Michael Brunn
Chefredakteur

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Künstliche Mineralfaserabfälle fallen hauptsächlich bei der Gebäudesanierung an. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie spricht von rund 12 Mio. Wohngebäuden, die vor 1979 errichtet wurden und die saniert werden müssen, um die nationalen Klimaziele zu erreichen. Gleichzeitig sind die Deponiekapazitäten, insbesondere für gefährliche Abfälle, in Deutschland schon jetzt eng bemessen.

Gewonnen werden schließlich Kunststoffgranulate in höchster Qualität und Güte, die sich in vielfältigen Produktanwendungen einsetzen lassen. Durch ein großes, internationales Netzwerk und der langjährigen Erfahrung als Spezialisten im Bereich des Kunststoffrecyclings, ist Steinbeis Polyvert in der Lage, seinen Kunden ein optimales Produktportfolio anzubieten.

Kleinimporteure im Bereich der Grundstoffindustrie sind von den Pflichten ab 1. Januar 2026 ausgenommen. Ab 2026 gilt ein Schwellenwert von 50 Tonnen relevanter Grund- und Rohstoffe pro Jahr. Damit entfällt für kleine Unternehmen künftig die Pflicht zur Teilnahme am CBAM und der damit verbundene bürokratische Aufwand. Die enorme Entlastung geht einher mit der Einhaltung der Klimaziele und trägt zu fairen Wettbewerbsbedingungen der deutschen und europäischen Wirtschaft bei. Die Europäische Kommission hat im Rahmen des sogenannten „Omnibus-Pakets I" umfassende Vereinfachungen für den CBAM beschlossen. Das BMUKN und das UBA begrüßen diese Novellierung. Die Bundesregierung hatte sich maßgeblich für diese Erleichterungen eingesetzt.

Die Europäische Union hat den Export dieser Substanz in Nicht-OECD-Staaten verboten, um die Versorgung der eigenen Industrie zu verbessern. Dennoch landet weiterhin ein erheblicher Teil in Asien, vor allem in China.

Am Standort Vilnius, Litauen, ist AB Plasta ein Meilenstein gelungen: die Herstellung von hochwertigem PCR-Folienrezyklat ausschließlich aus gebrauchten Kunststoffverpackungen.

Nach einer vom Verband beauftragten rechtlichen Stellungnahme der Kanzlei Franßen & Nusser bleiben zentrale Begriffe der Verordnung - unter anderem die Definition des „Erzeugers" einer Verpackung - unpräzise. Dadurch drohen unbeabsichtigte Haftungsfolgen für Hersteller, die Verpackungen lediglich nutzen oder kombinieren, sie aber nicht selbst produzieren.

Trotz des Rekordniveaus ist die Investitionsbereitschaft der Unternehmen im Jahr 2025 rückläufig, vor allem bei kleinen Betrieben - ein Spiegel der allgemeinen Wirtschaftslage. Das zeigt sich auch an kritischen Punkten wie etwa der Rohstoffversorgung: 44 % der Unternehmen sind auf Importe aus dem Ausland angewiesen, mehr als die Hälfte wünschen sich Unabhängigkeit und eine Versorgung aus nationalen Quellen.

Immer komplexere Abfallströme stellen Entsorgungsunternehmen vor eine doppelte Herausforderung: Es gilt, so viele wertvolle Materialien wie möglich zurückzugewinnen und gleichzeitig eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten. AISEE begegnet diesen Herausforderungen, indem das System die Inbetriebnahme von Großprojekten mit den optischen NIR-Sortierern von Pellenc ST beschleunigt und die Abfallströme an wichtigen Punkten im Sortierprozess kontinuierlich überwacht.

„Wir wollen die europäische Stahlindustrie erhalten - aber bitte mit den richtigen Werkzeugen: wettbewerbsfähigen Energiepreisen, praxistauglicher Wasserstoff-Verfügbarkeit, einem realistischen DRI-Hochlauf, verlässlichen ETS-Rahmenbedingungen und fairen Handelsbedingungen. Ein Exportverbot für Stahlschrott würde keines dieser Probleme lösen", sagt Andreas Schwenter, Präsident der BDSV. „Erste Befunde aus der RWI-Studie „Volkswirtschaftliche Bedeutung der Stahlrecyclingbranche", die auf dem Branchentreff präsentiert wurde, zeigen, dass der wirtschaftliche Wert von Schrott den reinen Marktpreis übersteigt. Der Schrottpreis und die Schrottverfügbarkeit sind nicht die Ursachen der Strukturprobleme der Stahlindustrie."
Zu den veränderten Zuständigkeiten und Aufgaben gehört insbesondere die Rückkehr der nationalen und internationalen Klimaschutzpolitik in das BMUKN. Die organisatorische Bündelung zentraler Kompetenzen der Umwelt-, Klima- und Naturschutzpolitik und der nuklearen Sicherheit wird ergänzt durch Schwerpunktsetzungen wie etwa in der Kreislaufwirtschaft.