Michael Brunn
Editor-in-Chief

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Die Hündgen Entsorgungs GmbH & Co. KG blickt auf eine über 75-jährige Firmengeschichte zurück. Seit der Gründung im Jahr 1949 hat sich das Unternehmen zu einem überregionalen Experten für Logistik, Sortierdienstleistungen, Recycling von Wertstoffen aus Abfallgemischen sowie die Produktion von Ersatzbrennstoffen und Rezyklaten entwickelt. In der hochmodernen Sortieranlage in Swisttal werden Leichtverpackungsabfälle von rund 3 Millionen Haushalten verarbeitet. Zusätzlich betreibt Hündgen einen Containerdienst mit etwa 1.000 Containern sowie zwei regionale Wertstoffhöfe.

In der Recyclingwirtschaft ist kein Eingangsmaterial wie das andere. Zwischen Altpapier, Altholz, Kunststoffen und Metallschrott können immer wieder Fremdstoffe enthalten sein - von Spraydosen über Chemikalienreste bis hin zu Lithium-Ionen-Batterien. Schon ein falsch entsorgter Akku kann beim Schreddern einen Funken erzeugen und innerhalb von Minuten ganze Materialberge entzünden.
Die BDSV und der VDM weisen auf eine neue, unabhängige Studie zu den Auswirkungen von Exportverboten für Stahlschrott hin. Die Studie stellt den Vorschlag des Europäischen Aktionsplans für Stahl und Metalle (SMAP) infrage, den Export von recyceltem Stahl („Schrott") möglicherweise zu beschränken. Sie kommt zu dem Schluss, dass solche Maßnahmen sowohl die europäische Stahlindustrie als auch die globalen Klimaschutzbemühungen untergraben würden.

Gebrauchte Module oder ganze Hochvoltspeicher einfach zu schreddern, hieße also Nutzwert vernichten. Durch die Reparatur und das Remanufacturing dieser Batterien können nicht nur wertvolle Ressourcen geschont, sondern auch die Lebensdauer der Komponenten verlängert werden. Gezielt aufbereitete Zellen sind wieder fit für einen langjährigen Einsatz in neuen Anwendungen. Wie Komponenten und Zellen aus einer Traktionsbatterie entnommen werden können, ohne dass die Kosten aus dem Ruder laufen, erforscht Dr. Rico Schmerler mit seinem Team in einem neuen Projekt am Fraunhofer IWU gemeinsam mit der EDAG Production Solutions GmbH & Co. KG.

Die RCD wird von einem unabhängigen Sachverständigen verifiziert und daraufhin geprüft, ob sie den geltenden Normen und Vorgaben des IBU-Programms entspricht.

In seiner Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung des Bundestags-Umweltausschusses am 1. September 2025 fordert der VKU, die Rolle der kommunalen Entsorgungsträger zu stärken und praxisnahe Lösungen zu schaffen.

IMOG - die „Interkommunale Maatschappij voor Openbare Gezondheid in Zuid-West-Vlaanderen" - betreut 12 Gemeinden in der Region West- und Ostflandern im Bereich Abfallvermeidung, -sammlung und -verarbeitung. In den letzten Jahren wandelte sich das Unternehmen von einer klassischen Deponie zu einem modernen Kompetenzzentrum für Abfallaufbereitung mit einem Durchsatz von rund 60.000 Tonnen jährlich.

Aluminium Deutschland ist die Stimme der deutschen Aluminiumindustrie und vertritt die Interessen von rund 150 Unternehmen mit mehr als 61.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von knapp 25 Mrd. Euro. Aluminium ist nach Eisen und Stahl das meistgebrauchte Metall weltweit.
Die aktuelle Absicherungssituation im Industriegeschäft werde von etwa der Hälfte der Makler*innen als schwierig und von 29 Prozent sogar als sehr schwierig bezeichnet. Beim Gewerbegeschäft sieht knapp die Hälfte punktuelle Engpässe. Dies betreffe vor allem Sachrisiken wie Feuer, Explosion, Blitzschlag und Leitungswasser. Zudem seien bestimmte Branchen stärker von den Engpässen betroffen. Dies gelte etwa für die Abfallwirtschaft, bei denen 66 Prozent der Befragten Engpässe sehen. Ebenfalls betroffen sind die Rohstoffwirtschaft (38 Prozent) sowie Lager- und Logistikbetriebe (34 Prozent).

Das Recycling- und Entsorgungsunternehmen Nehlsen setzt seit 2020 an seinem Standort Fahrwiesendamm in Bremen das Brandfrüherkennungssystem „RED" (Rising Early Detection) von Kooi Security ein. Das System erkennt mithilfe einer thermografischen Kamera, ob die Temperatur in den überwachten Zonen einen zuvor definierten Schwellenwert überschreitet, und kann dank Künstlicher Intelligenz kritische Ereignisse von Fehlalarmen unterscheiden. Im Alarmfall greift die Kooi-eigene 24/7-Alarmzentrale ein und setzt ein zuvor abgestimmtes Alarmprotokoll in Gang. Die KI-gestützte Wärmedetektion erkennt Glutnester und Schwelbrände frühzeitig und reagiert dabei schneller und präziser als herkömmliche Rauchmelder.