Internationale Vernetzung im Fokus
Ecomondo 2026 positioniert sich erneut als Plattform für den Austausch über industrielle und ökologische Transformationsprozesse. Die Veranstaltung bringt Unternehmen, Institutionen, Forschungseinrichtungen und politische Entscheidungsträger zusammen. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen der Kreislaufwirtschaft sowie neue Markt- und Geschäftsmöglichkeiten entlang nachhaltiger Wertschöpfungsketten.
Für die Ausgabe 2026 baut die Messe ihre internationale Ausrichtung weiter aus. In Zusammenarbeit mit dem italienischen Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und Internationale Zusammenarbeit sowie der italienischen Agentur für Außenwirtschaftsförderung sollen zusätzliche Einkäuferdelegationen, Verbände und Institutionen aus verschiedenen Weltregionen eingebunden werden.
Zur Vorbereitung organisiert Ecomondo eine internationale Roadshow mit Stationen in Spanien, Marokko, Deutschland, Ungarn und Kanada. Ziel ist die Vertiefung wirtschaftlicher und institutioneller Beziehungen sowie die Erweiterung des bestehenden Netzwerks. Dazu gehören unter anderem Veranstaltungen in Mexiko und China sowie die Green Med Expo & Symposium in Neapel.
Ausbau des Fachprogramms
Das internationale technisch-wissenschaftliche Komitee erweitert das Konferenzprogramm gemeinsam mit europäischen und internationalen Partnern. Geplant sind Fachkonferenzen, Gipfeltreffen und Diskussionsrunden in englischer Sprache.
Ein Schwerpunkt liegt auf aktuellen europäischen Regulierungen und Strategien. Auf der Agenda stehen unter anderem der geplante Circular Economy Act, die Bioeconomy Strategy, der Biotech Act II, der Pact for the Mediterranean, der RESourceEU Action Plan, der Critical Raw Materials Act sowie neue Vorgaben zur erweiterten Herstellerverantwortung.
Darüber hinaus behandelt das Programm Themen wie nachhaltige und zirkuläre Städte, künstliche Intelligenz und digitale Technologien für die ökologische Transformation sowie Entwicklungen in den Bereichen Bioökonomie und Bioenergie.
An den ersten beiden Veranstaltungstagen finden zudem erneut die Generalstände der Green Economy statt. Die Veranstaltung wird von der Fondazione per lo Sviluppo Sostenibile gemeinsam mit dem italienischen Ministerium für Umwelt und Energiesicherheit organisiert. Eine der Plenarsitzungen wird vollständig in englischer Sprache durchgeführt.
Neue Ausstellungsschwerpunkte
Zu den wichtigsten Neuerungen zählt ein eigenständiger Ausstellungsbereich für die Textilwertschöpfungskette. Eine komplette Messehalle widmet sich künftig dem Textilsektor und dessen Herausforderungen im Zusammenhang mit den neuen europäischen Nachhaltigkeitsanforderungen. Der Bereich soll Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammenführen und den Austausch über Recycling, Kreislaufführung und Ressourceneffizienz fördern.
Auch der Ausstellungsbereich „Waste as Resource“ wird erweitert. Gleichzeitig erhält der Bereich „Water Cycle & Blue Economy“ eine neue Struktur. Im Mittelpunkt stehen Lösungen für die Rückgewinnung und Wiederverwendung von Abwasser, grabenlose Infrastrukturtechnologien sowie Systeme zur intelligenten Überwachung und nachhaltigen Bewirtschaftung von Wasserressourcen.
Breites Themenspektrum der Kreislaufwirtschaft
Ergänzt wird das Messeangebot durch die Bereiche Standortsanierung und Bodenschutz, Umweltmonitoring und Erdbeobachtung, Bioenergie und Landwirtschaft sowie zirkuläre und regenerative Bioökonomie. Hinzu kommen die Themenplattformen Circular & Healthy City und Paper District.
Der Innovation District bleibt zentraler Treffpunkt für Start-ups, junge Unternehmen und Innovationsprojekte. Dort stehen neue Technologien, nachhaltige Geschäftsmodelle und Fachkräfteentwicklung im Mittelpunkt.
Mit dem Ausbau internationaler Partnerschaften, einem erweiterten Fachprogramm und neuen Ausstellungsschwerpunkten stärkt Ecomondo 2026 ihre Rolle als internationale Plattform für die Kreislaufwirtschaft und verwandte Umwelttechnologien.







