Michael Brunn
Chefredakteur

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Die Differenz zwischen dem Eingangsmaterial und dem Ausgangsmaterial wird nach jedem Durchlauf zurück zum Anfang geführt und dort erneut dem Prozess hinzugefügt, wodurch ein Verlust an rCB vermieden wird. Durch die Erweiterung der Mahlkapazität soll der Absatz von rCB zukünftig deutlich gesteigert werden.

„Wir beobachten einen deutlichen Wertewandel in der Gesellschaft hin zu mehr Bewusstsein für Nachhaltigkeit und CO₂-Reduktion. Dies wirkt sich spürbar positiv auf unsere Auftragslage aus", erklärt Werner Berens, Vorstand (CEO) der Vecoplan AG. Die Kombination aus globaler Ressourcenknappheit, verschärften gesetzlichen Vorgaben und dem zunehmenden Druck auf Unternehmen, ihre CO₂-Bilanzen zu verbessern, sorge für eine steigende Nachfrage nach Lösungen, wie sie Vecoplan anbietet. Trotz der nach wie vor angespannten geopolitischen Lage konnte das Unternehmen sein Ergebnis auf stabilem Niveau halten. „Die Herausforderungen, die sich aus unsicheren Märkten und volatilen Auftragszyklen ergeben, haben wir durch gezielte Investitionen und eine klare Strategie gemeistert", ergänzt Ina Hannen, Vorständin (CFO) der Vecoplan AG.

Jüngste interne Informationen zum Clean Industrial Deal der Europäischen Kommission verdeutlichen, dass die Kreislaufwirtschaft eine zentrale Rolle in der zukünftigen europäischen Industriepolitik spielen wird. Der BDE begrüßt ausdrücklich, dass die EU-Kommission dem Prinzip der Kreislaufführung im Clean Industrial Deal Priorität einräumt und die EU bis 2030 zum globalen Vorreiter in der Kreislaufwirtschaft machen will.

Unter dem Motto „Kunststoffverpackungen fit für die Zukunft machen" trafen sich am 12. und 13. Februar über 130 Teilnehmende aus der gesamten Wertschöpfungskette bei den IK Circular Packaging Days 2025 in Bad Homburg.

Durch die Dynamisierung der bislang festen Route werden Leerfahrten vermieden, was rund 20 Prozent Kosten einspart und die CO₂-Emissionen um etwa 30 Prozent verringert. Rund 900 öffentliche Mülleimer stehen in Hürth, 100 sind bereits „intelligent", weitere 150 sollen in Kürze hinzukommen. Das Projekt wird von den Stadtwerken Hürth, dem Institut für Zukunftstechnologie IDiTech und DataMatters gemeinsam im Testbetrieb durchgeführt. Es umfasst neun der insgesamt zwölf Hürther Stadtteile.

Wie in vielen Recyclingprozessen stehen Unternehmen wie World PET Recycling vor der Herausforderung, recyceltes PET von Verunreinigungen zu befreien, um die strengen Qualitätsanforderungen für lebensmittelechtes Material zu erfüllen. Ein wesentlicher Teil dieser Verunreinigungen sind metallische Fremdkörper, die während der Sammlung, Verarbeitung und Aufbereitung von Plastikabfällen in das Material gelangen können. Um diese Herausforderung zu bewältigen, verwendete World PET bisher einen GF-Metallseparator, der die PET-Flakes auf der Hauptmaterialzufuhrlinie untersuchte und metallische Verunreinigungen entfernte. Allerdings führte dieser Prozess zu einem erheblichen Ausschuss an PET-Material, da die gesamte verunreinigte Fraktion einschließlich des guten Materials ausgesondert wurde. Das bedeutete einen unnötigen Verlust an wertvollem Material, was die Effizienz des Unternehmens beeinträchtigte und die Produktionskosten in die Höhe trieb.

„Unsere Empfehlungen zielen auf die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Einseitige politische Prioritäten haben in den vergangenen Jahren die Rahmenbedingungen am Standort Deutschland geschwächt. Wir blicken auf drastische Kostensteigerungen, Abwanderung und Kapazitätsabbau bei unseren Kunststoffverarbeitern und den international beschaffenden Kunden. Die Lage ist alarmierend", kommentiert Felix Loose, geschäftsführender Gesellschafter der ROGA-Gruppe und Vorsitzender des TecPart. „In den ersten 100 Tagen der neuen Regierung müssen entscheidende Maßnahmen umgesetzt werden, um eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Zukunft der Kunststoffindustrie in Deutschland zu sichern. Es geht um nicht weniger als die Zukunftsfähigkeit unseres Industriestandortes, insbesondere für Kunststoffverarbeiter und -recycler."

Gemeinsam mit ihrem lokalen Tochterunternehmen Gassner Entsorgung sowie in enger Abstimmung mit dem Österreichischen Skiverband ÖSV hat Saubermacher ein weitreichendes „Circular WM Konzept" etabliert, das neben der klassischen Müllsammlung insbesondere auf Vermeidung setzt. Gemeint ist damit nicht nur die Vermeidung von Abfall etwa durch den Einsatz von Mehrweggebinden, sondern vor allem auch die Reduktion des lokalen CO₂-Ausstoßes. Ermöglicht wurde dies vor Ort durch den Einsatz der beiden vollelektrischen Mercedes-Benz eActros 300 Müllsammelfahrzeuge mit Aufbau der Firma Stummer. Dank intelligenter Behälter mit Füllstandsanzeige und der daraus resultierenden optimierten Routenwahl konnte so der CO₂-Fußabdruck dieses Events in Saalbach noch weiter reduziert werden.

„Wir verbreitern auf diese Weise laufend unsere Basis für eine bessere Erfassung und Verfügbarkeit von PVC-Altfenstern, mit dem Ziel, die jährlichen Recyclingmengen zu steigern", erklärte Rewindo-Geschäftsführer Michael Vetter. RRG sei als Sammler von ausgedienten Kunststofffenstern und deren Vorkonfektionierung für das werkstoffliche Recycling ein weiterer Pluspunkt in dieser Strategie.
Am 11. Februar 2025 ist die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) in Kraft getreten - das bedeutet eine Vielzahl an neuen Nachhaltigkeitsanforderungen für Verpackungen. Bis 2030 müssen sie z.B. recyclingfähig sein und aus festgelegten Anteilen von Rezyklaten bestehen. Außerdem schafft die PPWR Rahmenbedingungen für eine Ökomodulation, also eine kostengünstigere Entpflichtung für Verpackungen, die besonders recyclingfähig sind. Viele Verpackungsdaten sind derzeit allerdings nicht vollständig, einheitlich oder transparent verfügbar, was insbesondere Supermärkte und Handelsketten vor Herausforderungen stellt. Ohne eine präzise und standardisierte Datengrundlage werden die Analyse, Verwaltung und Erfüllung der Berichtspflichten von Verpackungen deutlich erschwert. Zudem braucht es diese Daten, damit Unternehmen nachhaltige Entscheidungen rund um ihre Verpackungsstrategien treffen können.