Michael Brunn
Chefredakteur

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Vor dem Hintergrund geopolitischer Unsicherheiten und steigender Anforderungen an die Energiesicherheit bewerten 74 Prozent der Führungskräfte in den G7-Staaten die Risiken eines Stillstands höher als die Risiken der Transformation. In diesem Kontext etabliert sich der Ansatz des Climate Coding. Dabei wird Netto-Null nicht mehr primär als Umweltziel betrachtet, sondern als Bestandteil von Resilienzstrategien, Risikomanagement und Geschäftskontinuität.

Schon zu Beginn macht Hayes klar, dass die Lage weit über das eigene Segment hinausreicht. Der Krieg im Nahen Osten wirke sich unmittelbar auf Handelsrouten, Energiemärkte und Währungen aus. Für den Mittelstand summierten sich die Folgen zu einem gefährlichen Mix aus steigenden Betriebskosten, gestörten Lieferketten und kaum noch kalkulierbarer Planung.

Ziel ist es, Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette mineralischer Stoffströme bundesweit zu bündeln. Die operative Verbandsarbeit beginnt mit der ersten Mitgliederversammlung am 20. Mai 2026 in Berlin.

Die Nachrüstung ermöglicht die Detektion und Ausschleusung von HR Glass sowie Kunststoffen in Kombination mit KSP-Fraktionen wie Keramik, Steinen und Porzellan innerhalb eines Sortierschritts. Die Integration erfolgt in vorhandene Maschinen, wodurch zusätzliche Anlageninstallationen entfallen.

Damit reagiert das Unternehmen auf den Bedarf nach flexiblen Lösungen in der Ersatzbrennstoff-Aufbereitung sowie in weiteren Bereichen der Abfall- und Recyclingwirtschaft.

Der SRU zeigt in seiner Stellungnahme auf, wie zirkuläres Bauen stärker in die Praxis gebracht werden kann, und empfiehlt unter anderem neue Anreize, rechtliche Anpassungen und zusätzliche Instrumente. Der bvse unterstützt viele dieser Ansätze grundsätzlich, sieht den entscheidenden Hebel jedoch im Vollzug: „Entscheidend ist jetzt nicht die Entwicklung weiterer Instrumente, sondern deren konsequente Anwendung in der Praxis."

TOMRA stellt den FINDER für Metallrückgewinnung vor. Das System kombiniert Sensorik, KI und Digitalisierung zur effizienten Sortierung von Nichteisenmetallen.

Ab dem 21. Mai 2026 sind alle verbringungsbezogenen Informationen und Dokumente vollständig elektronisch zu übermitteln und auszutauschen. Unternehmen der Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft müssen ihre bisherigen papierbasierten Verfahren entsprechend anpassen und digitale Prozesse etablieren.

Durch die Aufbereitung der Materialien wurden 37.042 Tonnen CO₂-Äquivalente vermieden. Dies entspricht unter anderem der jährlichen Fahrleistung von mehreren zehntausend Pkw.

Während Materialflüsse in vielen Unternehmen bereits weitgehend automatisiert und optimiert sind, bleibt die Entsorgungslogistik häufig ein nachgelagerter und wenig integrierter Prozess. Verpackungsmaterialien wie Kartonagen oder Folien werden vielfach gesammelt, zwischengelagert und erst außerhalb des eigentlichen Workflows verdichtet. Dies führt zu erhöhtem Zeit- und Ressourcenaufwand.