz volatiler Märkte profitabler machen kann.

Wenigstens ein gelungener Kreislauf: Der Altkunststofftag des Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung ist zurück in Bad Neuenahr. Bei der Verwertung von Kunststoffabfällen bleibt die Lücke aber vorerst weiterhin groß. Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit Deutschland seinen Titel als Recyclingweltmeister endlich zurecht tragen darf? Darüber diskutierten über 300 Teilnehmer*innen an zwei Tagen. Die Grundstimmung war optimistisch und pragmatisch - so sehr, dass man fast schon den sonst allgegenwärtigen Zank mit der Politik vermissen konnte.

In fünf Wochen mehr Treibhausgase als manche Staaten in einem Jahr - so lautete die traurige Prognose für die Fußballweltmeisterschaft 2026 in Amerika.

Das Bundeskabinett hat das Aktionsprogramm zur Umsetzung der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie beschlossen. Branchenverbände begrüßen den Schritt grundsätzlich, bemängeln aber fehlende Verbindlichkeit, vor allem bei der öffentlichen Beschaffung und beim Markthochlauf für Rezyklate.

Für Kommunen, Schulen und Kitas, die Spielplätze barrierefrei gestalten wollen, sind gebundene Fallschutzbeläge aus Reifen-Gummigranulat eine mögliche Alternative zu losen Materialien. Ebene, formstabile Oberflächen ermöglichen auch Kindern mit Rollstühlen oder Gehhilfen die uneingeschränkte Nutzung der Spielfläche.