Michael Brunn
Editor-in-Chief

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So hat es das Bundeskabinett heute mit zwei Gesetzentwürfen beschlossen, um die rechtlichen Voraussetzungen für den Einsatz von CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage) zu schaffen.
Die Analyse zeigt: Plastikabfall ist ein globales Problem, doch die Ursachen und Herausforderungen unterscheiden sich je nach Region erheblich. Investitionen in Abfall- und Recyclinginfrastruktur sowie eine konsequent ausgeweitete Herstellerverantwortung (EPR-Systeme) sind entscheidend, um die weltweite Fehlleitung von Kunststoffabfällen wirksam zu reduzieren und Kreislaufwirtschaft auszubauen.

Nach dem Rekordeinbruch 2023 (-7,6 %) hat sich die Kunststoffproduktion in Europa 2024 leicht stabilisiert (+0,4 % auf 54,6 Mio. t). Dennoch ist der weltweite Marktanteil stark geschrumpft - von 22 % im Jahr 2006 auf nur noch 12 % im Jahr 2024. Auch die Umsätze gingen deutlich zurück: von 457 Mrd. € im Jahr 2022 auf 398 Mrd. € im Jahr 2024, ein Minus von 13 %.

Im Fokus der Leitlinie steht ein ganzheitlicher Ansatz, der die Verantwortung des Lebensmitteleinzelhandels für biologische und technische Kreisläufe aufgreift und diese in unternehmerisches Handeln überführen soll. Auf der Expo Real in München wollen die EDEKA-Zentrale, Netto Marken-Discount und die Immobilientochter CEV GmbH in dieser Woche erste Bauprojekte vorstellen, die sich am „Cradle to Cradle"-Prinzip orientieren.
„Die aktuellen geopolitischen Entwicklungen haben zu einem deutlichen Anstieg kundenseitiger Sicherheitsanforderungen geführt", berichtete Martin Dinier, Vorsitzender des bvse-Fachverbands Akten- und Datenträgervernichtung, zur Eröffnung der Mitgliederversammlung in Bad Gögging.

Im Vergleich zum Vorjahr wurden insgesamt 5.100 Tonnen beziehungsweise 0,6 % mehr Elektroaltgeräte angenommen. Verglichen mit dem Höchststand im Pandemiejahr 2020, als noch gut 1,0 Millionen Tonnen erfasst wurden, bedeutet dies jedoch einen Rückgang um 131.000 Tonnen beziehungsweise 12,6 %.

Damit ist der nationale Rahmen für das Batterierecht nun komplett. Die Stiftung ear vollzieht weite Teile dieser beiden Regelwerke. Dazu gehört insbesondere das Führen des Herstellerregisters. Außerdem ist sie zuständig für die Zulassung der Organisationen für Herstellerverantwortung (OfHs), welche die erweiterte Herstellerverantwortung für die bei ihnen angeschlossenen Batteriehersteller erfüllen.

In welchem Maße Klima und Ressourcen hierdurch tatsächlich geschont werden, verdeutlicht Interzero mit der Studie „resources SAVED by recycling 2024": Nach den Berechnungen des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik Umsicht hat das Unternehmen 2024 rund 1,94 Millionen Tonnen Wertstoffe im Kreislauf geführt und damit 8,09 Millionen Tonnen Primärressourcen eingespart. Gleichzeitig wurden durch die Recyclingaktivitäten von Interzero insgesamt 1,04 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen vermieden.

Leiterplatten sind mit Kupferbahnen und verlöteten Elektronikkomponenten übersät und meist in einem charakteristischen Grün lackiert. Nur besonders umweltfreundlich sind sie nicht. Als Trägermaterial für die Kupferbahnen und elektronischen Komponenten kommt in der Regel ein Laminat aus glasfaserverstärktem Epoxidharz zum Einsatz. Dieser Verbundwerkstoff wird aus Erdöl hergestellt und lässt sich nicht recyceln. Die fachgerechte Entsorgung ist aufwendig, zum Beispiel in einem speziellen Pyrolyseofen mit Abluftreinigung- ein Problem angesichts der großen Mengen an ausgedienten Platinen, die jedes Jahr zur Entsorgung anfallen.

Die Renewable Materials Conference zeigt neue Wege der chemischen Industrie in Europa auf. Die drei Gewinner des Innovationspreises verdeutlichen das Innovationspotenzial der Branche.