Damit lagen sie erneut über der aktuell gesetzlich vorgeschriebenen Sammelquote. Die angeschlossenen Hersteller brachten im Berichtsjahr insgesamt mehr als 16.000 Tonnen Gerätebatterien in Verkehr.
Die veröffentlichten Berichte markieren zugleich den Abschluss der Berichterstattung nach dem Batteriegesetz. Künftig erfolgt die Berichterstattung auf Grundlage der europäischen Batterieverordnung. Darüber hinaus erhielt die GRS Service GmbH die Zulassung als Organisation für Herstellerverantwortung für sämtliche Batteriekategorien. Damit erweitert das Unternehmen seine regulatorische Grundlage für die künftige Betreuung von Herstellern und Inverkehrbringern.
Entwicklung der Branchenlösungen
Die Branchenlösung GRS Consumer erzielte 2025 eine Sammelquote von 55,3 Prozent. Die angeschlossenen Hersteller brachten 10.042,7 Tonnen Gerätebatterien in Verkehr. Das System nahm 4.782,9 Tonnen Altbatterien zurück und führte 4.575,8 Tonnen einer stofflichen Verwertung zu.
Im Bereich GRS Powertools lag die Inverkehrbringungsmenge bei 4.347,1 Tonnen. Die Sammelquote erreichte 55,3 Prozent, die Verwertungsquote 95,7 Prozent. Das System richtet sich insbesondere an Hersteller akkubetriebener Werkzeuge und Gartengeräte und umfasst Rücknahme- sowie Sicherheitskonzepte für Lithium-Batterien.
GRS Healthcare erreichte eine Sammelquote von 57,2 Prozent bei einer Verwertungsquote von 95,8 Prozent. Das Angebot richtet sich unter anderem an Hersteller medizinischer Geräte sowie an Apotheken, Hörakustiker und Sanitätshäuser.
Bei GRS eMobility wurden 1.184,6 Tonnen Gerätebatterien in Verkehr gebracht. Die Sammelquote lag bei 54,1 Prozent. Der Bericht dokumentiert letztmalig die Rücknahme von Industriebatterien aus kleinen elektrischen Fahrzeugen. Künftig werden diese Batterien als Batterien für leichte Verkehrsmittel ausgewiesen.
Vorbereitung auf neue Sammelziele
Mit Blick auf die europäische Batterieverordnung bereitet sich die GRS Service GmbH auf steigende Anforderungen vor. Bis 2027 gilt für Gerätebatterien ein Sammelziel von 63 Prozent. Die branchenspezifischen Systeme erreichten bereits 2025 Sammelquoten von rund 55 Prozent.
Das Unternehmen setzt nach eigenen Angaben auf die Weiterentwicklung seiner Rücknahmestrukturen und den Ausbau seiner Systeme zur erweiterten Herstellerverantwortung. Ziel ist es, Herstellern, Handel und Rücknahmestellen Lösungen für die künftigen regulatorischen Anforderungen bereitzustellen.
Sicherheit und Verbraucherinformation
Über bundesweite Sammelnetzwerke organisiert die GRS Service GmbH die Erfassung von Gerätealtbatterien, einschließlich transportkritischer Lithium-Batterien. Rücknahmestellen unterstützt das Unternehmen mit Verpackungsvorgaben und Schulungsangeboten.
Darüber hinaus beteiligt sich die GRS Service GmbH gemeinsam mit weiteren Rücknahmesystemen an Maßnahmen zur Verbraucherinformation. Im Mittelpunkt steht die Aufklärung über die Rückgabe und sachgerechte Entsorgung von Altbatterien. Ziel ist es, die Sammelmengen zu erhöhen und die Sicherheit bei Sammlung, Transport und Behandlung von Altbatterien zu verbessern.







