Sabine Hatzfeld
Redakteurin

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Der zehnte Petersberger Klimadialog ist am Dienstag mit einem Bekenntnis zu gemeinsamen Fortschritten beim Klimaschutz zu Ende gegangen. Nachdem in den Vorjahren das Verhandeln von Abkommen und Regelwerk im Vordergrund stand, ging es nun vor allem um die Umsetzung.
Immer mehr Konsumenten stellen sich die Frage, ob die Produkte, die sie kaufen, im Sinne der Nachhaltigkeit produziert wurden. Dazu gehören die Arbeitsbedingungen der Menschen, die diese herstellen, die Umweltperformance der Produktionsanlagen, aber auch der tiefere Blick in die Lieferkette der Rohstoffe, die verarbeitet wurden.

Brightmark Energy mit Sitz in San Francisco plant und errichtet Anlagen für die Recyclingindustrie - so auch in Ashley, Indiana/USA. In dieser neuen „plastic-to-fuel"-Anlage sollen unterschiedliche Kunststoffabfälle in Kraftstoffe umgewandelt werden.
Steigt der Strompreis auch nur um einen Cent je Kilowattstunde, hat dies bereits erhebliche, teils existenzbedrohende Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit unserer Unternehmen.
Der BDE ist skeptisch, dass mit der Erschwerung von Kunststoffabfallexporten die Plastikflut in den Weltmeeren bekämpft werden kann. Nach Ansicht des Verbandes können solche Exportverbote den Ausbau einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft verlangsamen.

Mit der überarbeiteten Norm DIN 6120 „Kennzeichnung von Packstoffen und Packmitteln - Packstoffe und Packmittel aus Kunststoff" haben die Hersteller von Kunststoffverpackungen nun die Möglichkeit, den Einsatz von Kunststoff-Rezyklat einheitlich zu kennzeichnen.
Forscher der Empa haben nun die weltweit erste Risikoabschätzung für Mikroplastik in Seen und Flüssen durchgeführt. In Europa, so das Fazit der Studie, sind aquatische Organismen zurzeit (noch) nicht akut gefährdet.

Die Sortieranlage im baden-württembergischen Ölbronn arbeitet mit einer Jahreskapazität von 100.000 Tonnen - und damit dem Jahresaufkommen an Leichtverpackungen von mehr als drei Millionen deutschen Bundesbürgern.
Nestlé Waters schließt sich einem Verbund an, der das enzymatische Biorecycling fördert. Das innovative Verfahren wurde vom französischen Unternehmen Carbios entwickelt. Damit lassen sich PET-Kunststoffe in größerem Umfang wiederverwerten.
Schweizerische Zentralstelle für Baurationalisierung CRB neuer Partner von Madaster.