Marius Schaub
Redakteur

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Verschmutzung von Gewässern mit Mikroplastikpartikeln ist ein großes Umweltproblem. Wie weit verbreitet die Partikel sind, untersuchen Forscherinnen und Forscher der Jacobs University Bremen.

Aus Asche, Klärschlamm und Schlachtabfällen kann Phosphatdünger hergestellt werden, der Böden und Landschaften verbessert. An der Universität Rostock laufen zu diesem Ziel Versuche im Labor und auf dem Feld.
Wie müssen Verpackungen aussehen, damit sie sich gut recyceln lassen und der Kreislaufführung dienen? Um zwischen Abfallwirtschaft, Herstellern und Inverkehrbringern zu vermitteln, veranstaltete der BNW ein Online-Webinar in Zusammenarbeit mit dem RECYCLING magazin.

Forschende der ZHAW haben ein neues industrielles Färbeverfahren entwickelt, das lokale pflanzliche Lebensmittelabfälle nutzt. Es wurde nun bei der Produktion einer ersten Textilienkleinserie eingesetzt.
Sollten bestimmte Einwegprodukte verboten werden, um Plastikmüll zu begrenzen? Im Rahmen einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der DBU antworteten über 80 Prozent der Befragten auf diese Frage mit "ja".

In einer Pilotstudie wurden industrieller Granatsand und dessen Abfallprodukte auf Scandium hin untersucht. Der Bedarf an dem Leichtmetall wächst, besonders aufgrund seines Potenzials als Material für den Leichtbau von Flugzeugen und Autos, aber auch für Brennstoffzellen.
Eine Studie der Universität Bern liefert neue Erkenntnisse zur Verschmutzung der Weltmeere mit Plastikmüll: Der größte Teil des Plastiks gelangt demnach nicht auf den offenen Ozean, sondern strandet oder treibt küstennah im Wasser.
Im Rahmen eines Pilotprojekts der RWTH Aachen und des Instituts für Energietechnik an der OTH Amberg-Weiden soll eine autarke Kläranlage im unterfränkischen Haßfurt das Klima schützen und Ressourcen schonen.

Teppichabfälle bestehen zu einem großen Teil aus Polypropylen. Bislang sind sie jedoch nicht recycelbar; sie werden daher verbrannt oder deponiert. Über ein neuartiges Lösungsmittel lässt sich das PP aus Teppichabfällen in Primärqualität zurückzugewinnen.

Das Fraunhofer Umsicht und Ökopol haben im Auftrag des Nabu untersucht, aus welchen Quellen welche Mengen an Mikro- und Makroplastik in landwirtschaftliche Böden gelangen. Die Studie bietet einen Gesamtüberblick über Kunststoffemissionen in der Landwirtschaft in Deutschland.