Michael Brunn
Chefredakteur

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Der BDE bewertet den politischen Ansatz grundsätzlich positiv, sieht jedoch keine ausreichenden Antworten auf die aktuelle wirtschaftliche Lage der Kunststoffrecycler.
Das Joint Venture mit dem Namen „UniPyrum" hat seinen Sitz in Hamburg und wird über ein eigenes Management verfügen. Aufgabe des Unternehmens ist der koordinierte Ausbau mehrerer Produktionsstandorte in Deutschland und weiteren europäischen Ländern. Geplant ist, jeden Standort zunächst mit mindestens drei Thermolysereaktoren auszustatten. Daraus ergibt sich eine jährliche Recyclingkapazität von mindestens 22.000 Tonnen Altreifen pro Anlage. Durch den modularen Aufbau der eingesetzten Technologie ist eine standortspezifische Erweiterung der Kapazitäten vorgesehen.
Für 2026 rechnet die Entsorgungswirtschaft insgesamt mit einem konstanten Produktions- und Umsatzniveau. Innerhalb der Branche zeigen sich jedoch differenzierte Entwicklungen. In der Abfallsammlung werden teilweise leicht steigende Umsätze erwartet. Die Abfallbehandlung und -beseitigung dürfte sich auf stabilem Niveau bewegen. Im Recyclingsegment hingegen werden rückläufige Erlöse prognostiziert. Ursachen sind sinkende Preise für Recyclingrohstoffe sowie eine verhaltene Nachfrage aus der Industrie.
Wie stark Städte und Gemeinden in Deutschland künftig vom Klimawandel betroffen sind, unterscheidet sich regional deutlich. Das geht aus einem neuen Klimarisikoindex hervor, der für alle 400 Kreise und kreisfreien Städte berechnet wurde. Entwickelt wurde der Index von Wissenschaftlern des Instituts der deutschen Wirtschaft in Zusammenarbeit mit der ERGO Versicherung.
Alle Mitarbeiter am Standort Kassel bleiben weiterhin beschäftigt. Das Team mit seinen Spezialfahrzeugen wird auch künftig für die Dienstleistungen im Einsatz sein, die von der Betreuung großer Gewerbekunden über Aufträge für Abwasserverbände und Kommunen bis hin zur Hausanschlusssanierung für private, gewerbliche und kommunale Auftraggeber reichen.

Während der Amtszeit von Schmitz entwickelte sich das Unternehmen mit Sitz in Mainz zu einem bedeutenden Hersteller von Abfallsammelfahrzeugen und Liftersystemen in Europa. In dieser Zeit wurden unter anderem die europäische Marktpräsenz ausgebaut, die Serviceorientierung gestärkt sowie Investitionen in Digitalisierung und Elektrifizierung umgesetzt.

Wilms vertritt den BDE und ist Geschäftsführer von Remondis Service International. Er verfügt über langjährige Erfahrung im Abfallmanagement, Recycling und sekundären Rohstoffen sowie in EU-bezogenen politischen Diskussionen zur Kreislaufwirtschaft.

Ziel ist die Sicherstellung einheitlicher Qualitätsstandards sowie eine erhöhte Transparenz für Hersteller und Verwerter.
Zum 1. Januar 2026 tritt die Novelle des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) in Kraft. Ziel ist eine verbesserte Sammlung von Elektroaltgeräten sowie die Verringerung von Brandrisiken durch Lithium-Batterien. Der Handel wird künftig verpflichtet, deutlicher über Rückgabemöglichkeiten zu informieren und Sammelstellen einheitlich zu kennzeichnen.

In dieser Funktion koordiniert Andree die strategische Positionierung des Unternehmens in energie-, klima- und kreislaufwirtschaftlichen Themenfeldern auf nationaler und europäischer Ebene. Schwerpunkte sind unter anderem CO₂-Reduktion, Carbon Capture and Utilisation (CCU), Carbon Capture and Storage (CCS) sowie die Einordnung der Rolle der thermischen Abfallbehandlung in der Kreislaufwirtschaft. Darüber hinaus strukturiert er den Dialog mit politischen Entscheidungsträgern, Verbänden und weiteren Stakeholdern und entwickelt formalisierte Kooperationsformate.