Michael Brunn
Editor-in-Chief

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Dank der über 8 Meter hohen Regale können fünf bis zu jeweils 2 Tonnen schwere Fahrzeuge sicher übereinander „gestapelt" werden. Die Regalzeilen sind zudem mit Führungsschienen ausgestattet, sodass die Ein- und Auslagerung der Altfahrzeuge mit einem Seitenstapler erfolgen kann. So können die Gassen zwischen den Regalen besonders schmal gehalten werden und mehr Regale auf der Fläche aufgestellt werden. Rund 2.500 Altfahrzeuge kann Silverlake daher auf dem Gelände lagern.

AZuR vernetzt Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Universitäten und Forschungseinrichtungen liefern mit Studien und Forschungsprojekten wichtige Impulse. Neuen AZuR-Partnern bietet sich jetzt die ideale Chance, die nachhaltige Transformation der Mobilität aktiv mitzugestalten. Mit jeder neuen Partnerschaft wächst aus Sicht von AZuR-Netzwerk-Koordinatorin Christina Guth „unsere Wirkungskraft - und damit auch die Chance, die ökologisch wie sozio-ökonomisch profitable Reifen-Kreislaufwirtschaft als Basis der nachhaltigen Mobilität zu etablieren.

Bei der Aufarbeitung von Prozessabfällen, die Kund*innen zur Rückgewinnung von Edelmetallen einsenden, enthalten viele Materialien Kunststoffe - etwa Reinigungstücher oder medizinische Utensilien -, an denen Edelmetalle haften oder adsorbiert sind. Bisher hat Tanaka diese kunststoffhaltigen Abfälle in der Regel verbrannt, um die organischen Bestandteile zu entfernen, bevor die Edelmetalle aus der Asche zurückgewonnen wurden. Obwohl das thermische Verfahren auch umweltkritische Stoffe entfernt, verursacht es erhebliche CO₂-Emissionen.

Dies führt im Falle einer schneidenden Zerkleinerung zu unkalkulierbaren Kosten und auch Schäden. Zudem ist eine vollständige Trennung zwischen Kupfer- und Aluminium einerseits und abgetrennter Kabelisolierung anderseits nur nach einer Verkugelung erfolgreich, in-sofern bedarf es in den meisten Anlagen einer weiteren Maschine. Ansätze mit sog. Turbomühlen haben ebenso manch einen Betreiber in die Frustration getrieben.
Zum Abschluss der INC-5.2-Verhandlungen erklärt Virginia Janssens, Geschäftsführerin von Plastics Europe, dem Verband der Kunststofferzeuger, in Brüssel:

Wie es besser geht, zeigt das ZIRKEL-Konsortium am Beispiel von Elektromotoren und Hochvoltspeichern in Automobilen: mit einem Produktdesign, in dem eine spätere Zerlegung bereits mitgedacht wird, und mit automatisierten, hocheffizienten Demontageprozessen zur Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe.
In einem gemeinsamen Statement betonen sie, dass Deutschland die jährliche Zahlung von rund 1,4 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt an die EU für nicht recycelte Kunststoffverpackungen künftig so einsetzen muss, dass Rezyklate gestärkt werden. Diese Mittel sollten nach dem Willen von BDE und FEAD als Lenkungsinstrument dienen, indem der bislang durch fehlende Einpreisung externer Umweltkosten künstlich niedrige Preis für Neu-Kunststoff spürbar verteuert wird. Dadurch würden recycelte Kunststoffe im Vergleich deutlich wettbewerbsfähiger. Zugleich sprechen sich Siegesmund und Wilms für die Abschaffung des sogenannten „Kunststoffprivilegs" aus - der bisherigen Ausnahmeregelung, wonach für den in der Kunststoffproduktion eingesetzten fossilen Rohstoff keine Mineralölsteuer gezahlt werden muss. Würde diese steuerliche Bevorteilung von Primärplastik beendet, entstünden zusätzliche Staatseinnahmen, die gezielt zur Verbilligung von Recycling-Rohstoffen eingesetzt werden könnten. Die Verbände warnen, dass ohne ein solches Gegensteuern immer mehr Recyclinganlagen mangels Wirtschaftlichkeit schließen müssten. Dies hätte zur Folge, dass noch größere Kunststoffabfall-Mengen ungenutzt blieben - womit die von Deutschland an die EU zu entrichtende Kunststoffabgabe weiter steigen würde und die Steuerzahler zusätzlich belastet würden. BDE und FEAD sehen die Politik in Berlin und Brüssel daher in der Pflicht, rasch für fairere Wettbewerbsbedingungen zwischen Neuware und Rezyklat zu sorgen.Die vorgeschlagenen Maßnahmen - von der Umlenkung der EU-Abgaben-Milliarden hin zu Recycling-Investitionen bis zur Streichung klimaschädlicher Subventionen - seien dringend notwendig, um die Ziele des globalen Plastikabkommens zu erreichen.Nur mit einer starken heimischen Kreislaufwirtschaft könne die weltweite Plastikverschmutzung wirksam bekämpft werden, so der Tenor des Verbändestatements

Die praktische Umsetzung mit der Umstellung aller Systeme erfolgt zum 1. September 2025. Dieser Zusammenschluss stärkt die Position von Veolia als führendem Umweltdienstleister in der Region und optimiert die Dienstleistungen für Kommunen, Gewerbe- und Industriekunden.
Der BDE warnt vor pauschalen Exportbeschränkungen für Metallrecyclingrohstoffe. Statt genereller Verbote fordert der Verband klare, differenzierte Regeln, die internationale Wettbewerbsfähigkeit und europäische Versorgungssicherheit gleichermaßen sichern.

„Es ist äußerst besorgniserregend, dass die EU in ihrer Abhängigkeit von Phosphor aus russischen Minen zugenommen hat", erklärt Pär Larshans, Chief Sustainability Officer der Ragn-Sells-Gruppe. „Wenn Europa ernsthaft daran interessiert ist, seine Widerstandsfähigkeit zu stärken und seine Ernährungssicherheit zu gewährleisten, müssen wir aufhören, uns auf importierte Rohstoffe zu verlassen, und damit beginnen, den Phosphor, den wir bereits in unseren Abwässern haben, zurückzugewinnen."