Weltweit stehen Länder und Städte vor der großen Frage: Wohin mit all dem Müll? Die Zeiten, in denen Abfälle unkontrolliert in abgelegenen Gegenden gestapelt wurde, sind vorbei. Mittlerweile agiert man umweltbewusster: Mülldeponien unterliegen meist strengen gesetzlichen Vorgaben und sollten nur noch als letztmögliche Option dienen. Abfallvermeidung und Recycling sind die großen Schlagworte bei der Suche nach ökologisch und ökonomisch sinnvollen Lösungen. Bereits in den 80er-Jahren gab es die ersten Versuche, Müll einfach zu verbrennen, um Müllberge zu reduzieren. Aus diesem Gedanken entwickelten sich mittlerweile nachhaltige und umweltfreundliche Konzepte mit Ersatzbrennstoffen aus Haus-, Industrie- und Sperrmüll, die die natürlichen Ressourcen schonen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen reduzieren.

Verschiedene Qualitätsstufen je nach Ausgangsmaterial
Bei der Herstellung von Ersatzbrennstoffen werden unsortierte Abfallströme aus Haushalt, Industrie und Gewerbe durch mechanische und physikalische Behandlungen in homogene Brennstoffe umgewandelt. Wertstoffe wie Metall und Glas sowie Schad- und Störstoffe werden dabei aussortiert, der Rest wird zerkleinert und abhängig von der Korngröße für verschiedene Feuerungstechnologien zur Energiegewinnung verwendet. Je nach Zusammensetzung der Abfälle sowie deren Behandlung werden Ersatzbrennstoffe in verschiedenen Qualitätsstufen gewonnen. So können hochkalorische Fraktionen (mit hohem Heizwert) beispielsweise in Brennern von Zementwerken eingesetzt werden; niederkalorische Brennstoffe werden für Wirbelschichtanlagen, wie sie etwa in der Papierherstellung zum Einsatz kommen, verwendet.

Der Equalizor: zuverlässiger Zerkleinerer für alle Arten von Abfall
Um die höchstmögliche Qualität zu erzielen, muss der gesamte Herstellungsprozess präzise auf das Material und die spätere Verwendungsweise abgestimmt werden. Eine besondere Rolle spielt dabei die Zerkleinerung – und hier kommt der Equalizor von Komptech ins Spiel. Als Maschine der Komptech-Sparte „Industrial“ ist der 1-Wellen-Zerkleinerer auf Haus-, Gewerbe- und Sperrmüll spezialisiert. Die rein elektrisch betriebene Maschine, die sowohl in der Stationär- als auch in der Mobilversion verfügbar ist, ist darauf ausgelegt, große Mengen verlässlich zu einem homogenen Endprodukt zu verarbeiten. Ein genau einstellbarer Schnittspalt zwischen Walze und Gegenscheide sorgt für gleichmäßige Korngrößen von 60 bis 150 mm. Je nach Ausgangsstoff kann der Equalizor sowohl für die Kalzinatorfeuerung in Zementwerken als auch für Wirbelschichtfeuerungen die passenden Fraktionen erzeugen – und zeigt sich dabei keineswegs wählerisch. Neben Sperrmüll, Altholz oder Restmüll verwertet er u. a. auch Reifen, Textilien oder Kunststofffolien und beweist, dass höchste Flexibilität und Effizienz auch bei Ersatzbrennstoffen längst keine Zukunftsmusik mehr sind.
Durchdacht konzipiert für maximale Qualität
Dass sämtliche Ladungen für den Equalizor keine nennenswerte Herausforderung darstellen, liegt vor allem an seinem hocheffizienten Direktantrieb mit zwei leistungsstarken E-Motoren, die mit je rund 160 KW zuverlässig alles zerkleinern. Dank besonders großem Aufgabebunker (2000 x 3000 mm) schreckt die Komptech-Maschine auch vor sperrigem Material nicht zurück. Dennoch überzeugt der Equalizor mit einem kompakten Format, das sich gut in bestehende Anlagen integrieren lässt. Zudem ist der leistungsstarke Zerkleinerer so konzipiert, dass er sich einfach und unkompliziert warten und reinigen lässt, wodurch der Zeitaufwand und die damit verbundenen Kosten so minimal wie möglich gehalten werden. Das Antriebssystem selbst ist nahezu wartungsfrei – ein weiterer Pluspunkt, der für die Effizienz des Equalizor spricht.
Fazit: Der Equalizor von Komptech ist ein effizienter Hochleistungszerkleinerer, der besonders bei der Herstellung von Ersatzbrennstoffen eine Schlüsselfunktion einnimmt. Dank seiner Präzision, seiner durchdachten Bauweise und seinen belastbaren Komponenten erzeugt er homogene Brennstoffe in maximaler Qualität – und hilft so dabei, Abfallmengen deutlich zu reduzieren und Energie aus alternativen Quellen zu gewinnen. Ökologisch, nachhaltig und zuverlässig.







