Michael Brunn
Chefredakteur

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Die weltweite Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft erfordert einen rasanten Ausbau von Technologien wie Windkraftanlagen, Elektromobilität und automatisierten Produktionssystemen. Ein zentrales Element dieser Technologien sind Neodym-Eisen-Bor (NdFeB)-Magnete, deren thermische Leistungsfähigkeit häufig durch den Zusatz des schweren Seltenerdelements Dysprosium (Dy) verbessert wird.

Metalle und Mineralien bilden die Grundlage moderner Gesellschaften und sind unverzichtbar für die Bewältigung globaler Herausforderungen wie Klimawandel, Urbanisierung und technologische Transformation. Und die Nachfrage nach strategischen Metallen wächst dynamisch.

Lithium ist das „weiße Gold" der Energiewende. Kein anderes Metall hat in den letzten Jahren so stark an Bedeutung gewonnen, denn es ist unverzichtbar für die Produktion von Lithium-Ionen-Batterien, die den Kern moderner Elektrofahrzeuge bilden. Mit dem politisch und gesellschaftlich geforderten Ausstieg aus fossilen Energieträgern steigt der Druck, neue Mobilitätsformen zu etablieren.

Titan ist das Metall der Wahl, wenn es auf Leichtigkeit, Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit ankommt. Ohne Titan würden weder die Triebwerke moderner Jets zuverlässig arbeiten, noch könnten Raumfahrzeuge extremen Temperaturen standhalten. Allerdings produziert die EU kein einziges Gramm Titanschwamm und ist fast vollständig auf wenige Lieferländer angewiesen. Geopolitische Spannungen, Handelsrestriktionen und die steigende Nachfrage, vor allem aus der Luft- und Raumfahrt, machen Titan zu einem strategischen Risikofaktor. Umso wichtiger ist es, die Abhängigkeit zu verringern. Recycling, innovative Produktionsverfahren und neue Partnerschaften könnten den Weg zu einer robusteren, nachhaltigeren Versorgung ebnen. Die Studie „Titanium metal in the EU: Strategic relevance and circularity potenzial" des Joint Research Centres der Europäischen Kommission beleuchtet, wie die Titan-Lieferkette heute funktioniert, wo die größten Risiken liegen - und wie Europa sie mit Kreislaufwirtschaft, Technologie und kluger Politik entschärfen kann.

Die Automobilindustrie muss sowohl Emissionen im Betrieb als auch den ökologischen Fußabdruck der Produktion senken. Mit der Elektrifizierung rücken die „eingebetteten Emissionen" stärker in den Fokus, vor allem aus der Stahlproduktion. Stahl macht 50 bis 66 Prozent des Fahrzeuggewichts aus und ist nach der Batterie die zweitgrößte Quelle an Produktionsemissionen bei E-Autos. Die Dekarbonisierung der Stahlindustrie gilt daher als Schlüsselfrage. Der Umstieg von kohlebasierten Hochöfen auf wasserstoffbasierte Direktreduktion und Elektrolichtbogenöfen eröffnet neue Wege, insbesondere durch mehr Einsatz von recyceltem Schrott. Problematisch bleibt jedoch die Schrottqualität: End-of-Life Vehicles (ELVs) liefern zwar große Mengen, doch hohe Kupferverunreinigungen verhindern den Einsatz in hochwertigem Flachstahl. Mit zunehmender Fahrzeug-Elektrifizierung verschärft sich dieses Problem. Vor diesem Hintergrund hat das Institut Mobilités en Transition das „Deep-Dismantling" geprüft. Die Ergebnisse wurden in dem Bericht „Car-to-Car-Steel - Potential of End-of-Life Vehicle deep-dismantling and use of copper depolluted steel scrap to decarbonize automotive flat steel production" veröffentlicht.

Die Goldgewinnung ist extrem ressourcen- und energieintensiv, während zugleich die Menge an Elektro- und Elektronik-Altgeräten (WEEE) weltweit stark wächst. WEEE enthält hochkonzentrierte Goldvorkommen und bietet damit großes Potenzial für Urban Mining und die Umsetzung der Kreislaufwirtschaft. Industriell dominiert dabei die pyrometallurgische Aufbereitung in Kupferhütten, bei der Kunststoffe im Material als Energieträger dienen. Diese Technik ist etabliert, verursacht jedoch erhebliche fossile CO₂-Emissionen, was ihre Dekarbonisierung erschwert. Daraus ergibt sich ein Zielkonflikt zwischen steigenden Recyclingquoten und Klimaschutz. Die Studie „Climate change vs. circular economy: Challenges of the most common route for recycling gold from WEEE" deutscher Wissenschaftler analysiert mittels Lebenszyklusanalyse die Klimabilanz dieser Recyclingroute und prüft Szenarien zur Minderung der Treibhausgasemissionen, um technologische und systemische Lösungsansätze zu identifizieren. Die Studie wurde in „Sustainability" veröffentlicht.

Die Begrenzung der globalen Erwärmung erfordert stark reduzierte CO₂-Emissionen. Der Stahlsektor verursacht rund 7 Prozent der energiebedingten Emissionen und ist schwer zu dekarbonisieren. Recycling ist dabei besonders wirksam, da die Stahlproduktion aus Schrott deutlich weniger Emissionen verursacht als die Primärproduktion. Neben neuen Technologien wie wasserstoffbasierter Direktreduktion ist eine höhere Recycling Input Rate zentral. Die Studie „Methodology development for estimating the impact of restriction factors to promote national steel recycling" japanischer Wissenschaftler verfolgt das Ziel, eine Methodik zu entwickeln, die es ermöglicht, die wesentlichen Hemmnisse für die Förderung des Stahlrecyclings in verschiedenen Ländern zu identifizieren und deren quantitative Auswirkungen zu bestimmen.

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Der Prozess von BlockTexx trennt Polyester und Cellulose aus gebrauchten Textilien und Bekleidung. Das gewonnene Polyester wird anschließend von der Erema-Technologie weiterverarbeitet. Die Intarema FibrePro:IV bereitet es zu Pellets auf, die sich für die Herstellung neuer Bekleidungsstücke eignen.

Die Entscheidung für dieses Doppelpaket fiel leicht: Beide Maschinen sorgen für schnelle, sichere und effiziente Arbeitsabläufe in der Abfallentsorgung. Der Komatsu WA320-8E0 überzeugt mit hoher Hubkraft, Stabilität und Vielseitigkeit - perfekt für den Umgang mit Containern, Sperrmüll oder Recyclingmaterial. Robuste Komponenten trotzen den rauen Einsatzbedingungen, während die einfache Wartung und der niedrige Kraftstoffverbrauch Ausfallzeiten und Kosten reduzieren. Dank geräumiger Kabine, optimaler Rundumsicht und Rückfahrkamera arbeitet der Fahrer auch auf engen Recyclinghöfen sicher und komfortabel.