Michael Brunn
Chefredakteur

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Gefährlicher Abfall stellt sowohl für Menschen als auch für die Umwelt ein erhebliches Risiko dar. Obwohl sie nur einen kleinen Anteil des gesamten entstandenen Abfalls ausmacht, ist ihr ordnungsgemäßes Management umso wichtiger.

In Italien haben sich Abfallmanagement und Recycling in letzter Zeit positiv entwickelt, wie der Bericht "Recycling in Italy" der Stiftung für nachhaltige Entwicklung zeigt. In vielen Bereichen werden die EU-Recyclingziele für 2030 bereits entweder erreicht oder übertroffen.

Die in Istanbul ansässige Engin Grup hat in den vergangenen Jahrzehnten verschiedene Gruppenunternehmen aufgebaut, die in den Bereichen Marketing und Vertrieb von Kosmetik- und Haushaltsprodukten für die Türkei und die Kaukasusregion tätig sind.

Die Verwendung von Textilien nimmt zu, während ihre Nutzungsdauer abnimmt. Bis 2030 wird erwartet, dass der Konsum um weitere 63 Prozent steigt - und das lässt sich nicht durch das Bevölkerungswachstum erklären, das tatsächlich nachlässt.
In seinem Bericht "Shifting the public's focus from recycling to waste prevention - how we move people up the waste hierarchy?" weist Keep Britain Tidy darauf hin, dass Recycling derzeit von der Mehrheit als die beste Umweltoption angesehen wird. Der Bericht zeigt, wie der Fokus auf Abfallprävention verlagert werden kann.

Der Fokus auf Wiederverwendung als Lösung für die Plastikmüll- und Umweltverschmutzungskrise wächst.

Natürliche Ressourcen werden immer knapper, heißt es in der Studie „Urban Mining für eine zirkuläre Gesellschaft - Wie hoch sind die Rohstoffpotenziale durch Urban Mining?" des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), da der Verbrauch in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen ist. Deutschland ist in besonderem Maße auf Rohstoffimporte angewiesen, da einige Rohstoffe, wie zum Beispiel Nichteisenerze, nicht in Deutschland abgebaut werden. Während in der Politik Maßnahmen zur Sicherung der Rohstoffversorgung diskutiert werden, stehen die Unternehmen vor der Herausforderung, sparsamer mit den vorhandenen Ressourcen umzugehen. „Begrenzte natürliche Ressourcen bei einer steigenden globalen Rohstoffnachfrage sowie die aktuelle wirtschaftspolitische Anspannung auf dem Weltmarkt sorgen dafür, dass viele deutsche Unternehmen bereits Maßnahmen ergreifen, um den Ressourcenverbrauch so weit wie möglich zu minimieren", heißt es im Papier.

Die Digitalisierung ist ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige Entwicklung. Aber es werden auch immer wieder Probleme in diesem Zusammenhang genannt. Das tut auch der TÜV-Verband in seinem Papier „Chancen von grüner IT und KI nutzen - Nachhaltige Digitalisierung mit unabhängigen Prüfungen sicherstellen". Nun sind die genannten Vorschläge und Maßnahmen sicher relevant. Der permanente Hinweis auf unabhängige Prüfungen lässt aber ahnen, dass die Vorschläge nicht ganz uneigennützig gemacht werden.

Eine weitgehende Kreislaufführung von Rohstoffen stelle einen Paradigmenwechsel dar, so der VDI. „Probleme müssen zum Teil anders definiert und mit ganz neuen Losungen angegangen werden." Zum Thema Kunststoffe hat der VDI einen runden Tisch mit allen Stakeholdern organisiert, um zu diskutieren, wie eine systemische Losung aussehen kann. Dabei betont der VDI, dass das Weißbuch „Circular Economy fur Kunststoffe neu denken - Wie die Transformation zur zirkularen Wertschöpfung gelingen kann" keinen allgemeinen Konsens darstellt. Vielmehr geht es um gemeinsame Problembeschreibungen und Lösungsansatze.

Die Modeindustrie will zirkulärer werden. Wie der Bericht „Sorting for Circularity Europe - an evaluation and commercial assessment of textile waste across Europe" von Circle Economy, EigenDraads und Fashion for Good zeigt, hängt viel von der richtigen Sortierung des Materials ab.