Michael Brunn
Editor-in-Chief

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Die neue Linie ermöglicht die effiziente Umwandlung von recyceltem Faserplattenmaterial in wiederverwendbare Fasern zur Herstellung neuer MDF/HDF-Platten. Herzstück dieser Innovation ist das Andritz-Steam-Ex-System, einer Vorbehandlungstechnologie auf Basis der sogenannten Steam Explosion um das Faserplattenmaterial maximal aufzuschließen und bestmöglich zu zerfasern. Die Prozessausrüstung ermöglicht einen kontinuierlichen, energieeffizienten Betrieb bei gleichzeitig außergewöhnlich niedrigem Dampfverbrauch. Dies führt zu einer insgesamt höheren Ausbeute im Vergleich zu anderen Recyclingverfahren für Faserplatten.

„Die RATL 2025 bietet mit ihrem einzigartigen Live-Charakter den idealen Rahmen, um Innovationen erlebbar zu machen. Mit dem Mineralik-Forum leisten wir einen wichtigen Beitrag, Wissen direkt in die Praxis zu tragen und den Dialog zwischen Industrie, Politik und Wissenschaft zu fördern. So schaffen wir neue Impulse für den nachhaltigen Einsatz von Sekundärbaustoffen. Dass der bvse im Messebeirat an der Programmgestaltung beteiligt war, unterstreicht unsere Rolle als aktiver Gestalter in der Kreislaufwirtschaft", erklärt bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock.
Damit schafft Nordrhein-Westfalen als erstes Bundesland eine zentrale Schnittstelle als Motor für die Entwicklung der Circular Economy. Ziel ist es, gemeinsam mit Akteuren der Kreislaufwirtschaft, Unternehmen, Kommunen und Forschungseinrichtungen innovative Ansätze zu stärken, Akteure zusammen zu führen und das Wissen für zirkuläre Geschäftsmodelle und eine ressourcenschonende Wirtschaftsweise bereitzustellen. So soll die Circular Economy als NRW-Markenzeichen etabliert werden. Die Leitstelle ist bei der Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate angesiedelt.

Seither hat sich das Unternehmen stetig weiterentwickelt, ist heute ein moderner Dienstleister rund um Entsorgung und Recycling - und darf sich seit einem Vierteljahrhundert auch ganz offiziell „Entsorgungsfachbetrieb" nennen.

„Das ist das richtige Signal: Europas Industrie braucht gesicherte Rohstoffe und faire Märkte, um bei grüner Technologie führend zu bleiben. Eine echte Kreislaufwirtschaft sorgt für Rohstoffsicherheit, Wertschöpfung und Resilienz. Deshalb muss die EU beim Circular Economy Act zügig vorankommen und Leitmärkte für Kreislaufprodukte schaffen", erklärte die Geschäftsführende Präsidentin des BDE, Anja Siegesmund.

Im Rahmen des Projekts werden Verlegereste und Restware aus Ceramin-Produkten von Handwerkern über die Filialen von Hawo gesammelt und zu Classen zurückgeführt. Perspektivisch soll dies auch für ganze, bereits verbaute Ware gelten. Die Rücknahme erfolgt in Kunststoffboxen, die Hawo in seinen Filialen bereitstellt. Nach dem Befüllen werden diese Boxen in die Hawo-Zentrale nach Heppenheim transportiert, von wo aus Classen die Weiterleitung nach Kaisersesch organisiert, um die Produkte umweltgerecht und vollständig zu recyceln.

Das Hauptziel dieses Projekts ist, PCR-Materialien mit halogenfreien Flammschutzmitteln (hffr) aufzuwerten und diese Materialien durch die Simulation von Kreislaufprozessen für flammschutzmittelhaltige Kunststoffe in den Bereichen Elektronik-, Automobil-, Bau- und Kabelanwendungen zu untersuchen. Angesprochen sind OEMs, Hersteller von Kunststoffkomponenten, Rohstofflieferanten, Compound-Entwickler und Branchenverbände.

Der BDE und der VBS haben heute ein Sofortprogramm vorgestellt, das die praktische Umsetzung der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) beschleunigen soll. Das Maßnahmenpaket zielt auf mehr Rohstoffsicherheit, resiliente Lieferketten und eine schnellere ökologische Beschaffung - mit klaren Hebeln für Bürokratieabbau, Digitalisierung und faire Wettbewerbsbedingungen.

Darin warnt der Verband vor einem Stillstand in der Kreislaufwirtschaft, wenn Politik und Verwaltung nicht rasch für klare und praxisnahe Rahmenbedingungen sorgen.
Im Vergleich der fünf betrachteten Länder landet Deutschland dabei auf dem letzten Platz. Die Studie beleuchtet zudem das Kaufverhalten unterschiedlicher Generationen und zeigt Gründe für die Nutzung bzw. Nicht-Nutzung von Refurbished-Angeboten. Dabei fällt auf: Junge Menschen zeigen sich offener beim Kauf aus zweiter Hand, während ältere zurückhaltender sind. Ein Lichtblick: Wer sich einmal für refurbished entscheidet, bleibt meist dabei. Die Umfrage wurde von Kantar im Auftrag des Vodafone Instituts durchgeführt und wissenschaftlich vom Wuppertal Institut begleitet.