Michael Brunn
Editor-in-Chief

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Diese Zurückhaltung sendet ein fatales Signal in die Industrie. Klimaschutzverträge sind das zentrale Instrument, um Investitionen in CO₂-Abscheidung, -Nutzung und -Speicherung zu ermöglichen. Ohne sie fehlt den Unternehmen die notwendige Planungssicherheit, um milliardenschwere Projekte in Industrien mit unvermeidbaren Prozessemissionen - insbesondere Zement, Kalk, Chemie oder Abfallwirtschaft - auf den Weg zu bringen.

Markus Rößner (Signal Iduna Gruppe) eröffnete die Veranstaltung mit einem Vortrag zur Cybersicherheit. Er zeigte auf, wie Unternehmen der Abfallwirtschaft digitale Risiken erkennen, Mitarbeitende sensibilisieren und im Ernstfall handlungsfähig bleiben können. Ergänzend stellte er spezielle Versicherungslösungen vor, mit denen sich Unternehmen gezielt gegen die finanziellen Folgen von Angriffen absichern können.

In Augsburg befinden sich der Hauptsitz und das Stammwerk von Everllence. Dort produzieren über 4000 Mitarbeitende unter anderem große Viertaktmotoren für Schifffahrt und Energieerzeugung sowie Turbolader. Das schwerste hier gefertigte Produkt ist ein 18-Zylinder-Aggregat mit Turboaufladung, das 21.600 Kilowatt leistet und 270 Tonnen wiegt. Den Ausgangspunkt der Fertigung bildet die seit 1844 betriebene Eisengießerei. Dort stellen etwa 300 Mitarbeiter Motorenteile von 300 kg bis 120 Tonnen her - aus Gusseisen mit Lamellengraphit GJL (Grauguss) und Gusseisen mit Kugelgraphit GJS (Sphäroguss). Die Gießerei produziert auch für Everllence-Standorte im französischen Saint-Nazaire und im indischen Aurangabad sowie für externe Kunden.

Der Circular Economy Accelerator geht in die nächste Förderrunde. 17 Startups aus aller Welt bereiten sich auf ihren Besuch in der Rhein-Ruhr-Region vor. In dieser Runde gibt es fünf Schwerpunktthemen rund um Circular Economy, an denen die jungen Unternehmen arbeiten.
„Statt die Kreislaufwirtschaft wirklich voranzubringen, besteht die Gefahr, dass wichtige Ziele aufgeweicht werden", warnt bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock. „Die Recyclingquoten werden abgesenkt, Definitionen erweitert und zentrale Kontrollmechanismen verwässert. Damit werden die Anreize, Post-Consumer-Kunststoffe aus Altfahrzeugen tatsächlich wieder in den Kreislauf zurückzuführen, deutlich geschwächt."

Die Anlage bietet eine Kapazität von 8 Tonnen pro Stunde und ist die erste ihrer Art, die sechs verschiedene Arten von Papierprodukten, einschließlich Verbundmaterialien, sortieren kann. Mit ihrem Layout, Design und ihrer automatisierten Steuerung erfüllt sie die Anforderungen von Iren an betriebliche Flexibilität, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Qualität der Produktion und bietet eine Lösung, die sowohl den aktuellen als auch zukünftigen Anforderungen gerecht wird.

Das Unternehmen Rekis mit Sitz in Donja Dubrava (Kroatien) ist ein Zusammenschluss des österreichischen Getränkeherstellers Steinrieser und der österreichisch-kroatischen Handelsgesellschaft für Getränkeproduktion KIS Pica. Rekis betreibt eine moderne Anlage zur Aufbereitung von gebrauchten PET-Getränkeflaschen. Zum Einsatz kommen leistungsstarke Sortiersysteme von Sesotec, Wasch- und Trocknungstechnik von Lindner Washtech sowie ein hauseigenes Qualitätslabor.

Die Erzeugerpreise gaben um 0,6 Prozent nach, im Jahresvergleich um 2,4 Prozent. Der Branchenumsatz verringerte sich um 2,4 Prozent auf rund 6,3 Milliarden Euro.

Finder Color soll sich besonders für die Rückgewinnung wertvoller Materialien wie Kupfer und Messing aus gemischten Schwermetallen, die Reinigung von Edelstahlfraktionen (einschließlich solcher aus Altfahrzeugen) sowie die hochreine Sortierung von Leiterplatten (PCBs) aus gemischtem E-Schrott eignen. Das System verarbeitet laut Hersteller Korngrößen von 6 bis 120 mm und erreicht Durchsätze von bis zu 20 Tonnen pro Stunde, je nach Material.

Das EU-Parlament hat am 9. September 2025 der Novelle der Abfallrahmenrichtlinie zugestimmt und dadurch die Grundlage für eine gesetzliche Regelung zur Erweiterten Herstellerverantwortung für Textilien geschaffen, die nun in nationales Recht umgesetzt werden muss.