Falsch entsorgte Batterien – etwa im Hausmüll oder in der Restmülltonne – gehen dem Recycling verloren, setzen Schadstoffe frei und können Brände verursachen. Ab 2027 schreibt die EU eine Sammelquote von 63 Prozent für Gerätebatterien vor, die mit den aktuellen Werten nicht erreichbar erscheint.
Die DUH fordert von Bundesumweltminister Carsten Schneider Nachbesserungen im Batterierecht-Durchführungsgesetz. Konkret verlangt die Organisation einen sogenannten Lastenausgleich: Sammelsysteme, die mehr Batterien als gesetzlich vorgeschrieben erfassen, sollen ihre Mehrkosten auf andere Systeme umlegen können. So sollen wirtschaftliche Fehlanreize beseitigt werden. Darüber hinaus spricht sich die DUH für ein EU-weites Pfandsystem auf Lithium-Ionen-Batterien aus und fordert, Hersteller stärker zur Verbraucheraufklärung zu verpflichten.








