Kunststoffrecycling warnt vor schwacher Nachfrage
Schwache Nachfrage, hohe Kosten und unsichere EU-Vorgaben belasten das Kunststoffrecycling. Der BIR fordert faire Wettbewerbsbedingungen und verlässliche Regeln.

Schwache Nachfrage, hohe Kosten und unsichere EU-Vorgaben belasten das Kunststoffrecycling. Der BIR fordert faire Wettbewerbsbedingungen und verlässliche Regeln.

EGN und Vogt-Plastic bündeln ihre Kompetenzen im Kunststoffrecycling. Die EGN investiert rund 16 Millionen Euro in eine neue Anlage in Krefeld.

RiBotl Solutions produziert in Indien lebensmitteltaugliches rPET-Granulat. Die Starlinger-Anlage erreicht bis zu 16.000 Tonnen pro Jahr.

Eine Verbändeumfrage sieht erhebliche Risiken durch die geplante Kunststoffverpackungssteuer. Verbände warnen vor Absatzrückgängen.

Die BIR Plastics Division hat Max Craipeau als Nachfolger von Henk Alssema zum Präsidenten ernannt. Er tritt zudem dem BIR-Exekutivkomitee bei.

Technische Kunststoffe wie Polyamide und Polyurethane stellen die Kreislaufwirtschaft vor besondere Anforderungen, weil komplexe Stoffströme auf hohe Qualitätsanforderungen der Folgeanwendungen treffen.

Laut Eurostat erzeugte die EU im Jahr 2024 35,9 Kilogramm Kunststoffverpackungsabfälle pro Person und recycelte 42,4 Prozent davon, ein leichter Anstieg gegenüber 2023.

Trotz steigender EU-Ziele fehlen Recyclern Absatzmärkte für Kunststoffrezyklate. Der bvse warnt vor weiterem Kapazitätsverlust.

Die erhoffte Belebung des europäischen Kunststoffrecyclingmarktes nach der Sommerpause ist bislang ausgeblieben.

Die stoffliche Verwertung von Kunststoffen aus Altfahrzeugen gilt seit Jahren als eine der größten Herausforderungen im Fahrzeugrecycling.