Marius Schaub
Redakteur

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Mit dem Kauf von Herbold Meckesheim will Coperion komplette Anlagen für das Kunststoffrecycling im industriellen Maßstab aus einer Hand anbieten. Das Programm zeigt das Unternehmen auf der K 2022.

Aus Berechnungen des Beratungsunternehmens Eunomia über die Mengen für den Rezyklatanteil in Verpackungen zieht das Öko-Institut die Schlussfolgerung, dass mechanisches Recycling klimafreundlicher ist als chemisches. Werkstoffliches Recycling solle deshalb gefördert und rechtlich der Pyrolyse vorgezogen werden.

Die BSR schickt 30 neue Müllfahrzeuge auf die Straße. Auf Wunsch des kommunalen Entsorgers hat Daimler Truck die Breite der Fahrzeuge reduziert. Im dichten Stadtverkehr soll das Vorteile bieten und die Umwelt entlasten.

Herbold Meckesheim ist jetzt Teil der Coperion-Gruppe: Die angekündigte Übernahme des Maschinenbauunternehmens ist formell abgeschlossen. Herbold Meckesheim soll zusammen mit den Lösungen von Coperion in die neue Business Unit Recycling integriert werden.
Eine neue PTS-Methode zur Bestimmung des Gehalts von gelösten, kolloidalen und suspendierten Stoffen in der wässrigen Phase der Faserstoffsuspension nach Zerfaserung im Labormaßstab hat die Papiertechnische Stiftung vorgestellt.
Eine Umfrage der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen unter ihren Mitgliedern besagt, dass die hohen Energiekosten für jedes fünfte Unternehmen der Branche ein existenzgefährdendes Ausmaß angenommen haben. Der Verband fordert die Politik zum Handeln auf.

Lokale KMU liefern nachwachsende Rohstoffe oder Reststoffe aus der Produktion an das Labor für nachhaltigen 3D-Druck und erhalten ein daraus gefertigtes Produkt als Werk- oder Wertstück. Das ist die Vision der Forschenden im soeben gestarteten Reallabor für nachhaltige Additive Fertigung in Sachsen.
Was können Kommunen tun, damit weniger Verpackungen in Umlauf kommen? Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung und das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg stellen Maßnahmen und Beispiele vor.

Wissenschaftler*innen des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik arbeiten im Projekt Kolibri daran, aus Altreifen nachhaltige Ausgangsstoffe für Lithium-Ionen-Batterien gewinnen. Ziel des Kolibri-Konsortiums ist die Entwicklung nachhaltiger, sicherer und recycelbarer Elektrolyte und Elektroden.

Recyceltes Gummigranulat aus Altreifen trägt dazu bei, Abfälle zu vermeiden, natürliche Ressourcen zu schonen und CO2-Emissionen zu reduzieren. Jede Tonne Altreifen, die stofflich verwertet (und nicht verbrannt wird) spart 700 kg CO2-Emissionen ein, hat die Initiative New Life berechnet.