Michael Brunn
Chefredakteur

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Wie der südpfälzische Bundestagsabgeordnete und Berichterstatter für Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Thomas Gebhart (CDU), mitteilt, kann mit Beginn des Jahres 2018 Deutschland praktisch keine Kunststoffabfälle mehr nach China exportieren.
Das Gesamtaufkommen der den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern in Brandenburg überlassenen Abfälle lag 2016 bei 1.056.000 Tonnen, das sind 425 Kilogramm je Einwohner.
„Der chinesische Importstopp für Papier- und Kunststoffabfälle ist eine Chance für die Kreislaufwirtschaft in Deutschland und Europa", ist Michael Wiener, CEO des Grünen Punkts, überzeugt.
Nachdem der Verpackungsverbrauch in Deutschland 2015 einen neuen Rekordwert erreicht hat, fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die konsequente Umsetzung einer Abfallvermeidungspolitik durch die Bundesregierung.
Im Jahr 2016 wurden rund 39.496 Tonnen Klärschlamm aus der biologischen Abwasserbehandlung von kommunalen Kläranlagen in Thüringen entsorgt.
Auch 2018 werden die Hürden für das Elektro(nik)-Altgeräterecycling nicht gesenkt.
Die Sachsen haben im Jahr 2016 rund 1,35 Millionen Tonnen Haushaltsabfälle erzeugt, das entspricht 330 Kilogramm pro Kopf, die der öffentlichen Abfallentsorgung durch die Landkreise, Kreisfreien Städte bzw. deren Abfallverbände überlassen wurden.
Die Unternehmen der deutschen Papier- und Folienverpackungsindustrie sehen sich der Herausforderung weiter steigender Rohstoffkosten gegenüber.

Die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) meldet für 2017 ein Rekordergebnis: Insgesamt seien in Österreich rund 1.077.000 Tonnen Verpackungen und Altpapier gesammelt worden.
Im Jahr 2016 wurden nach Angaben des Statistischen Amtes des Saarlandes insgesamt 481.500 Tonnen Abfälle bei den saarländischen Haushalten eingesammelt. Das entspricht einem Durchschnitt von 483 Kilogramm pro Einwohner.