Michael Brunn
Chefredakteur

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Aufgrund der Dreiwellen-Siebtechnologie, niedriger Betriebskosten und einem nahezu emissionsfreien Betrieb sei die S12 besonders geeignet für Einsätze im Naturstein und Recycling. Zudem ermögliche die Dreidecker-Siebmaschine mit ihrem Antriebskonzept eine Integration in bestehende Mesda-Systeme.
Die Textilrecycler in Deutschland schlagen Alarm: durch Fehlinterpretationen der seit dem 1. Januar 2025 geltenden Getrenntsammlungspflicht für Textilien, hervorgerufen durch missverständliche Darstellungen, wie jüngst vom Umweltbundesamt, entsteht eine reale Bedrohung für die bewährte textile Kreislaufwirtschaft in Deutschland.

Seit Jahresbeginn ist der Hersteller von Kunststoff-Fensterprofilen, Sichtschutzsystemen und PVC-Platten mit seiner in 2024 fertiggestellten Recyclinganlage als Profine Recycling Network nach erfolgreichem Audit dem Partnernetzwerk der Rewindo als 15. Recyclingpartner beigetreten.

Im Auftrag der öffentlichen und privaten Abfallwirtschaft hat das Industriewissenschaftliche Institut (IWI) eine Studie erstellt, die erstmals die volkswirtschaftliche Wertschöpfung der Branche umfassend untersucht.

Zum Angebot gehören auch eigene Reifenmarken in allen gängigen Größen sowie runderneuerte Nutzfahrzeugreifen. Netzwerk-Koordinatorin Christina Guth freut sich auf die Zusammenarbeit und verspricht sich „flächendeckend frische Impulse für Reifen-Handel, Reifen-Service und Runderneuerung. Begeistert bin ich aber auch von den aktuell 23 AZuR-Nominierungen für die Recircle Awards 2025."

bvse-Präsidiumsmitglied Sebastian Will erklärt im Interview die Folgen eines entsprechenden Verbots.
Das „Basler Übereinkommen über die Kontrolle der grenzüberschreitenden Verbringung gefährlicher Abfälle und ihrer Entsorgung" regelt unter anderem den Handel mit Elektroschrott und wurde von 192 Vertragsparteien unterzeichnet, darunter auch die EU als eigenständiger Vertragspartner. Nach der Revision des Übereinkommens im Jahr 2022 sind die Vertragsparteien verpflichtet, ihre gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Verbringung von Elektro- und Elektronikaltgeräten anzupassen. Ab sofort gelten strengere Vorschriften für die Verbringung sowohl gefährlicher als auch nicht-gefährlicher elektronischer Abfälle in Staaten außerhalb der EU (Drittstaaten). Die Verbringung von Elektroschrott in OECD-Drittstaaten erfordert eine vorherige schriftliche Notifizierung und Zustimmung. Für Nicht-OECD-Drittstaaten ist die Verbringung aus der EU vollständig untersagt. Innerhalb der EU gelten für die Verbringung nicht-gefährlicher elektronischer Abfälle zunächst Übergangsregelungen bis zum 31. Dezember 2026 - sie dürfen bis dahin weiterhin ohne Notifizierung verbracht werden. Diese Übergangsregelung ist an die Einführung eines neuen zentralen Informationssystems gekoppelt, das gemäß Artikel 27 der überarbeiteten Abfallverbringungsverordnung ab dem 1. Januar 2027 einsatzbereit sein soll. Ziel dieses digitalen Meldesystems ist es, den bürokratischen Aufwand für grenzüberschreitende Abfallverbringungen zu reduzieren. Die strengeren Regeln innerhalb der EU treten erst in Kraft, wenn das System flächendeckend verfügbar ist. Für gefährliche Elektro- und Elektronikabfälle indes gelten auch für die Verbringung innerhalb der EU verschärfte Vorschriften. So unterliegt die Verbringung gefährlicher Elektro- und Elektronikaltgeräte nun einer vorherigen schriftlichen Notifizierung und Zustimmung der Behörden. Der BDE betrachtet die Neuregelungen kritisch, da sie den EU-Binnenmarkt beeinträchtigen könnten. BDE-Präsidentin Anja Siegesmund erklärt: „Die Überwachung des grenzüberschreitenden Verkehrs elektronischer Abfälle ist notwendig, um wertvolle Rohstoffe zu sichern und Umweltdumping zu verhindern. Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft erfordert jedoch globale Lösungen. Ein vollständiges Verbot der Verbringung nicht-gefährlicher Elektro- und Elektronikaltgeräte aus der EU in Nicht-OECD-Drittstaaten geht zu weit. Der Export und die Weiterbehandlung in Anlagen mit EU-vergleichbaren Umweltstandards sollten durch transparente Verfahren ermöglicht werden. Zu begrüßen ist, dass bis zum 1. Januar 2027 weniger strenge Regeln innerhalb der EU gelten. Langfristig müssen jedoch Abfallverbringungen vereinfacht und entbürokratisiert werden, um den EU-Binnenmarkt für Abfälle zu stärken. Dieser ist essenziell für die Rohstoffsicherheit - ein zentrales Ziel der EU."
Mit dem Bohrkopfsystem können schädliche Öle und Gase sicher und effizient aus Altkühlschränken entfernt werden. Das Unternehmen liefert auch Beschickungssysteme und Ausrüstung für das Recycling von Industriekühlgeräten, Klimaanlagen und Wärmepumpen. Die Leistungen von ATN umfassen die Entwicklung, Herstellung, Installation, Inbetriebnahme und Wartung von Recyclinganlagen. Das Unternehmen hat weltweit bereits mehr als 200 Entgasungssysteme geliefert.

Nachhaltigkeit ist heute ein wesentliches Thema in allen Bereichen der Wirtschaft, insbesondere in der Industrie, wo langlebige Investitionsgüter und Maschinen oft über Jahrzehnte im Einsatz sind. Sesotec setzt sich intensiv mit der Frage auseinander, wie Kunden im Bereich After-Sales und Service nicht nur ein zuverlässiger Betrieb garantiert werden kann, sondern dies auch möglichst ressourcenschonend gestaltet wird.

Die MBS-Anlage Westerwald dient als Aufbereitungsanlage für regionale Haus- und hausmüllähnliche Gewerbeabfälle. Dabei entsteht unter anderem Trockenstabilat, ein ökologischer Sekundärbrennstoff für Kraft- und Zementwerke.