Resilienter und wettbewerbsfähiger werden

Die EU sieht sich einer Reihe von Herausforderungen gegenüber, die ihr gegenwärtiges und künftiges Wohlergehen bedrohen. Dazu gehören die Abhängigkeit von der Einfuhr von Rohstoffen und fossilen Brennstoffen, Preisschwankungen, der Klimawandel, Umweltschäden und die Gefahr der Deindustrialisierung. Um den sozialen Zusammenhalt, den Wohlstand, die Widerstandsfähigkeit und die Wettbewerbsfähigkeit der EU zu erhalten und ihre Wirtschaft widerstandsfähiger gegen den Klimawandel zu machen, muss die EU das Abfallaufkommen und die Importabhängigkeit verringern. Zudem muss die sichere Versorgung mit Materialien und Produkten verbessert werden, die für den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft in allen Wirtschaftssektoren unerlässlich sind. Die Kreislaufwirtschaft könnte zusammen mit einer verbesserten Energieeffizienz und der Abkehr von fossilen Brennstoffen synergetische und nachhaltige Lösungen für diese Herausforderungen bieten. Die University of Cambridge, das Wuppertal Institut, die Taskforce for Climate Neutral and Circular Materials and Products, die Corporate Leaders Group Europe (CLG Europe) und die We mean business coalition haben sich in der Studie „No time to waste: Driving the EU's resilience and competitiveness through a circular economy" damit auseinandergesetzt.