Michael Brunn
Editor-in-Chief

Editor-in-Chief

Dafür stellt das BMUV fünf Millionen Euro aus der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) zur Verfügung. Das Projekt mit einer Laufzeit von drei Jahren soll grenzüberschreitende Straftaten mit erheblichen schädlichen Auswirkungen auf Klima, Biodiversität und Umwelt aufdecken und unterbinden. Das übergeordnete Ziel ist dabei die Stärkung grenzüberschreitender Kooperationen von Strafverfolgungsbehörden sowie der Schutz zivilgesellschaftlicher Organisationen bei der Aufdeckung und Verfolgung von Umweltstraftaten. Die Kooperation zwischen BMUV, INTERPOL und WWF erstreckt sich auf die Umweltkriminalität in den Bereichen Fischerei, Waldrodung, Bergbau, Umweltverschmutzung und Wildartenhandel.

Ob Kaffee „To Go" oder Burger vom Lieferdienst: Kund*innen von Cafés, Restaurants oder Lieferplattformen bekommen ihre Bestellungen meistens in Einwegverpackungen, die danach weggeworfen werden.
Ecoprog hat die 17. Ausgabe seiner jährlich durchgeführten Studie über den weltweiten Anlagen- und Betreibermarkt für thermische Abfallbehandlung veröffentlicht.

„Mit Welzenbach als neuem Partner festigen wir unsere Position als führendes Netzwerk für nachhaltige Altreifenentsorgung", erklärt Christina Guth, Netzwerkkoordinatorin von ZARE. „Die breite Expertise und das Engagement von Welzenbach im Bereich Transport- und Entsorgungslogistik sind eine wertvolle Ergänzung, die uns helfen wird, unsere Mission einer umweltgerechten Kreislaufwirtschaft weiter voranzutreiben."

Gegenüber 2023 ging die verarbeitete Menge um 2,8 Prozent zurück. Als Grund dafür nennt DI Christian Strasser, Geschäftsführer von PET-to-PET, die angespannte Lage am Rohstoffmarkt: „Die großen Preisunterschiede von moderater PET-Neuware und wesentlich teurerem rPET führen zu einer Wettbewerbsverzerrung. Betroffen sind vor allem Unternehmen, die durch ihre nachhaltige Ausrichtung ihre Getränkeverpackungen vorwiegend aus rPET herstellen - im Vergleich zu jenen, die ausschließlich auf Neuware setzen. Trotz der angespannten Marktsituation konnte das Jahr in der Gesamtbetrachtung mit einem guten Ergebnis abgeschlossen werden", führt Strasser aus.

Allen voran soll eine automatische Differenzialsperre in der Vorderachse den Einsatz in Zukunft erleichtern. Sie wird automatisch aktiviert, um die Traktion aufrechtzuerhalten oder wiederherzustellen. Zusätzlich sind für die Radlader verbesserte Differenzialsperren vorn und hinten optional verfügbar. Das macht das Fahren entspannt.

Seit fast 14 Jahren leitet Patrik Geisselhardt erfolgreich die Geschäftsstelle von Swiss Recycle und hat den Weg der Dachorganisation in dieser Zeit maßgeblich geprägt. Swiss Recycle hat sich unter seiner Führung zu einem schweizweiten Kompetenzzentrum für Recycling und Kreislaufwirtschaft weiterentwickelt und ist heute als Enabler, Vernetzer und Kommunikator aus der Branche nicht mehr wegzudenken. Swiss Recycle dankt ihm ganz herzlich für seinen engagierten Einsatz und die erfolgreiche Positionierung des Vereins, die unter seiner Leitung etabliert werden konnte.„Gemeinsam mit meinem Team konnte ich in den vergangenen Jahren den Weg in Richtung Kreislaufwirtschaft ebnen. Dieser Weg soll nun von der nächsten Generation weitergegangen werden", so Patrik Geisselhardt. Trotz seines Rücktrittes als Geschäftsleiter kann Swiss Recycle nach wie vor auf die große Fachexpertise des Umweltingenieurs zählen: Geisselhardt bleibt der Dachorganisation als Projektleiter erhalten.Ab dem 1. März 2025 werden Rahel Ostgen und Viviane Pfister die neue Co-Geschäftsleitung von Swiss Recycle bilden. Die beiden Frauen sind schon seit mehreren Jahren für Swiss Recycle tätig.Rahel Ostgen hat als Leiterin Kreislaufwirtschaft die Entwicklung von Swiss Recycle mitgestaltet und konnte bereits komplexe Projekte wie z. B. Sammlung 2025 / RecyPac erfolgreich umsetzen. Sie bringt nicht zuletzt durch ihr Studium in Sustainable Development eine große Fachexpertise in den Bereichen Recycling, Kreislaufwirtschaft und Umwelt mit und ist bestens in der Branche vernetzt.Viviane Pfister hat als Leiterin Marketing und Kommunikation die aktuelle Sensibilisierungsarbeit von Swiss Recycle entwickelt und bringt durch ihren journalistischen Hintergrund ein hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit mit. Dank ihres strategischen und zielgruppenfokussierten Denkens konnte die Betriebsökonomin die positive Wahrnehmung der Dachorganisation bereits in den vergangenen Jahren mitprägen.

Die Kunststoffrecycler in Europa leiden unter einer extrem niedrigen Nachfrage und einem unlauteren Wettbewerb mit Drittstaaten. Daher fordert der europäische Recyclingverband Euric in seiner „EU Plastics Recyclers' Roadmap: For a competitive & innovative industry" die schnelle Umsetzung verbindlicher Zielvorgaben für Mindestrezyklatanteile in Kunststoffprodukten. Außerdem soll es finanzielle Anreize geben, um die Preisdifferenz zwischen Primär- und Sekundärware zu überbrücken.

Die Recostar PET 215 HC iV+ besitzt den größten Einzelextruder von Starlinger und produziert pro Stunde bis zu 2.700 kg Granulat in Flaschenqualität. Die PET Bottle-to-Bottle-Recycling-Anlage ist mit einer Vortrocknungseinheit, Hochvakuum-Entgasung, einem kontinuierlichen Filtersystem und einer Unterwassergranulierung ausgestattet. Der am Ende des Aufbereitungsprozesses installierte viscoSTAR SSP-Reaktor erhöht die Viskosität und den Dekontaminationsgrad des hergestellten Granulats noch weiter. Der gesamte Recyclingprozess basiert auf dem FIFO-Prinzip, was eine hervorragende Dekontamination jedes einzelnen Flaschenflakes vom Beginn bis zum Ende der Wiederaufbereitung gewährleistet und somit die Lebensmitteltauglichkeit des recycelten Granulats sicherstellt.

Auch die europäische Glasverpackungsindustrie will 2050 das Ziel der Klimaneutralität erreichen. Das ist in einer traditionell energieintensiven Industrie eine Herausforderung. Der europäische Verband FEVE hat in einem Papier den Weg zu einer kohlenstoffarmen Glasverpackungsindustrie skizziert. Dabei kommt es vor allem auf kohlenstoffarmen und bezahlbaren Strom an.