Michael Brunn
Editor-in-Chief

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Beim EVS BioMasseZentrum handelt sich um eine Vergärungsanlage mit nachgeschalteter Kompostierung. Hier werden rund 55.000 Tonnen Biogut, das über die saarländischen Biotonnen gesammelt wird, sowie rund 5.000 Tonnen Grüngut, das dezentral über kommunale Sammelplätze erfasst wird, verwertet. Dabei werden Energie in Form von Biogas in Erdgasqualität und hochwertiger Kompost gewonnen.

Aktuell wird die Machbarkeit geprüft - ein vielversprechender Ansatz, dessen Realisierung jedoch maßgeblich von politischen und finanziellen Rahmenbedingungen abhängt. Im Rahmen eines Besuchs von Dr. Georg Kippels, Mitglied des Deutschen Bundestags (CDU) für den Rhein-Erft-Kreis, Thomas Okos, Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalen (CDU) und ordentliches Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie, sowie Vertretern der Carbon Management Alliance (CMA), informierte EEW gemeinsam mit den Projektpartnern über den aktuellen Stand des möglichen Vorhabens am Standort im Chemiepark Knapsack.

Die Ringbahn- und Westendbrücke in Berlin-Charlottenburg sind zwei der verkehrsreichsten Autobahnbrücken im Stadtgebiet. Über die beiden Spannbetonbauwerke rollen täglich mehr als 90.000 Fahrzeuge, rund viermal mehr als beim Bau im Jahr 1963 vorgesehen. Als Prüfer im März dieses Jahres einen Riss im Tragwerk der Ringbahnbrücke entdeckten, sperrte die Autobahn GmbH die Brücke umgehend und ordnete deren Abbruch an. Das bedeutete jedoch eine Unterbrechung des Fern- und S-Bahnbetriebs. „Da der Bahnausfall teuer und für Reisende nervig ist und das Schadensausmaß auch an der etwa einen Kilometer entfernten Westendbrücke erheblich war, lag es auf der Hand, auch gleich die Westendbrücke abreißen zu lassen", erläutert Dr. Sebastian Krohn, verantwortlicher Projektingenieur der DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH. Um die Dauer der Stilllegung möglichst kurz zu halten, sollte der Abriss des Teilabschnitts, der über die Gleise führt, in zwei Wochen abgeschlossen sein.

Im Rahmen des HYDREAMS-Projekts verfolgt die Swiss Steel Group einen entscheidenden Schritt in diese Richtung. Das von der Europäischen Union seit April 2023 geförderte Projekt untersucht, wie Stahlproduktion durch den Ersatz von Erdgas mit sauberem Wasserstoff klimafreundlicher gestaltet werden kann. Dabei werden zwei verschiedene Ofentypen (Heiz- und Glühöfen) und zwei verschiedene Brennerarten (Impuls- und Flammensysteme) auf ihre Effizienz mit Wasserstoff getestet.

Das entspricht einer Steigerung von 14,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (1. HJ 2024: 16.071 Tonnen). Mit ausschlaggebend dafür ist die Einführung des Pfandsystems in Österreich und einigen europäischen Nachbarstaaten. Diese Systeme tragen zu einer Verbesserung des Materials bei, indem nur mehr Getränkeverpackungen in der neuen Fraktion enthalten sind und Störstoffe wie andere Kunststoffverpackungen und Fehlwürfe nahezu ausgeschlossen werden. Daraus resultiert eine Steigerung der gesammelten PET-Getränkeverpackungen, eine höhere Recyclatqualität wie auch eine bessere Kreislaufführung des Werkstoffs PET.

Kunststoffrezyklate rücken zunehmend in den Fokus nachhaltiger Fertigung - doch ihre Nutzung bringt Herausforderungen mit sich. Besonders problematisch: die stark schwankenden und oft unzureichend dokumentierten Materialeigenschaften im Vergleich zu Neuware. Insbesondere die Beschaffenheit der Rezyklatoberflächen beeinflusst maßgeblich die Qualität nachgelagerter Veredelungsprozesse wie Kleben, Bedrucken und Lackieren. Viele Unternehmen zögern daher, rezyklierte Bauteile oberflächenzubehandeln.

So können zum Ende der Betriebsdauer der Rotorblätter die verwendeten Materialien leicht voneinander getrennt und in neuen Anwendungen wiederverwendet werden.

In der Schweiz fallen jährlich fast zwei Millionen Tonnen Metallschrott an. Doch viel davon wird nur unzureichend sortiert und deshalb minderwertig verwertet: Statt im Fahrzeugbau oder in der Maschinenindustrie endet er oft als Baumaterial.

Ab sofort sind alle MediaMarkt- und Saturn-Filialen im E-Schrott-Rückgabefinder auf www.e-schrott-entsorgen.org gelistet. Verbraucher*innen können damit die nächstgelegene Rückgabestelle finden. Als zusätzliche Orientierung dient das einheitliche Logo der Elektrogeräte-Rücknahme: Es zeigt auf einen Blick, dass Altgeräte hier abgegeben werden können.

Die zweite Phase bedeutet, dass die Anlage, die bisher Holzstaub in seine Bestandteile Wasserstoff, Kohlendioxid, Abwasser und Asche aufspaltet, nun mit Kunststoffen „gefüttert" wird.