Stiftung GRS veröffentlicht Erfolgskontrolle für GRS Basic

Die Stiftung GRS Batterien hat die Erfolgskontrolle 2025 für ihr herstellereigenes Rücknahmesystem GRS Basic vorgelegt. Die dokumentierte Sammelquote für Gerätealtbatterien lag bei 55,2 Prozent und damit über der gesetzlich vorgeschriebenen Quote von 50 Prozent.

Stiftung GRS veröffentlicht Erfolgskontrolle für GRS Basic
© KI/ChatGPT

Gemeinsam mit der GRS Service GmbH und ihren Partnern nahm die Stiftung im Jahr 2025 rund 5.600 Tonnen Batterien zurück. Die an andere Rücknahmesysteme überlassenen Mengen blieben bei der Berechnung unberücksichtigt. Die angeschlossenen Hersteller und Vertreiber brachten im selben Zeitraum insgesamt 9.544,9 Tonnen Gerätebatterien in Verkehr.

Hohe Verwertungsquote bestätigt

Die cyclos GmbH prüfte die Erfolgskontrolle unabhängig. Neben der Sammelquote bestätigte das Unternehmen eine Verwertungsquote von 95,7 Prozent. Insgesamt führten die beteiligten Akteure 4.915,1 Tonnen Altbatterien einer stofflichen Verwertung zu.

Die Stiftung GRS Batterien bietet Herstellern von Gerätebatterien ein herstellereigenes Rücknahmesystem zu einheitlichen Bedingungen an. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen nutzen das Angebot zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Produktverantwortung. Aktuell übernimmt die Stiftung für mehr als 11.000 Hersteller und Vertreiber die Aufgaben nach dem Batteriegesetz. Diese reichen von der Registrierung über die Rücknahme bis zur Verwertung von Altbatterien.

Fokus auf Lithium-Batterien

Die Bedeutung einer sicheren Sammlung von Altbatterien nimmt mit dem steigenden Anteil lithiumhaltiger Batteriesysteme zu. Mehr als die Hälfte der im Jahr 2025 in Verkehr gebrachten Batterien entfiel auf Lithium-Ionen-Batterien. Über ein bundesweites Sammelnetz organisiert die Stiftung die Erfassung und Verwertung von Gerätealtbatterien.

Parallel zur operativen Rücknahme engagiert sich die Stiftung in Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen zur Verbesserung der Sammelsicherheit sowie die Entwicklung neuer Verwertungsverfahren für Lithium-Batterien. Darüber hinaus befasst sich die Stiftung mit Strategien der erweiterten Herstellerverantwortung im Kontext der Kreislaufwirtschaft.

Verbraucherinformation bleibt wichtiger Baustein

Neben der Rücknahme und Verwertung beteiligt sich die Stiftung gemeinsam mit weiteren Rücknahmesystemen an der Verbraucherinformation. Im Jahr 2025 wurde die Kampagne „Batterie zurück“ fortgeführt. Ziel ist es, die getrennte Sammlung von Altbatterien zu stärken und über den sicheren Umgang mit Lithium-Batterien zu informieren.

Die aktuellen Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung leistungsfähiger Rücknahmesysteme für die Kreislaufwirtschaft. Durch die Erfassung und Verwertung von Altbatterien lassen sich Sekundärrohstoffe zurückgewinnen und Ressourcen im Stoffkreislauf halten.

Quelle: Stiftung GRS

Sie können nur auf meine Artikelübersicht zugreifen, wenn Sie angemeldet sind.