Michael Brunn
Chefredakteur

Chefredakteur

Die Zukunft der Transport- und Logistikbranche in Bayern ist geprägt von digitalen Werkzeugen und Prozessen. Wie stark deren Wirkung ist und wie weit die Konsequenzen reichen, zeigte die Frühjahrstagung „Vier machen den Weg frei", die mit den Schwerpunkten Künstliche Intelligenz (KI), Cybersecurity und E-Mobilität jene Themen adressierte, die Unternehmen aller Größen und Fachgebiete derzeit intensiv beschäftigen.

Holz wird in vielen Anwendungen genutzt. Spätestens am Lebensende der Produkte steht aber überwiegend die Verbrennung an. Um das Material besser im Kreislauf zu führen, schlägt die CEPS unter anderem ein neues Klassifizierungssystem für die EU vor.
Im Zuge der politischen Diskussion über die Einrichtung zweier Sondervermögen - eines für Verteidigung und eines für Infrastruktur - betont die Geschäftsführende Präsidentin des BDE, Anja Siegesmund, dass Nachhaltigkeit in öffentlichen Investitionen eine zentrale Rolle spielen muss.

„Obwohl Abfälle vielleicht auf den ersten Blick nicht schützenswert erscheinen, birgt unser Müll - genauer gesagt dessen Lagerung und Weiterverarbeitung - ein großes Gefahrenpotenzial", weiß d & d Geschäftsführer Ilija Divkovic.
Die Studie zeigt zudem, dass Wertstoffhöfe und Elektrofachhändler das höchste Vertrauen in Bezug auf die fachgerechte Entsorgung von Elektro-Altgeräten genießen. Besonders Jugendliche (14-19 Jahre) stehen Online-Händlern kritisch gegenüber - nur 38 % trauen ihnen eine korrekte Entsorgung von E-Schrott zu.
Stahlrecycling reduziert den Einsatz primärer Rohstoffe, senkt CO₂-Emissionen und unterstützt so den notwendigen Strukturwandel der europäischen Stahlindustrie - ein entscheidender Beitrag in Zeiten von Klimawandel und Energiewende.Die Europäische Kommission setzt mit dem Strategic Dialogue on Steel und dem geplanten Steel and Metals Action Plan entscheidende Impulse zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Stahlindustrie. Im Fokus stehen dabei die Förderung der zirkulären Wertschöpfung, Dekarbonisierung, Elektrifizierung und faire Handelsbedingungen, die den industriellen Strukturwandel maßgeblich prägen sollen.BDSV Hauptgeschäftsführerin Dr. Claudia Conrads: „Die positive Wirkung des Einsatzes von Stahlschrott in der Stahlherstellung muss im Rahmen dieser Initiativen voll ausgeschöpft werden. Dabei muss gleichzeitig der freie Welthandel mit Stahlschrott gewährleistet sein. Offene Märkte und internationale Handelswege sind unerlässlich, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden und die nachhaltige Zukunft der europäischen und deutschen Stahlrecyclingbranche langfristig zu sichern."

Biogenes CO2 wird von Biogasanlagen aus der Umgebung abgeschieden und zu Baustoffrecycler gebracht. Auf dem Recyclingplatz befindet sich die CO₂-Speicheranlage, welche in die bestehenden Prozesse des Recyclers integriert ist. In der Reaktionskammer - dem Herzstück der Anlage - wird Abbruchbeton mit dem hochreinen CO2 in Kontakt gebracht. Die Technologie beschleunigt den natürlichen Mineralisierungsprozess: Der Kohlenstoff regiert mit dem Restzement im Material und wird innerhalb von wenigen Stunden zu Kalkstein. So bindet sich das CO2 permanent in den Poren und an der Oberfläche des Granulates. Das karbonatisierte, rezyklierte Granulat kann danach für die Produktion von Recycling-Beton eingesetzt werden.
So verzeichnet das Unternehmen mit über 380.000 eingetauschten Geräten einen neuen Rekord. Der Höchstwert zeigt ein nie dagewesenes Bewusstsein für die Wiederaufbereitung von Unterhaltungselektronik. Damit erreicht Asgoodasnew bereits knapp 90 Prozent des Refurbishment-Volumens von großen Unternehmensketten wie MediaMarktSaturn (424.000 Geräte im Jahr 2024). Gleichzeitig zeigt Asgoodasnew auch wirtschaftliches Wachstum - entgegen dem allgemeinen Markttrend. Asgoodasnew hat das Jahr 2024 trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Rezession mit einem Wachstum im einstelligen Bereich abgeschlossen und steuert auf einen Umsatz von rund 150 Millionen Euro zu.

Am 26. Februar hat die Europäische Kommission ihren Clean Industrial Deal vorgestellt. Erste Verbände haben sich zu dem Deal geäußert.

Dazu zählt Schwarz steigende CO₂-Abgaben, höhere Lohnkosten und Haftungsrisiken, etwa bei Cyberkriminalität, sowie steigende Energiepreise und eine überbordende Bürokratie. Als Beispiel nennt die Firmenchefin fünf Audits, die das PET-Recycling in Eislingen durchlaufen musste. Als die Anlage zur Wiederaufbereitung von Kunststoffflaschen vor 20 Jahren in Betrieb ging, reichte ein Zertifikat. In fast allen Unternehmensbereichen macht Schwarz solche Produktivitätsfresser aus. So hat sich der Aufwand in der Personalabteilung in den vergangenen Jahren verdoppelt. „Ohne Jurastudium kann man heute keinen Arbeitsvertrag mehr aufsetzen", sagt die Chefin frustriert.