Marius Schaub
Redakteur

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Die Wirkungen von Kunststoffteilchen auf den menschlichen Organismus zu erforschen und eine gesundheitspolitische Strategie für die Bewertung der Risiken zu entwickeln, ist das Ziel des Forschungsverbunds Plastics Fate.
Die Fischer Cyclepor Deutschland GmbH wird mit Wirkung zum 1. Mai verkauft. Der Insolvenzverwalter gab bekannt, der Geschäftsbetrieb und alle 92 Arbeitsplätze des Unternehmensteils der Fischer-Recycling-Gruppe seien gerettet.
Mit Partnern aus Mittelstand, Industrie, Forschung und Lehre hat die TU Bergakademie Freiberg ein neues ZIM- Kooperationsnetzwerk gegründet. Vision des Verbunds Recy Bau ist die Entwicklung kreislaufgerechter, nachhaltiger Baustoffe.
Forscher der FAU wollen Plastikpartikel verschiedener Sorten und Größen mithilfe von Magneten aus dem Wasser entfernen. Hierzu setzten sie Eisenoxid-Nanopartikel ein, die sie für die Anbindung an Plastikoberflächen entwickelt haben.
Die DBU hat die Onlineplattform „Chic und Zirkulär" eingerichtet. Sie soll dem Potenzial der Textilindustrie nachgehen, sich im Sinne der Kreislaufwirtschaft aufzustellen.

Die Universität Hohenheim und das Fraunhofer WKI erforschen Verwendungsmöglichkeit für Altbackwaren, die als Lebensmittel nicht mehr vermarktet werden können. Es sei gelungen, Basischemikalien aus den Reststoffen herzustellen.
Eine Studie des Geomar weist auf mögliche größere Veränderungen im marinen Ökosystem hin: Die Aufnahme von Mikroplastik durch Zooplankton könne demnach schon bei geringen Konzentrationen erhebliche Auswirkungen haben.

Zum gestrigen Earth Day haben die österreichischen Unternehmen „Naturgut Kompostierung und Landschaftsbau" und Saubermacher eine Partnerschaft für den Klimaschutz beschlossen. Sie soll den Kreislauf bei biogenen Abfällen verbessern.
Das Fraunhofer IBMT beteiligt sich an einem neuen EU-Projekt für wassersparende Lösungen für die Textilindustrie: Waste2Fresh soll ein System zur Abwasseraufbereitung und zum Schließen von Kreisläufen in industriellen Prozessen der Textilherstellung hervorbringen.

Im Forschungsvorhaben Upcycle PET hat das Fraunhofer LBF mit Partnern einen neuen Werkstoff auf Basis gebrauchter PET-Getränkeflaschen entwickelt. Der Werkstoff soll Eigenschaften aufweisen, die denen von kurzglasfaserverstärkten Neuware-Kunststoffen ähneln.