Michael Brunn
Chefredakteur

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Die ReadyMac 500 in der „Heavy Duty"-Ausführung ist mit einem Erema-Laserfilter ausgestattet und ab dem 1. April 2025 zu einem Fixpreis von 440.000 Euro erhältlich. Aufgrund der neuen Ausführung mit Laserfilter soll sich die ReadyMac 500 HD auch für stärker verunreinigte Inputströme eignen. Der Erema-Laserfilter soll unerwünschte Störstoffe wie Papier, Holz, Aluminium oder Fremdpolymere aus der Kunststoffschmelze entfernen, wobei das Sieb kontinuierlich mit einem Schaber gereinigt wird. Neben der neuen Laserfilter-Ausführung ist die ReadyMac 500 weiterhin mit dem SW-RTF-Siebwechsler-System zu einem Fixpreis von 375.000 Euro erhältlich.
Dr. Bettina Hoffmann: „Alte Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton sind eine wertvolle Ressource für die Papierindustrie. Denn Frischholz ist weltweit knapp, und Wälder werden als CO₂-Speicher für den Klimaschutz dringend gebraucht. Wenn mehr Papier recycelt wird, dann ist das gut für den Klimaschutz und die Geschäftsbilanz. Die Branche hat das erkannt und ist heute ein gutes Beispiel dafür, wie eine zukunftsfähige Kreislaufwirtschaft gelingen kann. Selbst auf hohem Niveau sind noch Verbesserungen möglich. Das erklärte Ziel der Selbstverpflichtung der AGEPA, in fünf Jahren sogar 95 Prozent der Verpackungen wiederzuverwerten, ist daher ein wichtiges Signal."

Ziel sei eine Reduzierung der kostenintensiven Transportfahrten und der mit ihnen einhergehenden CO₂-Emissionen. Dies erfolgt durch eine Zerkleinerung direkt am Ort der Materialentstehung.

Der BDE stellt klar: Eine Einführung einer Wertstofftonne in rein kommunaler Verantwortung ist weder wirtschaftlich sinnvoll noch zukunftsfähig. Das bewährte System der haushaltsnahen Sammlung gebrauchter Verkaufsverpackungen über die Gelbe Tonne und den Gelben Sack basiert auf dem Prinzip der Hersteller-Produktverantwortung.

Das sagt Petra Zieringer, Präsidentin des VDM, mit Blick auf die aktuellen Vorschläge zu Exportrestriktionen für Metallschrotte im Rahmen des Steel and Metals Action Plans.
Trotz politischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten sowie Investitionszurückhaltung konnten die internationalen Märkte überwiegend erfolgreich bearbeitet werden und damit das Rekordniveau der Exporte aus dem Vorjahr von rund 1,3 Milliarden Euro erneut fast erreicht wurde. Im Vergleich zum Jahr 2023 sanken die Ausfuhren der Branche um 0,8 Prozent, und damit weniger als im gesamten Maschinenbau (minus 5,1 Prozent) oder für den gesamten deutschen Außenhandel (minus 1,7 Prozent).
Im BNW will sich die Initiative besonders in die Fachgruppe Kreislaufwirtschaft einbringen und so den branchenübergreifenden Austausch mit anderen Mitgliedern gewährleisten. Gemeinsam wollen sie voneinander lernen und die Forderung nach einer nachhaltigen sowie umfassenden Kreislaufwirtschaft an die Politik adressieren.„Weniger Ressourcen effizienter und länger einzusetzen, trägt entscheidend dazu bei, zukünftig zu wachsen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Wir freuen uns sehr, dass mit UnternehmerTUM einer der wichtigsten europäischen Start-up-Hubs Mitglied der nachhaltigen Wirtschaft wird. Der Erfahrungsaustausch ist zentral, um gemeinsam die Kreislaufwirtschaft zu gestalten", sagt Prof. Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin beim BNW. „Kreislaufwirtschaft ist einer der wirtschaftlichen Erfolgsfaktoren des 21. Jahrhunderts", so Dr. Matthias Ballweg, Director Circular Republic. „Gemeinsam mit dem BNW haben wir eine starke Stimme und können die notwendigen Veränderungen in Politik und Gesellschaft anstoßen." Ein erster Höhepunkt der Zusammenarbeit ist die Teilnahme von Katharina Reuter am Circular-Republic-Festival am 22. Mai 2025 in München. Dort spricht sie vor Teilnehmenden aus der Start-up-Szene, der Industrie und der Forschung über die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft für die Zukunft der Wirtschaft.

US-Unternehmen kaufen Schrotte zu Höchstpreisen an, was zu einer zunehmenden Verknappung bis zum Ausverkauf in Deutschland und Europa führt.
Es ging um einen 9-kg-Eimer mit Salatmayonnaise sowie verschiedene Gebinde für Farben, Lacke und Verdünner wie Eimer und Dosen. Die ZSVR hatte den Eimer für Salatmayonnaise als systembeteiligungspflichtig eingestuft und bei den Verpackungen der Bauchemie je nach Füllgröße eine Einordnung teils als systembeteiligungspflichtig, teils als nicht systembeteiligungspflichtig vorgenommen. In beiden Fällen hatten die Unternehmen gegen die Einordnung ihrer Verpackungen geklagt. Zweifelsfrei handelt es sich bei den Eimern und Dosen beider Produktgruppen um Verkaufsverpackungen. Klärungsbedürftig war, ob diese Verpackungen „typischerweise", so der Wortlaut im Verpackungsgesetz, also mehrheitlich, beim privaten Endverbraucher als Abfall anfallen und deshalb das Recycling dieser Verpackungen zu finanzieren ist. Über die Systembeteiligungspflicht von Verpackungen entscheidet die ZSVR anhand ihres Katalogs systembeteiligungspflichtiger Verpackungen. Dabei handelt es sich um eine Verwaltungsvorschrift, die sich auf eine typisierende Gesamtmarktbetrachtung stützt. Danach richtet sich, ob eine Verpackung typischerweise nach Gebrauch als Abfall beim privaten Endverbraucher anfällt. Wichtig ist, dass nicht eine einzelne Verpackung eines bestimmten Unternehmens bewertet wird, sondern es auf alle vergleichbaren Verpackungen in ganz Deutschland ankommt, also beispielsweise auf alle 9-kg-Eimer mit Salatmayonnaise. Das Verwaltungsgericht Osnabrück hat nun die typisierende Betrachtung anhand objektiver Bewertungsmaßstäbe als sachgerecht bestätigt. Eine klare Absage erteilte es hingegen der herstellerbezogenen, individuellen Betrachtung.

Die Geschäftsführende BDE-Präsidentin Anja Siegesmund betonte zu diesem Anlass: „Die Konstituierung des Arbeitskreises Metallrecycling stellt einen wesentlichen Schritt für den BDE dar. Wir setzen wichtige Impulse, um die Zukunft der Metallindustrie am Produktionsstandort Deutschland gemeinsam mit den Unternehmen der Kreislaufwirtschaft und der Recyclingbranche zu gestalten. Unsere Expertinnen und Experten aus den BDE-Mitgliedsunternehmen werden ihre wertvollen Erfahrungen und innovativen Ideen einbringen. Wir setzen als BDE ein klares Zeichen für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung des Metallrecyclings. Der Verband freut sich auf einen konstruktiven Dialog und die gemeinsame Erarbeitung praxisnaher Lösungsansätze."