Sammelmenge für Gerätebatterien steigt weiter

Die Sammelmenge für Gerätebatterien in Deutschland hat sich auch 2025 erhöht. Nach aktuellen Angaben der Rücknahmesysteme wurden im vergangenen Jahr insgesamt 34.456 Tonnen Altbatterien gesammelt. Die Sammelquote erreichte 56,3 Prozent und lag damit erneut über dem gesetzlichen Mindestwert von 50 Prozent.

Sammelmenge für Gerätebatterien steigt weiter
© Batterie zurück

Die Entwicklung zeigt, dass Verbraucher Altbatterien zunehmend über die vorgesehenen Sammelwege entsorgen. Dazu zählen Sammelstellen im Handel, Recyclinghöfe, Wertstoffhöfe sowie weitere freiwillige Rückgabestellen. Batterien, die nicht erfasst werden, befinden sich häufig noch in Nutzung oder werden in privaten Haushalten aufbewahrt. Ein Teil gelangt weiterhin in die falschen Entsorgungswege.

Sammelquote steigt seit Jahren kontinuierlich

Die sechs in Deutschland tätigen Rücknahmesysteme erreichten gemeinsam die aktuelle Sammelquote. Dazu zählen Rebat, die Stiftung GRS-Batterien, die GRS Service GmbH, die Landbell DS Entsorgungs- und Dienstleistungs-GmbH, ÖcoReCell sowie das seit 2025 aktive Rücknahmesystem Prezero Return2Value.

Im Vergleich zum Vorjahr setzte sich der positive Trend fort. Im Jahr 2024 wurden 31.876 Tonnen Gerätebatterien gesammelt, was einer Sammelquote von 53,8 Prozent entsprach. Im Jahr 2020 lag die Quote noch bei 45,6 Prozent.

Die Zahlen für 2025 markieren zugleich den Abschluss der Erfolgskontrollen nach dem Batteriegesetz. Künftig erfolgt die Berichterstattung auf Grundlage der europäischen Batterieverordnung.

EU-Vorgaben erhöhen den Handlungsdruck

Die steigende Sammelquote verbessert die Ausgangslage für die kommenden europäischen Anforderungen. Nach den Vorgaben der Europäischen Union müssen die Mitgliedstaaten bis Ende 2027 eine Sammelquote von 63 Prozent erreichen. Bis 2030 steigt dieser Wert auf mindestens 73 Prozent der in Verkehr gebrachten Gerätebatterien.

Damit bleibt die weitere Steigerung der Rückgabe- und Sammelmengen eine zentrale Aufgabe für Hersteller, Handel, Entsorgungswirtschaft und Rücknahmesysteme.

Kommunikation soll Rückgabe weiter fördern

Die Informationsplattform Batterie-zurück informiert seit 2022 über die sachgerechte Entsorgung von Altbatterien und Akkumulatoren sowie über die Bedeutung des Batterierecyclings. Neben Informationen für Verbraucher stellt die Initiative Kommunikationsmaterialien für Handel und Entsorgungsunternehmen bereit.

Ziel ist es, die Rückgabe von Altbatterien weiter zu fördern und das Bewusstsein für die Kreislaufwirtschaft von Batterien zu stärken. Mit dem seit 2026 geltenden Batteriedurchführungsgesetz umfasst die Kommunikation künftig alle Batteriekategorien. Dazu gehören neben Gerätebatterien auch Batterien aus Elektrofahrzeugen, Industriebatterien, Starterbatterien sowie Batterien und Akkumulatoren aus leichten Verkehrsmitteln.

Träger der Initiative waren im Jahr 2025 die Rücknahmesysteme Rebat, Stiftung GRS-Batterien, GRS Service GmbH, Landbell DS Entsorgungs- und Dienstleistungs-GmbH, ÖcoReCell sowie Prezero Return2Value.

Quelle: Batterie zurück

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