Michael Brunn
Chefredakteur

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Das Projekt „Reststofftrocknung", koordiniert durch das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ), erhält eine Förderung von rund 514.000 Euro. Das damit eng verbundene Projekt „Reststoffvergasung", geleitet von der TU Bergakademie Freiberg, wird mit etwa 1,3 Millionen Euro gefördert. Beide Vorhaben sind Teil des Innovationsbündnisses biogeniV.
Die kostenfreie Publikation will sichtbar machen, wo KI-Technologien heute und in Zukunft dazu beitragen können, Metalle effizienter, nachhaltiger und zirkulär zu nutzen und bietet Unternehmen Orientierung, die hier aktiv werden wollen.

Die für den Hochdruckguss entwickelte Legierung trimal-38 wird vor allem im Automobilbau eingesetzt, unter anderem für Batteriegehäuse und Strukturbauteile, die hohen Crashbelastungen standhalten müssen. Sie weist im Gusszustand eine hohe Dehnungsrate und gute Formbarkeit auf und kann ohne energieintensive Wärmebehandlung verarbeitet werden.

Für Ersatzteilversorgung und After-Sales-Service arbeitet Doppstadt gemeinsam mit der Martin Schuh KG. Das Unternehmen ist seit mehr als 25 Jahren im österreichischen Markt für Aufbereitungstechnik tätig und unterstützt künftig die technische Betreuung und Logistik.

Die Plattform soll es ermöglichen, Angebote verschiedener EPR-Systeme zentral zu vergleichen und passende Anbieter auszuwählen, ohne bei jeder nationalen Stelle individuell anfragen zu müssen. Laut eigenen Angaben vergleicht PackIntelX die Systeme anhand der individuellen Anforderungen, Verpackungsarten und Mengen und übernimmt die Auswahl der passenden Partner.

„Wir recyceln das, woran viele andere scheitern", sagt Franz-Xaver Hintermayr, Geschäftsführer von KVZ Hintermayr. Formteile, Angüsse, Schäume, Folien, Vliese, Anfahrklumpen - die Liste ist lang. „Unser Spektrum reicht von sehr kompakten, steinharten Kunststoffen bis hin zu leichten, großvolumigen Bauteilen." Häufig sind die thermoplastischen Materialien zusätzlich mit Füllstoffen versehen oder fest mit Metall oder Papier verbunden. „Zu unseren Kunden gehören zum Beispiel Folienhersteller und Spritzgießer. Sie schicken uns ihr Abfallmaterial, wir bereiten es auf, damit sie es in ihre Produktion zurückführen können - Stichwort Close-the-Loop. Dazu kommen Compoundierer, die das Material mit Zusatzstoffen versehen und veredeln."

Die Carl Zeiss Sport Optics GmbH ist bekannt für ihre optischen Premiumprodukte, die bei Kunden in der ganzen Welt begehrt sind. Etwa 130 Mitarbeitende fertigen und vertreiben in Wetzlar unter anderem Ferngläser mit und ohne integrierte Entfernungsmesser, Monokulare, Spektive, Nachtsichtgeräte, Wärmebildkameras, Zielfernrohre und Reflexvisiere. Hier in Wetzlar sind zudem Kundendienst einschließlich Reparaturservice, Qualitätssicherung und Logistik für diese Produkte angesiedelt.

Der 36-Jährige ist seit dem 1. Oktober 2025 Nachfolger von Prof. Dr.-Ing. Ralf Holzhauer, Mitgründer des WFZruhr. Gemeinsam mit Dr. Hildebrand von Hundt bildet der international agierende Wissenschaftler nun die Geschäftsführung.

Hält der aktuelle Trend an, wird sich das Marktvolumen in weniger als zehn Jahren verdoppeln. Bis zum Jahr 2045 gehen Prognosen sogar von einer Vervierfachung aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die KfW Research und Deloitte kurz vor der 30. Weltklimakonferenz (COP30) veröffentlicht haben.

Der Altsand stammt aus einer Leichtmetallgießerei der Automobilindustrie, die damit einen geschlossenen Kreislauf in Bewegung setzt. Das schont die natürlichen Quarzsandvorräte in Mitteldeutschland zu 90 Prozent und reduziert den Lkw-Transport bei Hin- und Rückweg auf zehn statt 1000 Kilometer, was zusätzlich tonnenweise klimaschädliches CO2 eingespart. Und: Das patentierte Trocknungsverfahren, das zudem das Deponieren von Wertstoffen überflüssig macht, spart 70 Prozent Energie ein.